Das virtuelle Revier des Burglengenfelder Cross Duathlons

Kategorie: Wettkampf Seite 1 von 10

TV-Triathleten voll in Fahrt

Die Saison der Triathleten des TV ist nach dem Erfolg in der Bayernliga weiterhin auf Erfolgskurs. Den Deggendorfer Triathlon gewann Justine Jendro, beim Regentaltriathlon stand Felix Wagner als Zweiter im Ziel und Paratriathlet Chris Kolbeck wurde Deutscher Meister in Schweinfurt.

Auf der Olympischen Distanz in Deggendorf freute sich Justine Jendro über den großartigen Saisoneinstieg mit dem Gewinn des Gesamtklassements in schnellen 1.11.54 Stunden und Meike Huf über Rang 2 in der W 45. Mit nur 16 Grad war der Auftakt über die 1400 m enorm frisch, sodass beide TV-ler etwas zitternd aufs Rennrad schwangen. Doch hier zeigte Jendro mit Tagesbestzeit auf den 40 Kilometern, wer hier das Sagen hat. Auch auf der 10 km Laufschleife ließ sie sich mit der zweitbesten Zeit den Sieg nicht mehr nehmen. Meike Huf freute sich am Ende ebenso über einen gelungenen Saisonauftakt. Auf der Sprintdistanz überraschte Pam Mittermeier mit dem starken 3. Gesamtrang und dem Sieg in der W 45. Besonders beeindruckte sie mit dem zweitschnellstem Radspilt.

Seinen Titel verteidigte TV Paratriathlet Chris Kolbeck bei den Deutschen Meisterschaften auf der Sprintdistanz in der Kategorie PTS4. Nachdem ebenso frischen Auftakt im Schweinfurter Baggersee kam Kolbeck so richtig ins Rennen und hinterließ auf dem Triathlon Rad und der Laufstrecke einen starken Eindruck. Am Ende durfte er sich über den Titel des Deutschen Meisters, zugleich auch den des Bayerischen Meisters freuen.

Beim 33. Regentaltriathlon setzte sich der TV-Erfolgsreigen mit dem 2. Gesamtplatz und Rang 2 in der Altersklasse von Felix Wagner, sowie Rang 5 von Tobias Zeller in der M 30 fort. Zwar stieg Wagner leicht enttäuscht aus dem Freibadbecken, doch auf dem Rennrad und der Laufstrecke gab er mächtig Gas, überholte einen nach dem anderen und stand am Ende freudig als Gesamtzweiter im Ziel. Gut gelungen war auch der Auftritt von Tobi Zeller, der rund eine Minute schneller war als in 2025.

Triathlon Deggendorf

Sprintdistanz 400m-20 km- 5 km , Päm Mittermeier 3 gesamt

Olympische Distanz 1400 m- 40 km – 10 km

Justine Jendro 1. Gesamtsiegerin

Meike Huf 2. W 45

Andreas Huf 6. M 45

Roland Reisinger 9. M 50

Triathlon Nittenau 400m- 20 km – 5 km

Felix Wagner 1. M25, 2. Gesamt

Tobias Zeller 5. M 30 22. Gesamt

DM Paratriathlon Sprintdistanz Schweinfurt 500m – 20 km – 5 km

Chris Kolbeck Platz 1 Deutsche Meisterschaft, Platz 1 Bayerische Meisterschaft und Platz 2  DACH Meisterschaft (Deutschland, Österreich und der Schweiz.)

Bayernliga‑Debüt geglückt: TV Burglengenfeld holt Platz 3 in Weiden

Das Triathlonteam des TV Burglengenfeld mit Michi Fuchs, Ludwig Sigl, Tobi Zeller und Felix Wagner startet mit einem überraschenden dritten Platz in die Bayernliga-Saison. Zudem gewann Michi Fuchs völlig unerwartet den Einzelprolog gegen die 58-köpfige Konkurrenz.

Nach dem Durchmarsch durch die Landesliga 2025 stiegen die Triathlonherren des TV Burglengenfeld 2026 in die Bayernliga auf und trafen dort am vergangenen Samstag erstmals auf 15 Konkurrenzteams. Am Schätzlerbad in Weiden standen für die vier Athleten zwei Starts auf dem Programm: um 9.00 Uhr der Prolog und um 15.00 Uhr die Teamverfolgung. Der Prolog über 450 Meter Schwimmen, 9 Kilometer Rennradfahren und 1,7 Kilometer Laufen wurde im Einzelstart alle zehn Sekunden ausgetragen und bestimmte die Startreihenfolge für das Nachmittagsrennen. Trotz Neoprenanzug war der Auftakt im nur 17,9 Grad kalten Wasser alles andere als angenehm. Für die größte Überraschung sorgte Michi Fuchs, der die gesamte 58-köpfige Konkurrenz hinter sich ließ und damit seine starke Form aus den internationalen XTERRA-Weltcupstarts bestätigte.

Am Nachmittag fiel dann die Entscheidung, denn der Prolog diente nur zur Ermittlung der Startreihenfolge für die Mannschaftsverfolgung. Grundlage dafür war der Mittelwert aus den Einzelzeiten aller vier Starter. So gingen die vier Athleten des TV Burglengenfeld als viertes Team ins Rennen, elf Sekunden hinter den drittplatzierten Bambergern. Da drei Athleten gemeinsam ins Ziel kommen mussten, war taktisches Geschick gefragt. Im Schwimmen unterstützte der starke Michi Fuchs seinen Teamkollegen Tobi Zeller, sodass alle zusammen mit den Bambergern aus dem Wasser kamen. Auf dem Rad nutzten die TV-Starter dann die Rennsituation ohne Windschattenverbot konsequent aus: Mit einem Schnitt von 46 km/h setzten sie sich ab, überholten Bamberg und bauten ihren Vorsprung aus. Noch vor dem zweiten Wechsel fiel Tobi Zeller zurück, doch Wagner, Sigl und Fuchs hielten auf der diesmal 3,2 Kilometer langen Laufstrecke das Tempo hoch. Mit einem Kilometerschnitt von 3:28 Minuten gelang es ihnen, die ebenfalls stark laufenden Bamberger auf Distanz zu halten. Nach einem langen Endspurt erreichten sie das Ziel fünf Sekunden vor Bamberg und sicherten sich völlig überraschend Platz drei. Mit diesem Podiumsplatz hatten weder das Team noch die beiden Trainer Tom Kerner und Franz Pretzl beim ersten Start nach dem Aufstieg gerechnet. Entsprechend groß war die Freude beim Auftakt in die Bayernliga-Saison, die sich auch bei der Siegerehrung auf dem Podest deutlich zeigte.

Die nächste Bewährungsprobe für das Bayernligateam ist in Hof am 28. Juni und man darf gespannt auf das dortige Abschneiden sein.

Triathlonbayernliga in Weiden 3. TV Burglengenfeld

1. Start 9.00 Uhr Prolog
1. Michi Fuchs 27.08
18. Felix Wagner 28.53
36. Ludwig Sigl 30.36
52. Tobi Zeller 32.25

Teamwertung Prolog
4. TV Burglengenfeld Teamzeit 28.53

2. Start 15.00 Uhr Teamverfolgung
3. TV Burglengenfeld 34.24

Fuchs mischt die Weltspitze auf: Zwei Top‑12‑Platzierungen beim XTERRA World Cup

Beim Crosstriathlon XTERRA World Cup in Weston Park (Großbritannien) überzeugte Cross-Triathlet Michael Fuchs (TV Burglengenfeld) am vergangenen Wochenende mit zwei konstant starken Leistungen. Beim Short Track am Samstag finishte der 22-jährige Student auf Rang elf und auf der klassischen XTERRA-Distanz am Sonntag folgte Platz zwölf. Für Michi Fuchs waren es die Weltcup-Rennen Nummer zwei und drei in der Eliteklasse, dementsprechend hoch sind die Topresultate einzuschätzen. Im Weltcup arbeitete er sich auf Rang 14 vor.

Erstmals durfte Fuchs auf das auf 30 Athleten limitierte gesetzte Elitestarterfeld beim Short Track über 400 Meter Schwimmen, 10 Kilometer Mountainbike und 3 Kilometer Trailrun starten. Fuchs erwischte nach einer kalten regnerischen Nacht einen guten Start, verlor jedoch an der ersten Boje durch das Gedränge kurzzeitig den Anschluss an die Spitze. Auf dem Mountainbike war er dann voll in seinem Element. Mit mehreren Attacken arbeitete er sich von Rang 15 bis auf Position acht nach vorne und hielt zeitweise sogar Kontakt zur erweiterten Spitzengruppe. „Ich konnte ein sehr aktives Rennen fahren und mich auf dem Bike deutlich nach vorne arbeiten“, so Fuchs. Beim abschließenden Trailrun musste er gegen einige der besten Läufer im Feld noch Positionen abgeben, sicherte sich aber in 43:03 Minuten einen starken elften Platz nur wenige Sekunden auf Rang 8.

Konstante Leistung über die volle Distanz

Zwar spürte Fuchs noch die Belastung vom Vortag, doch er kam nur einen Tag später auf der deutlich längeren Strecke über 1.500 Meter Schwimmen, 30 Kilometer Mountainbike und 10 Kilometer Laufen gut ins Rennen. Erneut wurde er an der ersten Boje ausgebremst, verlor etwas Boden auf die Spitze, doch schwamm er dicht dahinter zum Wasserausstieg.

Auf dem fordernden matschigen Mountainbikekurs benötigte er zunächst einige Zeit, um in seinen Rhythmus zu finden. Mit Beginn der zweiten Runde auf den schnellen Druckpassagen lief es dann deutlich besser. Fuchs schloss zu starken Athleten auf, hielt mit denen mit und düste so voller Elan in die Wechselzone.

So voller Adrenalin entwickelte der abschließende Trailrun zur besten Disziplin an diesem Wochenende. Mit einem konstant hohen Lauftempo arbeitete sich Fuchs noch einmal Stück für Stück nach vorne und stand nach 2.13.36 Stunden zwar völlig ausgepumpt, aber zufrieden im Zielbogen. Ebenso wie in Griechenland bedeutete dies den starken zwölfter Platz im rund 40 Athleten starken Elitefeld. Mit den zwei Top-12-Platzierungen bestätigt der XTERRA-Rookie seinen gelungenen Einstieg in die Eliteklasse und macht deutlich, dass mit ihm im weiteren Saisonverlauf zu rechnen ist. Im Welt Cup Ranking verbesserte er sich durch seine Top -Leistungen am Wochenende auf Platz 14.

Gerade im Short Track konnte er mit der Weltspitze mithalten und zeitweise gemeinsam mit dem Gesamtführenden Arthur Forissier sowie Sebastian Neef mitfahren. „Darauf bin ich besonders stolz – ich konnte zeigen, dass ich auch auf diesem Niveau aktiv Rennen gestalten kann.“, so Fuchs. Als nächstes stehen nun ein Paar Bayernliga Rennen auf dem Programm, bis es dann Ende Juni zur XTERRA EM nach Molveno inklusive Short Track geht.

Ergebnisse XTERRA Weltcup Crosstriathlon Weston Park, Michi Fuchs

Shorttrack 400m swim, 10km bike, 3 km run

Rang 11, swim 6.20, bike 24.05, run 11.25, Gesamt 2.13.36

Volle Distanz 1.5K swim, 30K bike, 11K run

Rang 12, swim 19.44, bike 1.11.42, run 40.41, Gesamt 2.13.36

Weltcupranking Rang 14

Leupold und Fuchs etablieren sich auf Anhieb in der Weltelite

Griechenland ist mit Sonne und Meer für viele ein lohnendes Reiseziel, für die beiden Triathleten des TV Burglengenfeld Paula Leupold und Michi Fuchs war die Reise zum ersten Crosstriathlon Elite-Weltcuprennen nach Vouliagmeni ebenso lohnend.

Auf Anhieb gelang den beiden Studenten beim Triathlonworldcup XTERRA Greece Vouliagmeni ein Top Resultat. Paula Leupold knackte mit Rang 9 die Top Ten und Michi Fuchs (beim etwas stärker besetzten Herrenrennen) finishte mitten in der Weltelite auf Rang 12. Zudem war Leupold beste Deutsche und Fuchs zweitbester Deutscher Starter.

25 Grad, Sonne und 18 Grad Wassertemperatur, die äußeren Bedingungen für den ersten Start in der Eilte waren optimal. Paula Leupold und Michi Fuchs hatten sich Ende 2025 entschlossen im Crosstriathlon eine Profilizenz zu beantragen, nachdem Leupold Weltmeisterin und Fuchs Vizeweltmeister 2025 bei den XTERRA Crosstriathlonweltmeisterschaften in ihrer Altersklasse wurden. Beim XTERRA Greece World Cup bestritten sie nun ihr erstes Elite-Weltcuprennen und konnten direkt ein starkes Ergebnis erzielen.

Für Fuchs war der Schwimmstart zunächst ziemlich chaotisch, da er aus der zweiten Reihe startete und es bis zur ersten Boje extrem zur Sache ging, dass er bisher als Amateur nicht so kannte. Trotzdem gelang ihm der Anschluss an die Spitzengruppe und stieg gemeinsam mit dem aktuellen Weltcup-Führenden Felix Forissier aus dem Wasser, was ihn sehr beflügelte.

Auf dem sehr anspruchsvollen MTB-Kurs mit viel Geröll, scharfkantige Steine und ständigem Tempowechsel mit kurzen, steilen Anstiegen und Abfahrten kam er gut zurecht. Mit viel Power und kontrolliert düste er so seinen 14 Rang verteidigend in die zweite Wechselzone. Voll motiviert eilte er so zum Abschlußpart dem Trailrun über knackige 11 Kilometer.

Gleich am ersten langen Anstieg sammelte er zwei Konkurrenten ein und spielte seine stärke am Berg aus. Platz 11 war zwischenzeitlich immer wieder in Reichweite, vor allem an den steilen Passagen. Am Ende finishte er bei seinem Elite-Weltcup-Debüt auf starken Platz 12 der insgesamt 34 Elitestarter. Einziges Malheur waren seine beiden etwas verkorksten Wechsel, wo er einige Sekunden liegen ließ. Angesichts des starken internationalen Feldes war er sehr zufrieden, besonders freute er sich über seine Schwimmleistung. wo er mit der Spitze mithalten konnte.

Nach Bekunden von Paula Leupold war ihr erster Profistart mit Rang 9 ein solider Einstieg. In ihrer schwächsten Disziplin dem Schwimmen war sie froh an der letzten Gruppe dranbleiben zu können. Auf dem Bike, ihrer Paradedisziplin ist sie noch nicht ganz in Schwung gekommen, sie hatte Mühe aufzuholen. Begeistert war sie dagegen vom Laufpart, wo sie an den sehr steilen und anspruchsvollen Trail Passagen bergauf nochmal richtig was gut machte und noch mal eine Konkurrentin hinter sich lies.

Xterra World cup XTERRA Greece Vouliagmeni

Elite, 1.5K swim, 30K bike, 11K run

Paula Leupold, Rang 9, swim 27.23, bike 1.43.27, run 52.18, Gesamt 3.05.02

Michi Fuchs, Rang 12, swim 20.46, bike 1.29.332, run 43.20, Gesamt 2.35.31

Michi Fuchs 6. bei den Winter World Champion Ships

Bei den Winter World Champion Ships im italienischen Pandola belegte Michi Fuchs bei seinem ersten Profirennen einen beeindruckenden sechsten Platz. Der junge Athlet der Multisportabteilung des TV Burglengenfeld sammelte in seinem ersten Wintertriathlon wertvolle Erfahrungen – und das gleich im Nationaltrikot sowie im Elitefeld.

„Im Rückblick kann ich sagen, dass dies definitiv das anspruchsvollste Rennformat war, das ich je absolviert habe“, erklärte Fuchs in seinem Statement. Nicht nur waren die Strecken an sich besonders fordernd, sondern zusätzlich das alle drei Disziplinen im Schnee stattfanden. Insbesondere das Format, bei dem jede Disziplin zweimal durchlaufen werden muss, macht den Wettbewerb äußerst herausfordernd.Zusätzlich entsteht ein enormer Materialaufwand: Spikeschuhe oder Winter-Trail-Laufschuhe, Mountainbike, Skier mit passendem Wachs – man braucht hier mehrere Skatingpaare, um konkurrenzfähig zu bleiben. Hier braucht man vor allem viel Fingerspitzengefühl beim Wachsen . Fuchs spürte diesen Unterschied deutlich, als die Führenden auf den Abfahrten mühelos dahin glitten, während er selbst bereits kräftig mit den Stöcken nachhelfen musste.

Trotz des frühen Starts um 9:00 Uhr morgens lagen die Temperaturen im Hochtal auf 1200 Metern bereits über dem Gefrierpunkt bei strahlend blauem Himmel. Der Wettbewerb bestand aus zwei aufeinanderfolgenden Runden, jeweils mit 2 km Laufen, 4 km Radfahren und 4 km Cross-Country-Skating. Im ersten Laufabschnitt absolvierte Fuchs eine solide Leistung, konnte beim Mountainbiken einige Plätze gutmachen und verteidigte anschließend seine Position auf den Skating-Skiern. „Richtig weh getan hat dann der zweite Part“, so Fuchs, da die muskuläre Ermüdung durch Übersäuerung zunahm und der Schnee insbesondere während des Radfahrens immer tiefer wurde. Ein kleiner Navigationsfehler während der letzten Bikerunde erschwerte den Verlauf zusätzlich, sodass Fuchs mit wackeligen Beinen in die letzte Skatingrunde ging. Insgesamt zeigte er sich bei seinem Debüt im Wintertriathlon mit Platz 6 im Elitefeld der U23 zufrieden.

Multisportler des TV Burglengenfeld im Großeinsatz

Ein überaus ereignisreiches Wochenende steht den Multisportlern des TV Burglengenfeld bevor. Von den Wintertriathlonweltmeisterschaften in Italien, über die Deutschen Meisterschaften im Crossduathlon in Trier bis hin zu den Oberpfalztitelkämpfen über 10 km in Weiden führt der Weg der Ausdauersportler. Gespannt blicken die beiden Coaches Thomas Kerner und Franz Pretzl auf die drei Ereignisse.

Das kommende Wochenende hält für die Multisportler des TV Burglengenfeld drei Highlights bereit. Die TV -Ausdauersportler starten bei den Wintertriathlon-Weltmeisterschaft in Italien, den Deutschen Meisterschaften im Crossduathlon in Trier sowie bei den Oberpfalztitelkämpfen über 10 Kilometer in Weiden. Die beiden Trainer Thomas Kerner und Franz Pretzl verfolgen gespannt die drei bevorstehenden Wettkämpfe.

Michi Fuchs gibt sein Debüt als Triathlon-Profi direkt bei den Wintertriathlon-Weltmeisterschaften im italienischen Padola. In der U23-Eliteklasse möchte er einen Mittelfeldplatz erreichen, was angesichts starker norwegischer Konkurrenz keine leichte Aufgabe ist. Der Wettkampf startet bereits am Samstagmorgen um 9 Uhr und besteht aus zwei aufeinanderfolgenden Runden mit jeweils 2 km Laufen, 4 km Radfahren und 4 km Cross-Country-Skating. Hier sind nicht nur Ausdauer, sondern auch schnelle Wechsel gefragt. Beim TV-Skilanglaufcamp am vergangenen Wochenende hat sich Fuchs noch einmal optimal vorbereitet und reist nun bestens gerüstet nach Italien.

Paula Leupold sowie Jonas Kellner, Sebastian Gleißl und Ludwig Sigl stehen vor einer anspruchsvollen Aufgabe bei den Deutschen Meisterschaften im Crossduathlon. Vom Trierer Waldstadion aus müssen sie 5 Kilometer Crosslauf, 23,2 Kilometer Mountainbike und schließlich noch einmal 2,5 Kilometer Crosslauf absolvieren. Obwohl die Streckenführung technisch eher einfach ist, fordert besonders der Radkurs mit seinen rund 800 Höhenmetern einiges ab.

Für Paula Leupold ist es zugleich ihr erster Wettkampf als Triathlon Profi. Die Medizinstudentin nimmt das Rennen als Vorbereitung auf ihr spannendes erstes Jahr als Profi und lässt sich überraschen, was das Event bringen wird. Besonders entgegenkommen dürfte ihr der bergige Mountainbikekurs, da sie eine versierte Bikerin ist. Ludwig Sigl, der im letzten Jahr bereits auf dem Podium stand, hofft auch diesmal wieder vorne mitmischen zu können. Im spanischen Mountainbiketrainingslager hat der ebenfalls Medizin studierende Student sich dazu optimal vorbereitet und dürfte gut gerüstet sein. Neu ist der Crossduathlon für die routinierten Läufer Jonas Kellner und Sebastian Gleißl. Sie möchten erste Erfahrungen in der neuen Sportart sammeln und vor allem dazu beitragen, dass der TV erneut mit einem Team vertreten ist.

In Weiden starten gar 12 TV Ausdauersportler bei den Oberpfalzmeisterschaften über die 10 km im Straßenlauf. Hauptziel ist es vor allem sowohl bei den Damen, als auch bei den Herren mit dem Team einen Platz auf dem Siegerpodest zu erobern. Auch wird es vermutlich der eine oder andere schaffen im Einzel eine Medaille zu erkämpfen. Dazu dient das Rennen sich auf die Oberpfalzmeisterschaften im Crosslauf am 15. März in Burglengenfeld einzustimmen und einen Formtest für bay. 10 km Meisterschaften im April zu machen.

TV-Multisportgruppe blickt zurück

Die Multisportgruppe der Leichtathletikabteilung bleibt ein Garant für die Erfolge des TV Burglengenfeld. Das zeigte sich beim Kickoff mit den Vorzeigetriathleten Paula Leupold und Michi Fuchs, sowie durch Langstreckenläufer Erik Hille, der beim Valencia-Marathon starke 2:12:09 Stunden lief. Mit der Jag de Wuidsau, sowie weiteren 4 Ausdauerveranstaltungen ist der TV Burglengenfeld als Veranstalter mittlerweile Deutschlandweit ein Begriff, die erst seit dem Jahre 2013 besteht.

Beim zahlreichen Besuch im TV-Heim konnte Coach Franz Pretzl, neben dem 1. Vorstand Bernd Mühldof, auch Abteilungsleiter Kilian Marek und Schwimmabteilungsleiter Armin Adler, begrüßen. In den Vordergrund stellte Trainer und Orgaleiter Thomas Kerner diesmal die gemeinsamen Wettkämpfe, wie den Landkreislauf. Das Herrenteam lief dabei bereits 7-mal als Erste durchs Ziel und das Damenteam stand 6-mal bereits auf dem Siegerpodest. Mit dem Start in der Triathlon-Landesliga und dem gleich gelungenen Aufstieg in die Bayernliga kann man eine starke und große Athletengruppe vorweisen.

Hochkarätig war die Titelsammlung von Paula Leupold und Michi Fuchs mit Rang 1 und 2 bei Weltmeisterschaften, zwei Europameistertitel, sowie zwei deutsche Meisterschaftstitel durch die beiden Nachwuchsathleten. Stolz ist man im Verein, da beide aus dem eigenen Nachwuchs kommen. Dazu gesellten sich noch vier weitere deutsche Titel durch Ludwig Sigl, Pam Mittermeier, Felix Wagner und Christoph Kolbeck, sowie Rang 3 durch Michi Schoyerer. Auf bayerischer Ebene kann stolz auf 5 erste, 2 zweite und einem dritten Stockerlplatz blicken, dazu kommen zahlreiche Titel auf Oberpfalzebene im Langstreckenlauf und Duathlon. Für Furore sorgte zudem Langstreckenprofiläufer Erik Hille, der deutscher Berglaufmeister, süddeutscher Meister im 10 000 m Lauf wurde und beim Valencia-Marathon starke 2:12:09 Stunden lief. Diese Erfolge unterstreichen die Qualität und das große Potenzial der Athletinnen und Athleten der Multisportgruppe.

Dass die vielen Erfolge nicht von ungefähr kommen dafür sorgen die Trainer. Neben dem Multisportgründer Franz Pretzl ist mittlerweile Thomas Kerner Hauptorganisator, sowie Trainer, dazu kommt noch Markus Süß als Schwimmtrainer. Armin Adler als Schwimmtrainer, Tom Ostfalk als Laufcoach und Stephan Wein unterstützten die Jugendarbeit der Multisportnachwuchsgruppe Tri Rockets. Viel vorgenommen haben sich die die Multisportler auch für 2026, seien es die fünf eigenen Ausdauersportveranstaltungen, sowie die hochkarätigen Starts von den Oberpfalz – bis hin zu den Weltmeisterschaften. Dabei bilden das Langlaufskicamp und das Ostertrainingslager exzellente Grundlagen.

Veranstaltungen

Nicht nur als Aktive machten sich die TV-ler national und international einen Namen, sondern auch als Veranstalter. Hier heißt das Motto „Von Sportler für Sportler“. Deutschlandweit bekannt ist mittlerweile der Crossduathlon „Jag de Wuidsau“, wo man bereits zweimal Ausrichter der Deutschen Meisterschaft im Crossduathlon war. Auch der Premberger Berglauf ist seit 37 Jahren eine feste Größe im Veranstaltungsprogramm, ebenso der 7. Schneeballbiathlon Weltcup. Im Frühjahr ist man auch zum dritten Mal Ausrichter der Oberpfalzmeisterschaften im Crosslauf am Burglengenfelder Gymnasium. Auch der Hammerseelauf mit den integrierten Oberpfalzmeisterschaften im Waldlauf in Bodenwöhr organisieren die Multisportler.

2026 Events

6. Januar 7. Schneeballbiathlonweltcup

15.März Cross-Lauf Oberpfalzmeisterschaften

23. Mai 37. Premberger Berglauf Oberpfalzmeisterschaften

9. August Hammerseelauf mit Waldlauf Oberpfalzmeisterschaften

26. September Crossduathlon Jag De Wuidsau mit bayerischen Meisterschaften

8. Schneeball Biathlon Weltcup für Luca

Der einzigartige 8. Dietldorfer Schneeball Biathlonweltcup des TV Burglengenfeld sorgte vor einer stattlichen Anzahl vor Zuschauern wieder für viel Spannung in der „Kellner Arena“. Die neuen Schneeballbiathlonkönige heißen Markus Legat und Anna Meyer, doch Gewinner ist der verunglückte Triathlet „Luca“, der nach einem Unfall querschnittgelähmt ist und dem alle Spenden zu kommen.

Frau Holle ließ wieder die weiße Pracht in die Kellner Arena rieseln, sodass die Sportler Naturschnee in den Händen hielten. So war es angesichts der Kälte gar nicht so einfach Schneebälle zu formen, die vielfach sich in Schneestaub auflösten und für Strafrunden sorgten. Die Sprecher Rudi Obermeier und Stefan Irrgang peitschen mit den Zuschauern die Teilnehmer zu Höchstleistungen an, auch wenn die Treffsicherheit manchmal diesmal zu wünschen übrigließ. Als Einziger gelang es Kreuzwirt Gregor Koch alle Fünf Scheiben zu treffen.

Eine tolle Atmosphäre herrschte beim Start zum 8. Biathlon Schneeball Weltcup in Dietldorf. Flaggen hingen im Hintergrund vor den eigens dazu angefertigten Schneeballklappscheiben aus Holz im umfunktionierten Holzlagerplatzes der „Kellner Arena“. Die Klappscheiben aus Holz waren sogar mit einem schwarzem Zielbereich aufgemotzt worden, sodass die Sportler mit ihren Schneebällen das Ziel besser anvisieren konnten.

Laufen – Schneeballwerfen- Laufen hieß es in der Kellner Arena vor laufender Kamera eines Fernsehteams und sehr vielen Zuschauern. Das Orga – Team vom Crossduathlon Event „Jag de Wuidsau“ des TV Burglengenfeld lud wieder zu dem einmaligen Outdoorevent ein. Dicht hinter dem Wurfbereich feuerten die Zuschauer lautstark die Biathleten an, die die Anfeuerungsrufe so hautnah spürten. Die Dorfkinder erwiesen sich diesmal als nützliche Helfer, indem sie mit vorgeformten Schneebällen die Sportler unterstützten. Wenig zu tun hatten diesmal die Klappscheibenaufsteller, die etwas frierend auf einen Einsatz warteten.

5 Runden a 900m (500 m Damen) mit 4 Wurfeinlagen mit je 5 Schneebällen warteten auf die Biathleten und bei einem Fehlschuss war eine 70 m Strafrunde fällig. Jeder hatte seine eigene Schneeballform – und Wurftechnik, mal formten die Biathleten ihre Wurfgeschosse alle fünf auf einmal und die anderen „luden“ einzeln nach.

Startgebühr wurde Opfer des Durstes und des Hungers

Die originelle Startgebühr des Wettkampfes waren die aus der Weihnachtszeit übriggebliebenen Plätzchen und der Glühwein. Nach der Siegerehrung verweilten die Aktiven und die Zuschauer noch eine ganze Weile in der Kellner Arena so am Plätzchenbuffet.

Klare Sieger waren diesmal Markus Legat und Anna Meyer, die zwar auch nicht so oft trafen, dafür auf dem hügeligen Gelände die besten Beine hatten. Spannend war der Kampf um Rang 2 bei den Herren, wo Noah Treptow nur 8 Sekunden vor Martin Bösl ins Ziel stürmte. Der letztjährige dritte Stefan Lobinger folgte dicht auf mit weiteren 9 Sekunden Rückstand. Flott war auch die zweite Frau Sonja Hackl unterwegs, dank ihrer guten Treffsicherheit.

Mit einem satten Vorsprung gewann Lukas Wein bei der Jugend vor seinen beiden Vereinskollegen Albert Weber und Johannes Braun. Auch bei der weiblichen Jugend ließ Norah Adler nichts anbrennen und düste als Erste vor ihrer Vereinskollegin Magda Ostfalk und der Regensburgerin Emma Irrgang durchs Ziel.

Für Wirbel sorgten die Carnicrosser, die dank der Unterstützung ihrer Vierbeiner mit Karacho um den Parcours stürmten und im Wurfbereich oft ihre vierbeinigen Partner bremsen mussten, um werfen zu können. Am Ende stand Kerstin Hackl mit Zenzi ganz oben auf dem Siegerpodest, vor Alexandra Eibl, sowie den Zeitgleichen Christian Nachreiner und Cesica Vettermoos.

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Ergebnisse Schneeballbiathlon

Jugend W

1.Norah Adler (TV BUL), 2. Magda Ostfalk (TV BUL), 3. Emma Irrgang SC Rgbg

Jugend M

1.Lukas Wein, 2. Albert Weber, 3. Johannes Braun (alle TV BUL),

Frauen

1.Anna Meyer (Beratzhausen), 2. Sonja Hackl (SWC Rgbg)

Männer

1.Markus Legat RSC Amberg, 2. Noah Treptow CIS Amberg, 3. Martin Bösl TV BUL,

Carnicrosser

1.Kerstin Hackl mit Zenzi, mehula, 2. Alexandra Eibl mit Kiba, mehula, 3. Christian Nachreiner mit Tsunami, Kleinramspau 3. Cesica Vettermoos mit Vox, mehula,

Triathleten des TV Burglengenfeld starten 2026 in der Bayernliga

Erstmals starteten die Triathleten des TV Burglengenfeld 2025 in der Landesliga als Team. Mit dem 2. Platz in der Endabrechnung gelang ihnen auf Anhieb der Aufstieg in die Bayernliga. Im Hinblick auf die große Herausforderung im Jahr 2026 erfolgt in den Wintermonaten eine sorgfältige Vorbereitung unter der Leitung des Trainerteams Thomas Kerner und Franz Pretzl, um optimal für den Wettbewerb gegen die starken Mitbewerber gerüstet zu sein.

Mit großem Elan starteten die Triathleten des TV Burglengenfeld 2025 erstmals als Team in der Triathlon Landesliga Nord. Insgesamt traten dort 12 Mannschaften in vier Wettkämpfen gegeneinander an. Pro Event gingen jeweils vier Athleten pro Team ins Rennen; die besten drei Ergebnisse zählten für das Gesamtresultat. Schon bei den ersten beiden Rennen in Weiden und Bamberg landete das TV-Team überraschend auf dem zweiten Platz und sicherte sich damit gleich einen Podiumsplatz. Auch beim dritten Wettkampf in Forchheim erreichte man mit Rang drei erneut ein Spitzenergebnis. Im abschließenden Rennen, dem eology Mainfrankentriathlon in Kitzingen, setzte das TV-Team mit einem beeindruckenden Tagessieg ein deutliches Zeichen. Am Ende belegten die TV-Dreikämpfer verdient den zweiten Platz in der Landesliga Nord, wobei lediglich nur drei Punkte fehlten zur Meisterschaft. Mit der Vizemeisterschaft waren Felix Wagner, Ludwig Sigl, Tobi Zeller, Michi Fuchs, Martin Stegerer, Martin Reinstein, Hannes Lell und Michi Schoyerer dennoch hochzufrieden. Damit gelang den TV Triathleten bereits im ersten Jahr der Aufstieg in die Bayernliga.

Fünf Wettkämpfe – fünf unterschiedliche Anforderungen

So gehen die TV Triathleten 2026 mit einem motivierten Herren-Team in die Triathlon-Bayernliga und treffen dabei auf insgesamt 19 starke Mannschaften aus ganz Bayern – darunter Topteams wie Arriba Göppersdorf, Bamberg oder Würzburg. Die Saison umfasst fünf Rennen, die jeweils eigene technische und taktische Profile mitbringen. Das TV-Team umfasst die selben Athleten wie in der Saison 2025, allesamt aus den eigenen Reihen. Am 9. Mai erfolgt der Auftakt in einem  kurzen explosiven Format, in Weiden. Ein Prolog am Vormittag über wenige Minuten entscheidet über die Startreihenfolge im Jagdrennen am Nachmittag. Hier zählen Antrittsstärke und Renntaktik, perfekte Bedingungen für die schnellen TV Allrounder. Beim klassischen Non-Drafting-Rennen am 28. Juni in Landshut sind Radstärke und pacing-strategische Disziplin gefragt. Für den TV Burglengenfeld wird dies eine wichtige Standortbedingung sein. Am 11. Juli in Hof geht es erstmals für die TV-ler im Teamformat ins Rennen. Jede Staffel besteht aus vier Athleten, die jeweils einen Mini-Triathlon absolvieren.  Nur 24 Stunden später folgt in Hof ein komplett anderes Setting mit einem Rennen ohne Windschattenverbot. Hier werden sich die TV-ler als Team bewähren müssen. Das Saisonfinale am 26. Juli in Schongau ist eines der traditionsreichsten Rennen Bayerns. Die Teamwertung macht das Rennen für Burglengenfeld zu einem der wichtigsten Saisonhöhepunkte.

Starke Gegner – klare Zielsetzung

Das Burglengenfelder Triathleten möchten sich nach seiner Debutsaison 2025 und dem direkten Aufstieg aus der Landesliga Nord stabil in der  Bayerliga positionieren und die etablierten Favoriten etwas ärgern. Die Leistungsdichte ist enorm hoch und so wird man gut vorbereitet an den Start gehen müssen. Die Saison 2026 bietet eine spannende Mischung aus Sprint, Teamformaten und einer Kurzdistanz. Der TV Burglengenfeld geht mit einer engagierten Mannschaft, hohem Trainingsfleiß und einer klaren Zielsetzung an den Start. Man darf sich auf eine kämpferische und leidenschaftliche Saison freuen, in der das Team alles daran setzt, sich in der Bayernliga zu behaupten.

Triathlonnachwuchs  des TV Burglengenfeld testet erfolgreich die Ausdauer

Der Nikolauslauf in Regensburg war für den Triathlonnachwuchs des TV Burglengenfeld der erste Test für die kommende Saison. Gemeinsam Laufen, gemeinsam kämpfen, hieß die Devise zum Auftakt, bei der Lukas Wein gleich einen Podiumsplatz ergatterte. Auch die anderen TV-ler zeigten ein großes Läuferherz auf den drei Runden am oberen Wörd in Regensburg. Letztendlich war es für alle ein gelungener Test.

Ergebnisse

Jugend M 18

Lukas Wein 20.10  Platz 2  M 18
Hannes Schmaußer 21.30 Platz 5 
Albert Weber  22.54 Platz 7 
Finn Zeitler 25.26 Platz 11

Mädels W 18

Hanna  Lösl  23.18 Platz 4
Norah Adler 23.38, Platz 5 W 18
Magda Ostfalk 24.03 Platz
Rosi Mittermeier 24.03, Platz 7
Viktoria Buckley  30.13, Platz 19

Männer

Tom Ostfalk 20.40 Platz 23

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