Das virtuelle Revier des Burglengenfelder Cross Duathlons

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TV-Triathleten voll in Fahrt

Die Saison der Triathleten des TV ist nach dem Erfolg in der Bayernliga weiterhin auf Erfolgskurs. Den Deggendorfer Triathlon gewann Justine Jendro, beim Regentaltriathlon stand Felix Wagner als Zweiter im Ziel und Paratriathlet Chris Kolbeck wurde Deutscher Meister in Schweinfurt.

Auf der Olympischen Distanz in Deggendorf freute sich Justine Jendro über den großartigen Saisoneinstieg mit dem Gewinn des Gesamtklassements in schnellen 1.11.54 Stunden und Meike Huf über Rang 2 in der W 45. Mit nur 16 Grad war der Auftakt über die 1400 m enorm frisch, sodass beide TV-ler etwas zitternd aufs Rennrad schwangen. Doch hier zeigte Jendro mit Tagesbestzeit auf den 40 Kilometern, wer hier das Sagen hat. Auch auf der 10 km Laufschleife ließ sie sich mit der zweitbesten Zeit den Sieg nicht mehr nehmen. Meike Huf freute sich am Ende ebenso über einen gelungenen Saisonauftakt. Auf der Sprintdistanz überraschte Pam Mittermeier mit dem starken 3. Gesamtrang und dem Sieg in der W 45. Besonders beeindruckte sie mit dem zweitschnellstem Radspilt.

Seinen Titel verteidigte TV Paratriathlet Chris Kolbeck bei den Deutschen Meisterschaften auf der Sprintdistanz in der Kategorie PTS4. Nachdem ebenso frischen Auftakt im Schweinfurter Baggersee kam Kolbeck so richtig ins Rennen und hinterließ auf dem Triathlon Rad und der Laufstrecke einen starken Eindruck. Am Ende durfte er sich über den Titel des Deutschen Meisters, zugleich auch den des Bayerischen Meisters freuen.

Beim 33. Regentaltriathlon setzte sich der TV-Erfolgsreigen mit dem 2. Gesamtplatz und Rang 2 in der Altersklasse von Felix Wagner, sowie Rang 5 von Tobias Zeller in der M 30 fort. Zwar stieg Wagner leicht enttäuscht aus dem Freibadbecken, doch auf dem Rennrad und der Laufstrecke gab er mächtig Gas, überholte einen nach dem anderen und stand am Ende freudig als Gesamtzweiter im Ziel. Gut gelungen war auch der Auftritt von Tobi Zeller, der rund eine Minute schneller war als in 2025.

Triathlon Deggendorf

Sprintdistanz 400m-20 km- 5 km , Päm Mittermeier 3 gesamt

Olympische Distanz 1400 m- 40 km – 10 km

Justine Jendro 1. Gesamtsiegerin

Meike Huf 2. W 45

Andreas Huf 6. M 45

Roland Reisinger 9. M 50

Triathlon Nittenau 400m- 20 km – 5 km

Felix Wagner 1. M25, 2. Gesamt

Tobias Zeller 5. M 30 22. Gesamt

DM Paratriathlon Sprintdistanz Schweinfurt 500m – 20 km – 5 km

Chris Kolbeck Platz 1 Deutsche Meisterschaft, Platz 1 Bayerische Meisterschaft und Platz 2  DACH Meisterschaft (Deutschland, Österreich und der Schweiz.)

Bayernliga‑Debüt geglückt: TV Burglengenfeld holt Platz 3 in Weiden

Das Triathlonteam des TV Burglengenfeld mit Michi Fuchs, Ludwig Sigl, Tobi Zeller und Felix Wagner startet mit einem überraschenden dritten Platz in die Bayernliga-Saison. Zudem gewann Michi Fuchs völlig unerwartet den Einzelprolog gegen die 58-köpfige Konkurrenz.

Nach dem Durchmarsch durch die Landesliga 2025 stiegen die Triathlonherren des TV Burglengenfeld 2026 in die Bayernliga auf und trafen dort am vergangenen Samstag erstmals auf 15 Konkurrenzteams. Am Schätzlerbad in Weiden standen für die vier Athleten zwei Starts auf dem Programm: um 9.00 Uhr der Prolog und um 15.00 Uhr die Teamverfolgung. Der Prolog über 450 Meter Schwimmen, 9 Kilometer Rennradfahren und 1,7 Kilometer Laufen wurde im Einzelstart alle zehn Sekunden ausgetragen und bestimmte die Startreihenfolge für das Nachmittagsrennen. Trotz Neoprenanzug war der Auftakt im nur 17,9 Grad kalten Wasser alles andere als angenehm. Für die größte Überraschung sorgte Michi Fuchs, der die gesamte 58-köpfige Konkurrenz hinter sich ließ und damit seine starke Form aus den internationalen XTERRA-Weltcupstarts bestätigte.

Am Nachmittag fiel dann die Entscheidung, denn der Prolog diente nur zur Ermittlung der Startreihenfolge für die Mannschaftsverfolgung. Grundlage dafür war der Mittelwert aus den Einzelzeiten aller vier Starter. So gingen die vier Athleten des TV Burglengenfeld als viertes Team ins Rennen, elf Sekunden hinter den drittplatzierten Bambergern. Da drei Athleten gemeinsam ins Ziel kommen mussten, war taktisches Geschick gefragt. Im Schwimmen unterstützte der starke Michi Fuchs seinen Teamkollegen Tobi Zeller, sodass alle zusammen mit den Bambergern aus dem Wasser kamen. Auf dem Rad nutzten die TV-Starter dann die Rennsituation ohne Windschattenverbot konsequent aus: Mit einem Schnitt von 46 km/h setzten sie sich ab, überholten Bamberg und bauten ihren Vorsprung aus. Noch vor dem zweiten Wechsel fiel Tobi Zeller zurück, doch Wagner, Sigl und Fuchs hielten auf der diesmal 3,2 Kilometer langen Laufstrecke das Tempo hoch. Mit einem Kilometerschnitt von 3:28 Minuten gelang es ihnen, die ebenfalls stark laufenden Bamberger auf Distanz zu halten. Nach einem langen Endspurt erreichten sie das Ziel fünf Sekunden vor Bamberg und sicherten sich völlig überraschend Platz drei. Mit diesem Podiumsplatz hatten weder das Team noch die beiden Trainer Tom Kerner und Franz Pretzl beim ersten Start nach dem Aufstieg gerechnet. Entsprechend groß war die Freude beim Auftakt in die Bayernliga-Saison, die sich auch bei der Siegerehrung auf dem Podest deutlich zeigte.

Die nächste Bewährungsprobe für das Bayernligateam ist in Hof am 28. Juni und man darf gespannt auf das dortige Abschneiden sein.

Triathlonbayernliga in Weiden 3. TV Burglengenfeld

1. Start 9.00 Uhr Prolog
1. Michi Fuchs 27.08
18. Felix Wagner 28.53
36. Ludwig Sigl 30.36
52. Tobi Zeller 32.25

Teamwertung Prolog
4. TV Burglengenfeld Teamzeit 28.53

2. Start 15.00 Uhr Teamverfolgung
3. TV Burglengenfeld 34.24

Fuchs mischt die Weltspitze auf: Zwei Top‑12‑Platzierungen beim XTERRA World Cup

Beim Crosstriathlon XTERRA World Cup in Weston Park (Großbritannien) überzeugte Cross-Triathlet Michael Fuchs (TV Burglengenfeld) am vergangenen Wochenende mit zwei konstant starken Leistungen. Beim Short Track am Samstag finishte der 22-jährige Student auf Rang elf und auf der klassischen XTERRA-Distanz am Sonntag folgte Platz zwölf. Für Michi Fuchs waren es die Weltcup-Rennen Nummer zwei und drei in der Eliteklasse, dementsprechend hoch sind die Topresultate einzuschätzen. Im Weltcup arbeitete er sich auf Rang 14 vor.

Erstmals durfte Fuchs auf das auf 30 Athleten limitierte gesetzte Elitestarterfeld beim Short Track über 400 Meter Schwimmen, 10 Kilometer Mountainbike und 3 Kilometer Trailrun starten. Fuchs erwischte nach einer kalten regnerischen Nacht einen guten Start, verlor jedoch an der ersten Boje durch das Gedränge kurzzeitig den Anschluss an die Spitze. Auf dem Mountainbike war er dann voll in seinem Element. Mit mehreren Attacken arbeitete er sich von Rang 15 bis auf Position acht nach vorne und hielt zeitweise sogar Kontakt zur erweiterten Spitzengruppe. „Ich konnte ein sehr aktives Rennen fahren und mich auf dem Bike deutlich nach vorne arbeiten“, so Fuchs. Beim abschließenden Trailrun musste er gegen einige der besten Läufer im Feld noch Positionen abgeben, sicherte sich aber in 43:03 Minuten einen starken elften Platz nur wenige Sekunden auf Rang 8.

Konstante Leistung über die volle Distanz

Zwar spürte Fuchs noch die Belastung vom Vortag, doch er kam nur einen Tag später auf der deutlich längeren Strecke über 1.500 Meter Schwimmen, 30 Kilometer Mountainbike und 10 Kilometer Laufen gut ins Rennen. Erneut wurde er an der ersten Boje ausgebremst, verlor etwas Boden auf die Spitze, doch schwamm er dicht dahinter zum Wasserausstieg.

Auf dem fordernden matschigen Mountainbikekurs benötigte er zunächst einige Zeit, um in seinen Rhythmus zu finden. Mit Beginn der zweiten Runde auf den schnellen Druckpassagen lief es dann deutlich besser. Fuchs schloss zu starken Athleten auf, hielt mit denen mit und düste so voller Elan in die Wechselzone.

So voller Adrenalin entwickelte der abschließende Trailrun zur besten Disziplin an diesem Wochenende. Mit einem konstant hohen Lauftempo arbeitete sich Fuchs noch einmal Stück für Stück nach vorne und stand nach 2.13.36 Stunden zwar völlig ausgepumpt, aber zufrieden im Zielbogen. Ebenso wie in Griechenland bedeutete dies den starken zwölfter Platz im rund 40 Athleten starken Elitefeld. Mit den zwei Top-12-Platzierungen bestätigt der XTERRA-Rookie seinen gelungenen Einstieg in die Eliteklasse und macht deutlich, dass mit ihm im weiteren Saisonverlauf zu rechnen ist. Im Welt Cup Ranking verbesserte er sich durch seine Top -Leistungen am Wochenende auf Platz 14.

Gerade im Short Track konnte er mit der Weltspitze mithalten und zeitweise gemeinsam mit dem Gesamtführenden Arthur Forissier sowie Sebastian Neef mitfahren. „Darauf bin ich besonders stolz – ich konnte zeigen, dass ich auch auf diesem Niveau aktiv Rennen gestalten kann.“, so Fuchs. Als nächstes stehen nun ein Paar Bayernliga Rennen auf dem Programm, bis es dann Ende Juni zur XTERRA EM nach Molveno inklusive Short Track geht.

Ergebnisse XTERRA Weltcup Crosstriathlon Weston Park, Michi Fuchs

Shorttrack 400m swim, 10km bike, 3 km run

Rang 11, swim 6.20, bike 24.05, run 11.25, Gesamt 2.13.36

Volle Distanz 1.5K swim, 30K bike, 11K run

Rang 12, swim 19.44, bike 1.11.42, run 40.41, Gesamt 2.13.36

Weltcupranking Rang 14

Leupold und Fuchs etablieren sich auf Anhieb in der Weltelite

Griechenland ist mit Sonne und Meer für viele ein lohnendes Reiseziel, für die beiden Triathleten des TV Burglengenfeld Paula Leupold und Michi Fuchs war die Reise zum ersten Crosstriathlon Elite-Weltcuprennen nach Vouliagmeni ebenso lohnend.

Auf Anhieb gelang den beiden Studenten beim Triathlonworldcup XTERRA Greece Vouliagmeni ein Top Resultat. Paula Leupold knackte mit Rang 9 die Top Ten und Michi Fuchs (beim etwas stärker besetzten Herrenrennen) finishte mitten in der Weltelite auf Rang 12. Zudem war Leupold beste Deutsche und Fuchs zweitbester Deutscher Starter.

25 Grad, Sonne und 18 Grad Wassertemperatur, die äußeren Bedingungen für den ersten Start in der Eilte waren optimal. Paula Leupold und Michi Fuchs hatten sich Ende 2025 entschlossen im Crosstriathlon eine Profilizenz zu beantragen, nachdem Leupold Weltmeisterin und Fuchs Vizeweltmeister 2025 bei den XTERRA Crosstriathlonweltmeisterschaften in ihrer Altersklasse wurden. Beim XTERRA Greece World Cup bestritten sie nun ihr erstes Elite-Weltcuprennen und konnten direkt ein starkes Ergebnis erzielen.

Für Fuchs war der Schwimmstart zunächst ziemlich chaotisch, da er aus der zweiten Reihe startete und es bis zur ersten Boje extrem zur Sache ging, dass er bisher als Amateur nicht so kannte. Trotzdem gelang ihm der Anschluss an die Spitzengruppe und stieg gemeinsam mit dem aktuellen Weltcup-Führenden Felix Forissier aus dem Wasser, was ihn sehr beflügelte.

Auf dem sehr anspruchsvollen MTB-Kurs mit viel Geröll, scharfkantige Steine und ständigem Tempowechsel mit kurzen, steilen Anstiegen und Abfahrten kam er gut zurecht. Mit viel Power und kontrolliert düste er so seinen 14 Rang verteidigend in die zweite Wechselzone. Voll motiviert eilte er so zum Abschlußpart dem Trailrun über knackige 11 Kilometer.

Gleich am ersten langen Anstieg sammelte er zwei Konkurrenten ein und spielte seine stärke am Berg aus. Platz 11 war zwischenzeitlich immer wieder in Reichweite, vor allem an den steilen Passagen. Am Ende finishte er bei seinem Elite-Weltcup-Debüt auf starken Platz 12 der insgesamt 34 Elitestarter. Einziges Malheur waren seine beiden etwas verkorksten Wechsel, wo er einige Sekunden liegen ließ. Angesichts des starken internationalen Feldes war er sehr zufrieden, besonders freute er sich über seine Schwimmleistung. wo er mit der Spitze mithalten konnte.

Nach Bekunden von Paula Leupold war ihr erster Profistart mit Rang 9 ein solider Einstieg. In ihrer schwächsten Disziplin dem Schwimmen war sie froh an der letzten Gruppe dranbleiben zu können. Auf dem Bike, ihrer Paradedisziplin ist sie noch nicht ganz in Schwung gekommen, sie hatte Mühe aufzuholen. Begeistert war sie dagegen vom Laufpart, wo sie an den sehr steilen und anspruchsvollen Trail Passagen bergauf nochmal richtig was gut machte und noch mal eine Konkurrentin hinter sich lies.

Xterra World cup XTERRA Greece Vouliagmeni

Elite, 1.5K swim, 30K bike, 11K run

Paula Leupold, Rang 9, swim 27.23, bike 1.43.27, run 52.18, Gesamt 3.05.02

Michi Fuchs, Rang 12, swim 20.46, bike 1.29.332, run 43.20, Gesamt 2.35.31

TV-Multisportgruppe blickt zurück

Die Multisportgruppe der Leichtathletikabteilung bleibt ein Garant für die Erfolge des TV Burglengenfeld. Das zeigte sich beim Kickoff mit den Vorzeigetriathleten Paula Leupold und Michi Fuchs, sowie durch Langstreckenläufer Erik Hille, der beim Valencia-Marathon starke 2:12:09 Stunden lief. Mit der Jag de Wuidsau, sowie weiteren 4 Ausdauerveranstaltungen ist der TV Burglengenfeld als Veranstalter mittlerweile Deutschlandweit ein Begriff, die erst seit dem Jahre 2013 besteht.

Beim zahlreichen Besuch im TV-Heim konnte Coach Franz Pretzl, neben dem 1. Vorstand Bernd Mühldof, auch Abteilungsleiter Kilian Marek und Schwimmabteilungsleiter Armin Adler, begrüßen. In den Vordergrund stellte Trainer und Orgaleiter Thomas Kerner diesmal die gemeinsamen Wettkämpfe, wie den Landkreislauf. Das Herrenteam lief dabei bereits 7-mal als Erste durchs Ziel und das Damenteam stand 6-mal bereits auf dem Siegerpodest. Mit dem Start in der Triathlon-Landesliga und dem gleich gelungenen Aufstieg in die Bayernliga kann man eine starke und große Athletengruppe vorweisen.

Hochkarätig war die Titelsammlung von Paula Leupold und Michi Fuchs mit Rang 1 und 2 bei Weltmeisterschaften, zwei Europameistertitel, sowie zwei deutsche Meisterschaftstitel durch die beiden Nachwuchsathleten. Stolz ist man im Verein, da beide aus dem eigenen Nachwuchs kommen. Dazu gesellten sich noch vier weitere deutsche Titel durch Ludwig Sigl, Pam Mittermeier, Felix Wagner und Christoph Kolbeck, sowie Rang 3 durch Michi Schoyerer. Auf bayerischer Ebene kann stolz auf 5 erste, 2 zweite und einem dritten Stockerlplatz blicken, dazu kommen zahlreiche Titel auf Oberpfalzebene im Langstreckenlauf und Duathlon. Für Furore sorgte zudem Langstreckenprofiläufer Erik Hille, der deutscher Berglaufmeister, süddeutscher Meister im 10 000 m Lauf wurde und beim Valencia-Marathon starke 2:12:09 Stunden lief. Diese Erfolge unterstreichen die Qualität und das große Potenzial der Athletinnen und Athleten der Multisportgruppe.

Dass die vielen Erfolge nicht von ungefähr kommen dafür sorgen die Trainer. Neben dem Multisportgründer Franz Pretzl ist mittlerweile Thomas Kerner Hauptorganisator, sowie Trainer, dazu kommt noch Markus Süß als Schwimmtrainer. Armin Adler als Schwimmtrainer, Tom Ostfalk als Laufcoach und Stephan Wein unterstützten die Jugendarbeit der Multisportnachwuchsgruppe Tri Rockets. Viel vorgenommen haben sich die die Multisportler auch für 2026, seien es die fünf eigenen Ausdauersportveranstaltungen, sowie die hochkarätigen Starts von den Oberpfalz – bis hin zu den Weltmeisterschaften. Dabei bilden das Langlaufskicamp und das Ostertrainingslager exzellente Grundlagen.

Veranstaltungen

Nicht nur als Aktive machten sich die TV-ler national und international einen Namen, sondern auch als Veranstalter. Hier heißt das Motto „Von Sportler für Sportler“. Deutschlandweit bekannt ist mittlerweile der Crossduathlon „Jag de Wuidsau“, wo man bereits zweimal Ausrichter der Deutschen Meisterschaft im Crossduathlon war. Auch der Premberger Berglauf ist seit 37 Jahren eine feste Größe im Veranstaltungsprogramm, ebenso der 7. Schneeballbiathlon Weltcup. Im Frühjahr ist man auch zum dritten Mal Ausrichter der Oberpfalzmeisterschaften im Crosslauf am Burglengenfelder Gymnasium. Auch der Hammerseelauf mit den integrierten Oberpfalzmeisterschaften im Waldlauf in Bodenwöhr organisieren die Multisportler.

2026 Events

6. Januar 7. Schneeballbiathlonweltcup

15.März Cross-Lauf Oberpfalzmeisterschaften

23. Mai 37. Premberger Berglauf Oberpfalzmeisterschaften

9. August Hammerseelauf mit Waldlauf Oberpfalzmeisterschaften

26. September Crossduathlon Jag De Wuidsau mit bayerischen Meisterschaften

Triathleten des TV Burglengenfeld starten 2026 in der Bayernliga

Erstmals starteten die Triathleten des TV Burglengenfeld 2025 in der Landesliga als Team. Mit dem 2. Platz in der Endabrechnung gelang ihnen auf Anhieb der Aufstieg in die Bayernliga. Im Hinblick auf die große Herausforderung im Jahr 2026 erfolgt in den Wintermonaten eine sorgfältige Vorbereitung unter der Leitung des Trainerteams Thomas Kerner und Franz Pretzl, um optimal für den Wettbewerb gegen die starken Mitbewerber gerüstet zu sein.

Mit großem Elan starteten die Triathleten des TV Burglengenfeld 2025 erstmals als Team in der Triathlon Landesliga Nord. Insgesamt traten dort 12 Mannschaften in vier Wettkämpfen gegeneinander an. Pro Event gingen jeweils vier Athleten pro Team ins Rennen; die besten drei Ergebnisse zählten für das Gesamtresultat. Schon bei den ersten beiden Rennen in Weiden und Bamberg landete das TV-Team überraschend auf dem zweiten Platz und sicherte sich damit gleich einen Podiumsplatz. Auch beim dritten Wettkampf in Forchheim erreichte man mit Rang drei erneut ein Spitzenergebnis. Im abschließenden Rennen, dem eology Mainfrankentriathlon in Kitzingen, setzte das TV-Team mit einem beeindruckenden Tagessieg ein deutliches Zeichen. Am Ende belegten die TV-Dreikämpfer verdient den zweiten Platz in der Landesliga Nord, wobei lediglich nur drei Punkte fehlten zur Meisterschaft. Mit der Vizemeisterschaft waren Felix Wagner, Ludwig Sigl, Tobi Zeller, Michi Fuchs, Martin Stegerer, Martin Reinstein, Hannes Lell und Michi Schoyerer dennoch hochzufrieden. Damit gelang den TV Triathleten bereits im ersten Jahr der Aufstieg in die Bayernliga.

Fünf Wettkämpfe – fünf unterschiedliche Anforderungen

So gehen die TV Triathleten 2026 mit einem motivierten Herren-Team in die Triathlon-Bayernliga und treffen dabei auf insgesamt 19 starke Mannschaften aus ganz Bayern – darunter Topteams wie Arriba Göppersdorf, Bamberg oder Würzburg. Die Saison umfasst fünf Rennen, die jeweils eigene technische und taktische Profile mitbringen. Das TV-Team umfasst die selben Athleten wie in der Saison 2025, allesamt aus den eigenen Reihen. Am 9. Mai erfolgt der Auftakt in einem  kurzen explosiven Format, in Weiden. Ein Prolog am Vormittag über wenige Minuten entscheidet über die Startreihenfolge im Jagdrennen am Nachmittag. Hier zählen Antrittsstärke und Renntaktik, perfekte Bedingungen für die schnellen TV Allrounder. Beim klassischen Non-Drafting-Rennen am 28. Juni in Landshut sind Radstärke und pacing-strategische Disziplin gefragt. Für den TV Burglengenfeld wird dies eine wichtige Standortbedingung sein. Am 11. Juli in Hof geht es erstmals für die TV-ler im Teamformat ins Rennen. Jede Staffel besteht aus vier Athleten, die jeweils einen Mini-Triathlon absolvieren.  Nur 24 Stunden später folgt in Hof ein komplett anderes Setting mit einem Rennen ohne Windschattenverbot. Hier werden sich die TV-ler als Team bewähren müssen. Das Saisonfinale am 26. Juli in Schongau ist eines der traditionsreichsten Rennen Bayerns. Die Teamwertung macht das Rennen für Burglengenfeld zu einem der wichtigsten Saisonhöhepunkte.

Starke Gegner – klare Zielsetzung

Das Burglengenfelder Triathleten möchten sich nach seiner Debutsaison 2025 und dem direkten Aufstieg aus der Landesliga Nord stabil in der  Bayerliga positionieren und die etablierten Favoriten etwas ärgern. Die Leistungsdichte ist enorm hoch und so wird man gut vorbereitet an den Start gehen müssen. Die Saison 2026 bietet eine spannende Mischung aus Sprint, Teamformaten und einer Kurzdistanz. Der TV Burglengenfeld geht mit einer engagierten Mannschaft, hohem Trainingsfleiß und einer klaren Zielsetzung an den Start. Man darf sich auf eine kämpferische und leidenschaftliche Saison freuen, in der das Team alles daran setzt, sich in der Bayernliga zu behaupten.

Kuh-Alarm und Medaillenregen: TV Burglengenfeld stark bei Crossduathlon-DM 🐮

🥇 Vier Podestplätze für den TV Burglengenfeld bei Deutscher Crossduathlon-Meisterschaft

Gold, Silber und zweimal Bronze – starke Saisonbilanz für die Triathleten

Zum Saisonende haben die Triathleten des TV Burglengenfeld bei den Deutschen Crossduathlon-Meisterschaften in Hünsborn noch einmal groß aufgetrumpft.
Nach den Erfolgen bei der XTERRA Crosstriathlon-WM und den Deutschen Crosstriathlon-Meisterschaften eroberte das TV-Trio diesmal einen kompletten Medaillensatz:

  • Ludwig Sigl krönte sich zum Deutschen Meister (M20),
  • Felix Wagner sicherte sich Bronze in der M25,
  • Michi Schoyerer kämpfte sich ebenfalls zu Bronze in der M20.

Zusätzlich freute sich das Team über die Deutsche Vizemeisterschaft in der Mannschaftswertung.
Beim parallel ausgetragenen Ironman Italy überzeugte Andreas Brand mit einer herausragenden Gesamtzeit von 9:36:18 Stunden.


Starke Teamleistung trotz kurioser Unterbrechung

„Unser Ziel war ein Podestplatz in der Teamwertung – und das haben die Jungs eindrucksvoll erreicht“, freuten sich die Trainer Thomas Kerner und Franz Pretzl.

Das Rennen verlief jedoch alles andere als gewöhnlich:
Ein Rennabbruch durch eine ausgebüxte Kuh sorgte zunächst für eine kuriose Pause, ehe nach dem ersten Laufabschnitt ein Restart mit fünf Sekunden Abstand erfolgte. Die Neuordnung der Startreihenfolge brachte zwar etwas Verwirrung, doch die drei TV-Athleten behielten die Nerven.

Nach dem vielen Regen war die Strecke stark aufgeweicht – Bedingungen, die den erfahrenen Burglengenfelder Cross-Spezialisten in die Karten spielten.
Über zwei Lauf- und eine Bikestrecke (8,8 km Crosslauf, 20 km MTB, 4,6 km Crosslauf) lieferten sie ein starkes Rennen.


Wagner, Sigl und Schoyerer in Topform

Felix Wagner lag nach dem ersten Lauf bereits auf Rang fünf und zeigte auf dem Mountainbike eine bärenstarke Leistung mit dem drittbesten Radsplit des Tages.
Am Ende überquerte er die Ziellinie als Gesamtvierter und Dritter der Altersklasse M25.

Ludwig Sigl fuhr mit enormem Druck im Mittelteil des Rennens stetig nach vorne und sicherte sich mit einem starken Schlussspurt den Deutschen Meistertitel in der M20 sowie Gesamtrang zehn.

Michi Schoyerer wurde unglücklich von einer Hornisse gestochen, kämpfte sich aber trotz Schmerzen ins Ziel – eine Entscheidung, die sich lohnte: Bronze in der Einzelwertung M20 und Silber in der Teamwertung.

Nach einer langen Saison zeigten sich alle drei Athleten sowie ihre Trainer hochzufrieden mit den Ergebnissen.


Ironman Italy: Starke Performance von Andreas Brand

Parallel zur DM waren Martin Stegerer und Andreas Brand beim Ironman Italy am Start.
Der flache, schnelle Kurs über 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42 km Laufen entlang der Adriaküste versprach Topzeiten.

Während Martin Stegerer nach gutem Schwimmen und starkem Radsplit wegen massiver Magenprobleme aufgeben musste, zeigte Andreas Brand ein beeindruckendes Rennen.
Nach dem Schwimmen startete er eine fulminante Aufholjagd, fuhr mit 38 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit über die Radstrecke und lief den Marathon mit einem Schnitt von 4:40 min/km.
Nach 9:36:18 Stunden erreichte er jubelnd das Ziel – ein starkes Saisonfinale.


🏁 Ergebnisse

Deutsche Crossduathlon-Meisterschaft – Hünsborn
8,8 km Lauf – 20 km MTB – 4,6 km Lauf

  • Felix Wagner: 4. Gesamt, 3. M25 – 32:52 / 43:01 / 17:03 → 1:34:33
  • Ludwig Sigl: 10. Gesamt, 1. M20 – 35:12 / 45:31 / 19:43 → 1:42:43
  • Michi Schoyerer: 22. Gesamt, 3. M20 – 36:26 / 52:59 / 19:36 → 1:50:49

Ironman Italy – Cervia

  • Andreas Brand: 1:17:49 (Swim) / 4:47:13 (Bike) / 3:17:11 (Run) → 9:36:18 Gesamtzeit
  • Martin Stegerer: 1:06:55 (Swim) / 4:48:14 (Bike) → Aufgabe

Gold und Silber im Schlamm: TV Burglengenfeld triumphiert bei Crosstriathlon-WM

🏆 Weltmeisterin und Vizeweltmeister für den TV Burglengenfeld

Paula Leupold und Michi Fuchs triumphieren bei den XTERRA World Championships in Italien

Den größten Erfolg ihrer Karriere feierten Paula Leupold und Michi Fuchs bei den XTERRA World Championships im Crosstriathlon im italienischen Molveno.
In einer wahren Schlammschlacht sorgten die beiden Youngsters der Multisportgruppe des TV Burglengenfeld für das beste Resultat in der Vereinsgeschichte – sehr zur Freude ihrer Coaches Tom Kerner und Gründer Franz Pretzl.

Pam Mittermeier kämpfte sich nach einem Sturz noch auf Rang 13, und Emma Leupold glänzte bei der Jugend-WM mit einem hervorragenden 7. Platz.


Vier Athleten des TV Burglengenfeld bei der WM-Qualifikation

Schon die Qualifikation für das größte Event im Crosstriathlon war ein Erfolg: Vier Athleten des TV Burglengenfeld sicherten sich die begehrten Startplätze.
Wie in den Jahren zuvor sorgten kühle Temperaturen und viele Regentage im Vorfeld für extreme Bedingungen.

Es war das Härteste, was ich bisher gemacht habe“, so Michi Fuchs.
Nach dem 1.500-Meter-Schwimmen im Neoprenanzug im Molvenosee folgten zwei Bikerunden à 16,7 km mit 1.200 Höhenmetern sowie zwei Crosslauf-Runden à 5 km mit 300 Höhenmetern – eine echte Herausforderung selbst für erfahrene Athleten.


Paula Leupold: Von der Jägerin zur Weltmeisterin

Erwartungsgemäß stieg Paula Leupold im Mittelfeld aus dem Wasser. Doch am Anstieg mit rund 500 Höhenmetern zum höchsten Punkt zündete sie den Turbo.
Ihr Rückstand auf die Führende betrug etwa fünf Minuten – danach begann ihre Aufholjagd.

Etwas ausgekühlt, mit Ärmlingen und Weste unterwegs, wurde der versierten Bikerin schnell wieder warm, als sie eine Konkurrentin nach der anderen überholte.
Von da an hatte ich nur noch Spaß“, so die neue Weltmeisterin, die auch die gefährlichen Downhill-Passagen souverän meisterte.

Ein besonderer Dank ging an ihren Vater, der spätabends noch Matschreifen aufgezogen hatte – für optimalen Grip auf den rutschigen Trails.

Mit fast neun Minuten Vorsprung wechselte sie auf die Laufstrecke und baute ihre Führung weiter aus.
Trotz komfortabler Position blieb sie hochmotiviert und erreichte das Ziel freudestrahlend als neue Weltmeisterin und schnellste Frau des gesamten Feldes – mit elf Minuten Vorsprung!

Damit sicherte sich Paula den größten Erfolg ihrer bisherigen Laufbahn – den Weltmeistertitel im Crosstriathlon beim größten Event der Welt.


Michi Fuchs: Silber gewonnen – Gold kaum verpasst

Michi Fuchs stieg als Zwölfter aus dem eiskalten Molvenosee und nahm das Rennen auf dem Mountainbike auf.
Die steilen Anstiege und der klebrige Lehmboden forderten alles:
Das Rad wog gefühlt 20 statt 10 Kilo – und bremsen musste man bergab kaum, weil der Schlamm das schon erledigte“, scherzten die frischgebackenen Medaillengewinner später.

Mit viel Druck arbeitete sich Fuchs bis auf Rang 2 in seiner Altersklasse vor – nur 1:20 Minuten hinter dem Führenden.
Auf der Laufstrecke holte er Meter um Meter auf und war 400 Meter vor dem Ziel nur noch 50 Meter dran.
Doch sein Konkurrent sah ihn rechtzeitig und zog nochmals an.

Am Ende finishte Fuchs als Vizeweltmeister – Silber gewonnen, nicht Gold verloren.
Nach Rang 11 im Vorjahr war auch für ihn dies der größte Erfolg seiner Karriere.


Pam Mittermeier: Sturz, Schmerz – und trotzdem ins Ziel

Pam Mittermeier erwischte es unglücklich: Eine vor ihr fahrende Konkurrentin stürzte und riss sie mit.
Nach einem kurzen Stopp im Sanitätszelt setzte sie das Rennen mit aufgeschürfter Handfläche fort – und kämpfte sich trotz allem bis ins Ziel.
Mit beeindruckendem Kampfgeist finishte sie auf Rang 13 ihrer Altersklasse.


Emma Leupold: Beste Deutsche bei der Jugend-WM

Bei der Jugend-WM, die über die halbe Distanz der Erwachsenen führte, zeigte Emma Leupold ebenfalls eine starke Leistung.
Nach einem erwartungsgemäß verhaltenen Schwimmen drehte sie auf dem Rad richtig auf:
Mit Radbestzeit fuhr sie von Platz 25 auf Rang 4 vor – trotz zahlreicher Laufpassagen wegen des tiefen Schlamms.
Im abschließenden Lauf verlor sie zwar noch zwei Plätze, wurde aber beste Deutsche Teilnehmerin und beendete das Rennen hochzufrieden auf Rang 7.


Ergebnisse Molveno XTERRA WM

Michi Fuchs: Gesamtplatz 6, Rang 2 M 20, 21.47, 2.03.09, 50.14, 3.18.15
Paula Leupold: Gesamtsiegerin, 27.47, 2.20.47, 59.33, 3.51.51
Pam Mittermeier: Rang 13 AK, 34.41, 2.58.22, 73.08, 4.52.04,

Jugend
Emma Leupold: 7. Platz, 14.23, 2.06.19

TV-Triathleten auf langen Distanzen

Nachdem die Youngsters der Triathleten des TV Burglengenfeld bei den Deutschen Crosstriathlonmeisterschaften für Furore sorgten, zeigten auch die Aktiven bei den Mitteldistanztriathlons im Allgäu und in Hradec/Tschechien für starke Ergebnisse.

Beim Allgäu Classic über 1,9 km Schwimmen, 92 km Radfahren und 20 km Laufen waren Andreas und Meike Huf, sowie Lars Ruhland gut unterwegs. Begeistert von der Partystimmung in den Bergen kamen alle drei gut aus dem warmen Alpsee und nahmen sich anspruchsvolle Radstrecke mit dem berühmt berüchtigten Kalvarienberg und die Laufstrecke mit dem Kuhsteig in Angriff. Obwohl es beim Schwimmen regnete und die Straßen nass waren, fühlte sich Lars Ruland trotz der rund 1240 Höhenmeter pudelwohl. So sackte er reihenweise seine Mitkonkurrenten ein und bewies auch auf den abschließenden 20 Laufkilometern Standfestigkeit. So gelang gar ein Top Ten Resultat mit Rang 10 in seiner Altersklasse und war auch im Gesamfeld der rund 1100 Finisher mit Platz 139 sehr zufrieden. Auch Andreas Huf war am Ende sehr stolz das Ziel erreicht zu haben, da er im Vorfeld arge Probleme mit der Achillessehne hatte. Getragen durch die Stimmung der Zuschauer meisterte auch Ehefrau Meike den bei km 16 beginnenden spektakulären Anstieg zum Kalvarienberg, der mit 16 % Steigung schon die erste schwere Hürde darstellte. Auch auf der Pendelstrecke entlang des Alpsees zeigte sie biss und freute sich am Ende über ihren Top 20 Platz in ihrer Altersklasse.

Der Ironman 70.3 Hradec Kralove war das Ziel von Andreas Brand und Chris Kolbeck über 1900 m Schwimmen, knapp 90 km Radfahren und einem Halbmarathonlauf. Immer eine große Herausforderung ist für den Paratriathleten Chris Kolbeck ein Wettkampf. Auf dem 1900m Schwimmrundkurs in der Elbe kam gut zurecht und wechselte gut gelaunt auf sein Triahtlonbike. Nach einem kraftvollen Ritt meisterte er auch mit seiner Beinprothese die 21.7 km durch die Innenstadt und freute sich am Ende über seinen Sieg in der Parawertung. Für Andreas Brand war es ein sehr gelungener Test für den Ironman Italy. Trotz chaotischer Vorstartschwierigkeiten und einem mäßigen Schwimmen kam der danach jedoch richtig auf Touren. Die windige und hügelige Radstrecke spulte er in einem starken 40 er Schnitt herunter und nahm dann die mit vielen Kurve gesähte Laufstrecke in Angriff. Auch hier gelang ihm ganz nach Plan ein flottes Rennen in konstant 4 min pro Kilometer. So finishte er nach starken 4.31.34 Stunden auf Rang 10 in seiner Altersklasse und Rang 118 im Gesamtfeld der rund 1500 Finisher.

Ergebnisse

Allgäu Triathlon

Lars Ruhland Platz 10 Gesamtzeit 5.13.28 swim 37.55, bike 2.50.11, run 1.35.31
Andreas Huf Platz 51 AK, Gesamtzeit 6.06.06, swim 39.09, bike 3.13.16, run 2.02.25
Meike Huf Platz 19 AK, Gesamt 6.28.17, swim 42.03, bike 3.38.16, run 1.57.34

Ironman 70.3 Hradeck

Chris Kolbeck Platz 1 AK, Gesamt 5.44.06, swim 34.46, bike 2.37.39, run 2.18.14
Andreas Brand Platz 15 AK, Gesamt 4.31.34, swim 38.36, bike 2.13.18, run 1.29.13

Leupold und Fuchs XTERRA Europameister und Deutscher Meister

Bei den Deutschen Crosstriathlonmeisterschaften, sowie den XTERRA European Champion Ship glänzten Paula Leupold und Michi Fuchs als Tagesschnellste Amateure. Daneben überraschte Leupold noch alle, als sie sogar schneller war als die Deutsche Meisterin der Eliteklasse. Pam Mittermeier freute sich über den DM-Titel in ihrer Altersklasse und Tobi Zeller über Rang 1 beim Reduced Wettbewerb.

„Mehr geht nicht“ so die beiden mitgereisten Triathlon Coaches Thomas Kerner und Franz Pretzl vom TV Burglengenfeld über die Topresultate der beiden Youngsters des TV Burglengenfeld, die mit dem Doppelsieg bei den Amateuren zugleich ein Novum aufstellten. Im Rahmen der O-See Challenge vergab die Deutsche Triathlon erneut die Deutschen Meisterschaften im Crosstriathlon nach Zittau. Eine besondere Aufwertung erhielt die Veranstaltung durch die XTERRA European Championships im Crosstriathlon, die Athleten aus ganz Europa anlockte. Mit einem 20 Mann starken Tross war man bestens gerüstet, um die TV – Triathleten optimal zu unterstützen. Nach tropischen Temperaturen bei weit über 30 Grad am Vortag kühlte es sich am Wettkampftag etwas ab und durch Wolken und Wind waren es dann fast Top Wettkampfbedingungen. So war das 1500 m Schwimmen im Oberndorfer See beim 25 Grad eine herrliche Sache, ehe es hinaus in die Zittauer Berge ging mit 37 knallharten Mountainbike Kilometer inclusive satten 1049 Höhenmetern. Den Abschlusspart bildete eine 2 mal 5 km sehr kupierte Crosslauf Strecke.

Bereits 2024 glänzten Michi Fuchs und Paula Leupold schon bei den Deutschen Meisterschaften, doch diesmal setzten beiden 22- und 21-jährigen Studenten noch eins drauf. Die Eigengewächse des TV Burglengenfeld beherrschten vollkommen das Feld der Amateure und mischten auch im Profifeld kräftig mit.

Erneut einen großen Sprung nach vorne machte Michi Fuchs gegenüber 2024, was sich schon bei den Österreichischen Crosstriathlon Meisterschaften und bei den Landesligawettbewerb in Kitzingen zeigte. Beim Massenstart der rund 180 Athleten sprang er wie 2024 als Erster in die Fluten des Oberndorfer Sees. Er kam zwar ganz gut in den Rhythmus, war aber mit seiner Schwimmzeit nicht ganz zufrieden und schwang sich dennoch schon als Siebenter auf sein neues Mountainbike. Er drückte auf den steilen Uphill Trails vehement in die Pedale und ließ bergab die Bremshebel oft unbetätigt. So hatte er sich bis zum höchsten Punkt bereits auf Rang 1 vorgearbeitet und baute bis zum zweiten Wechsel seinen Vorsprung noch aus. Zwar musste er sich im Vorfeld mit einem Pferdekuss im Oberschenkel herumplagen, doch auf dem knackigen Laufparcours gab er mit einem kämpferischen Auftritt seine Führung nicht mehr aus der Hand. So stürmte er als schnellster Amateur und auf Rang 20 aller Starter inclusive der 40 Profimänner ins Ziel. Sein beeindruckender Auftritt bescherte ihm den Titel des Deutschen Meisters und des XTERRA Europameisters in seiner Altersklasse.

Nachdem Paula Leupold schon im Juli beim internationalen XTERRA France Crosstriathlon als beste Amateurin finishte, ließ sie es auch im Dreiländereck diesmal richtig krachen. Im Vorfeld musste sie sich zwar leider mit einem lädierten Knie herumschlagen, das fast kein Lauftraining zuließ, doch freute sie sich das es in Zittau hielt und so für zusätzliche Motivation sorgte. Nach dem Schwimmen, zwar noch leicht im Hintertreffen drehte Paula Leupold dann auf dem Mountainbike auch so richtig den Gashahn auf. Reihenweise schluckte sie ihre Konkurrentinnen und auch männliche Crosstriathleten hinauf zum höchsten Punkt, dem Hochwaldturm . Auch auf den halsbrecherischen Abfahrten fand sie immer die rote Linie und so brauste sie bereits als schnellste Amateurin mit knappem Vorsprung in die Wechselzone. Ihre Schwachstelle das Knie hielt und so verteidigte sie mit viel Kampfeswillen ihre Führung und finishte freudestrahlend mit neuer Bestmarke. Damit war sie schnellste Frau aller Amateurinnen und auch schnellste Dame inclusive der Profifrauen bei den Deutschen Meisterschaften. So gewann sie die Titel als Deutsche Meisterin und XTERRA Europameisterin in der Altersklasse W 20 und ist inoffiziell Deutsche Meisterin aller Starterinnen.

Ihre Radstärke nutzte W 45 Starterin Pam Mittermeier, um sich den Deutschen Meistertitel in ihrer Altersklasse zu holen. Nach einem etwas mauen Schwimmen, starkem Biken und soliden Crossrun, trotz offenen Blasen, sicherte sie sich  Gold bei den Deutschen Meisterschaften, sowie Bronze bei den XTERRA Europameisterschaften. Beeindruckt zeigte sich Schwimmabteilungsleiter Armin Adler nach seinem ersten Start bei einem XTERRA Rennen und freute sich letztendlich das Ziel gesehen zu haben. Auf dem etwas kürzeren Reduced Trailkurs fühlte sich Tobi Zeller sichtlich wohl und gewann nach drei ausgeglichenen starken Disziplinen Gold in seiner Altersklasse.

Ergebnisse:  
Deutsche Meisterschaft, XTERRA Europameisterschaft Crosstriathlon
Michi Fuchs: Gesamt 1, Altersklasse 1. Platz, Swim 23.00, Bike 1.43.18, Run 50.18, Gesamt 2.58.48
Paula Leupold: Gesamt 1, Altersklasse 1. Platz, Swim 29.41, Bike 1.58.28, Run 59.42, Gesamt 3.30.23
Pam Mittermeier:  Gesamt 12, Altersklasse 3. Platz, Swim 36.19, Bike 2.12.50, Run 65.54, Gesamt 3.57.33
Armin Adler: Gesamt 116, Altersklasse 23, Swim 27.25, Bike 2.11.30, Run 82.21, Gesamt 4.06.39

Rahmenwettbewerbe

Reduced Trail
Tobias Zeller: Gesamt 17 Altersklasse 1, Swim 13.36, Bike 1.12.42, Run 30.14, Gesamt 1.59.05

Staffel Classic Distanz
Emma Roidl, Peter Mittermeier, Thomas Kramer: Platz 16, Zeit 3.29.47

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