Das virtuelle Revier des Burglengenfelder Cross Duathlons

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Fuchs mischt die Weltspitze auf: Zwei Top‑12‑Platzierungen beim XTERRA World Cup

Beim Crosstriathlon XTERRA World Cup in Weston Park (Großbritannien) überzeugte Cross-Triathlet Michael Fuchs (TV Burglengenfeld) am vergangenen Wochenende mit zwei konstant starken Leistungen. Beim Short Track am Samstag finishte der 22-jährige Student auf Rang elf und auf der klassischen XTERRA-Distanz am Sonntag folgte Platz zwölf. Für Michi Fuchs waren es die Weltcup-Rennen Nummer zwei und drei in der Eliteklasse, dementsprechend hoch sind die Topresultate einzuschätzen. Im Weltcup arbeitete er sich auf Rang 14 vor.

Erstmals durfte Fuchs auf das auf 30 Athleten limitierte gesetzte Elitestarterfeld beim Short Track über 400 Meter Schwimmen, 10 Kilometer Mountainbike und 3 Kilometer Trailrun starten. Fuchs erwischte nach einer kalten regnerischen Nacht einen guten Start, verlor jedoch an der ersten Boje durch das Gedränge kurzzeitig den Anschluss an die Spitze. Auf dem Mountainbike war er dann voll in seinem Element. Mit mehreren Attacken arbeitete er sich von Rang 15 bis auf Position acht nach vorne und hielt zeitweise sogar Kontakt zur erweiterten Spitzengruppe. „Ich konnte ein sehr aktives Rennen fahren und mich auf dem Bike deutlich nach vorne arbeiten“, so Fuchs. Beim abschließenden Trailrun musste er gegen einige der besten Läufer im Feld noch Positionen abgeben, sicherte sich aber in 43:03 Minuten einen starken elften Platz nur wenige Sekunden auf Rang 8.

Konstante Leistung über die volle Distanz

Zwar spürte Fuchs noch die Belastung vom Vortag, doch er kam nur einen Tag später auf der deutlich längeren Strecke über 1.500 Meter Schwimmen, 30 Kilometer Mountainbike und 10 Kilometer Laufen gut ins Rennen. Erneut wurde er an der ersten Boje ausgebremst, verlor etwas Boden auf die Spitze, doch schwamm er dicht dahinter zum Wasserausstieg.

Auf dem fordernden matschigen Mountainbikekurs benötigte er zunächst einige Zeit, um in seinen Rhythmus zu finden. Mit Beginn der zweiten Runde auf den schnellen Druckpassagen lief es dann deutlich besser. Fuchs schloss zu starken Athleten auf, hielt mit denen mit und düste so voller Elan in die Wechselzone.

So voller Adrenalin entwickelte der abschließende Trailrun zur besten Disziplin an diesem Wochenende. Mit einem konstant hohen Lauftempo arbeitete sich Fuchs noch einmal Stück für Stück nach vorne und stand nach 2.13.36 Stunden zwar völlig ausgepumpt, aber zufrieden im Zielbogen. Ebenso wie in Griechenland bedeutete dies den starken zwölfter Platz im rund 40 Athleten starken Elitefeld. Mit den zwei Top-12-Platzierungen bestätigt der XTERRA-Rookie seinen gelungenen Einstieg in die Eliteklasse und macht deutlich, dass mit ihm im weiteren Saisonverlauf zu rechnen ist. Im Welt Cup Ranking verbesserte er sich durch seine Top -Leistungen am Wochenende auf Platz 14.

Gerade im Short Track konnte er mit der Weltspitze mithalten und zeitweise gemeinsam mit dem Gesamtführenden Arthur Forissier sowie Sebastian Neef mitfahren. „Darauf bin ich besonders stolz – ich konnte zeigen, dass ich auch auf diesem Niveau aktiv Rennen gestalten kann.“, so Fuchs. Als nächstes stehen nun ein Paar Bayernliga Rennen auf dem Programm, bis es dann Ende Juni zur XTERRA EM nach Molveno inklusive Short Track geht.

Ergebnisse XTERRA Weltcup Crosstriathlon Weston Park, Michi Fuchs

Shorttrack 400m swim, 10km bike, 3 km run

Rang 11, swim 6.20, bike 24.05, run 11.25, Gesamt 2.13.36

Volle Distanz 1.5K swim, 30K bike, 11K run

Rang 12, swim 19.44, bike 1.11.42, run 40.41, Gesamt 2.13.36

Weltcupranking Rang 14

Leupold und Fuchs etablieren sich auf Anhieb in der Weltelite

Griechenland ist mit Sonne und Meer für viele ein lohnendes Reiseziel, für die beiden Triathleten des TV Burglengenfeld Paula Leupold und Michi Fuchs war die Reise zum ersten Crosstriathlon Elite-Weltcuprennen nach Vouliagmeni ebenso lohnend.

Auf Anhieb gelang den beiden Studenten beim Triathlonworldcup XTERRA Greece Vouliagmeni ein Top Resultat. Paula Leupold knackte mit Rang 9 die Top Ten und Michi Fuchs (beim etwas stärker besetzten Herrenrennen) finishte mitten in der Weltelite auf Rang 12. Zudem war Leupold beste Deutsche und Fuchs zweitbester Deutscher Starter.

25 Grad, Sonne und 18 Grad Wassertemperatur, die äußeren Bedingungen für den ersten Start in der Eilte waren optimal. Paula Leupold und Michi Fuchs hatten sich Ende 2025 entschlossen im Crosstriathlon eine Profilizenz zu beantragen, nachdem Leupold Weltmeisterin und Fuchs Vizeweltmeister 2025 bei den XTERRA Crosstriathlonweltmeisterschaften in ihrer Altersklasse wurden. Beim XTERRA Greece World Cup bestritten sie nun ihr erstes Elite-Weltcuprennen und konnten direkt ein starkes Ergebnis erzielen.

Für Fuchs war der Schwimmstart zunächst ziemlich chaotisch, da er aus der zweiten Reihe startete und es bis zur ersten Boje extrem zur Sache ging, dass er bisher als Amateur nicht so kannte. Trotzdem gelang ihm der Anschluss an die Spitzengruppe und stieg gemeinsam mit dem aktuellen Weltcup-Führenden Felix Forissier aus dem Wasser, was ihn sehr beflügelte.

Auf dem sehr anspruchsvollen MTB-Kurs mit viel Geröll, scharfkantige Steine und ständigem Tempowechsel mit kurzen, steilen Anstiegen und Abfahrten kam er gut zurecht. Mit viel Power und kontrolliert düste er so seinen 14 Rang verteidigend in die zweite Wechselzone. Voll motiviert eilte er so zum Abschlußpart dem Trailrun über knackige 11 Kilometer.

Gleich am ersten langen Anstieg sammelte er zwei Konkurrenten ein und spielte seine stärke am Berg aus. Platz 11 war zwischenzeitlich immer wieder in Reichweite, vor allem an den steilen Passagen. Am Ende finishte er bei seinem Elite-Weltcup-Debüt auf starken Platz 12 der insgesamt 34 Elitestarter. Einziges Malheur waren seine beiden etwas verkorksten Wechsel, wo er einige Sekunden liegen ließ. Angesichts des starken internationalen Feldes war er sehr zufrieden, besonders freute er sich über seine Schwimmleistung. wo er mit der Spitze mithalten konnte.

Nach Bekunden von Paula Leupold war ihr erster Profistart mit Rang 9 ein solider Einstieg. In ihrer schwächsten Disziplin dem Schwimmen war sie froh an der letzten Gruppe dranbleiben zu können. Auf dem Bike, ihrer Paradedisziplin ist sie noch nicht ganz in Schwung gekommen, sie hatte Mühe aufzuholen. Begeistert war sie dagegen vom Laufpart, wo sie an den sehr steilen und anspruchsvollen Trail Passagen bergauf nochmal richtig was gut machte und noch mal eine Konkurrentin hinter sich lies.

Xterra World cup XTERRA Greece Vouliagmeni

Elite, 1.5K swim, 30K bike, 11K run

Paula Leupold, Rang 9, swim 27.23, bike 1.43.27, run 52.18, Gesamt 3.05.02

Michi Fuchs, Rang 12, swim 20.46, bike 1.29.332, run 43.20, Gesamt 2.35.31

Gold und Silber im Schlamm: TV Burglengenfeld triumphiert bei Crosstriathlon-WM

🏆 Weltmeisterin und Vizeweltmeister für den TV Burglengenfeld

Paula Leupold und Michi Fuchs triumphieren bei den XTERRA World Championships in Italien

Den größten Erfolg ihrer Karriere feierten Paula Leupold und Michi Fuchs bei den XTERRA World Championships im Crosstriathlon im italienischen Molveno.
In einer wahren Schlammschlacht sorgten die beiden Youngsters der Multisportgruppe des TV Burglengenfeld für das beste Resultat in der Vereinsgeschichte – sehr zur Freude ihrer Coaches Tom Kerner und Gründer Franz Pretzl.

Pam Mittermeier kämpfte sich nach einem Sturz noch auf Rang 13, und Emma Leupold glänzte bei der Jugend-WM mit einem hervorragenden 7. Platz.


Vier Athleten des TV Burglengenfeld bei der WM-Qualifikation

Schon die Qualifikation für das größte Event im Crosstriathlon war ein Erfolg: Vier Athleten des TV Burglengenfeld sicherten sich die begehrten Startplätze.
Wie in den Jahren zuvor sorgten kühle Temperaturen und viele Regentage im Vorfeld für extreme Bedingungen.

Es war das Härteste, was ich bisher gemacht habe“, so Michi Fuchs.
Nach dem 1.500-Meter-Schwimmen im Neoprenanzug im Molvenosee folgten zwei Bikerunden à 16,7 km mit 1.200 Höhenmetern sowie zwei Crosslauf-Runden à 5 km mit 300 Höhenmetern – eine echte Herausforderung selbst für erfahrene Athleten.


Paula Leupold: Von der Jägerin zur Weltmeisterin

Erwartungsgemäß stieg Paula Leupold im Mittelfeld aus dem Wasser. Doch am Anstieg mit rund 500 Höhenmetern zum höchsten Punkt zündete sie den Turbo.
Ihr Rückstand auf die Führende betrug etwa fünf Minuten – danach begann ihre Aufholjagd.

Etwas ausgekühlt, mit Ärmlingen und Weste unterwegs, wurde der versierten Bikerin schnell wieder warm, als sie eine Konkurrentin nach der anderen überholte.
Von da an hatte ich nur noch Spaß“, so die neue Weltmeisterin, die auch die gefährlichen Downhill-Passagen souverän meisterte.

Ein besonderer Dank ging an ihren Vater, der spätabends noch Matschreifen aufgezogen hatte – für optimalen Grip auf den rutschigen Trails.

Mit fast neun Minuten Vorsprung wechselte sie auf die Laufstrecke und baute ihre Führung weiter aus.
Trotz komfortabler Position blieb sie hochmotiviert und erreichte das Ziel freudestrahlend als neue Weltmeisterin und schnellste Frau des gesamten Feldes – mit elf Minuten Vorsprung!

Damit sicherte sich Paula den größten Erfolg ihrer bisherigen Laufbahn – den Weltmeistertitel im Crosstriathlon beim größten Event der Welt.


Michi Fuchs: Silber gewonnen – Gold kaum verpasst

Michi Fuchs stieg als Zwölfter aus dem eiskalten Molvenosee und nahm das Rennen auf dem Mountainbike auf.
Die steilen Anstiege und der klebrige Lehmboden forderten alles:
Das Rad wog gefühlt 20 statt 10 Kilo – und bremsen musste man bergab kaum, weil der Schlamm das schon erledigte“, scherzten die frischgebackenen Medaillengewinner später.

Mit viel Druck arbeitete sich Fuchs bis auf Rang 2 in seiner Altersklasse vor – nur 1:20 Minuten hinter dem Führenden.
Auf der Laufstrecke holte er Meter um Meter auf und war 400 Meter vor dem Ziel nur noch 50 Meter dran.
Doch sein Konkurrent sah ihn rechtzeitig und zog nochmals an.

Am Ende finishte Fuchs als Vizeweltmeister – Silber gewonnen, nicht Gold verloren.
Nach Rang 11 im Vorjahr war auch für ihn dies der größte Erfolg seiner Karriere.


Pam Mittermeier: Sturz, Schmerz – und trotzdem ins Ziel

Pam Mittermeier erwischte es unglücklich: Eine vor ihr fahrende Konkurrentin stürzte und riss sie mit.
Nach einem kurzen Stopp im Sanitätszelt setzte sie das Rennen mit aufgeschürfter Handfläche fort – und kämpfte sich trotz allem bis ins Ziel.
Mit beeindruckendem Kampfgeist finishte sie auf Rang 13 ihrer Altersklasse.


Emma Leupold: Beste Deutsche bei der Jugend-WM

Bei der Jugend-WM, die über die halbe Distanz der Erwachsenen führte, zeigte Emma Leupold ebenfalls eine starke Leistung.
Nach einem erwartungsgemäß verhaltenen Schwimmen drehte sie auf dem Rad richtig auf:
Mit Radbestzeit fuhr sie von Platz 25 auf Rang 4 vor – trotz zahlreicher Laufpassagen wegen des tiefen Schlamms.
Im abschließenden Lauf verlor sie zwar noch zwei Plätze, wurde aber beste Deutsche Teilnehmerin und beendete das Rennen hochzufrieden auf Rang 7.


Ergebnisse Molveno XTERRA WM

Michi Fuchs: Gesamtplatz 6, Rang 2 M 20, 21.47, 2.03.09, 50.14, 3.18.15
Paula Leupold: Gesamtsiegerin, 27.47, 2.20.47, 59.33, 3.51.51
Pam Mittermeier: Rang 13 AK, 34.41, 2.58.22, 73.08, 4.52.04,

Jugend
Emma Leupold: 7. Platz, 14.23, 2.06.19

Leupold und Fuchs XTERRA Europameister und Deutscher Meister

Bei den Deutschen Crosstriathlonmeisterschaften, sowie den XTERRA European Champion Ship glänzten Paula Leupold und Michi Fuchs als Tagesschnellste Amateure. Daneben überraschte Leupold noch alle, als sie sogar schneller war als die Deutsche Meisterin der Eliteklasse. Pam Mittermeier freute sich über den DM-Titel in ihrer Altersklasse und Tobi Zeller über Rang 1 beim Reduced Wettbewerb.

„Mehr geht nicht“ so die beiden mitgereisten Triathlon Coaches Thomas Kerner und Franz Pretzl vom TV Burglengenfeld über die Topresultate der beiden Youngsters des TV Burglengenfeld, die mit dem Doppelsieg bei den Amateuren zugleich ein Novum aufstellten. Im Rahmen der O-See Challenge vergab die Deutsche Triathlon erneut die Deutschen Meisterschaften im Crosstriathlon nach Zittau. Eine besondere Aufwertung erhielt die Veranstaltung durch die XTERRA European Championships im Crosstriathlon, die Athleten aus ganz Europa anlockte. Mit einem 20 Mann starken Tross war man bestens gerüstet, um die TV – Triathleten optimal zu unterstützen. Nach tropischen Temperaturen bei weit über 30 Grad am Vortag kühlte es sich am Wettkampftag etwas ab und durch Wolken und Wind waren es dann fast Top Wettkampfbedingungen. So war das 1500 m Schwimmen im Oberndorfer See beim 25 Grad eine herrliche Sache, ehe es hinaus in die Zittauer Berge ging mit 37 knallharten Mountainbike Kilometer inclusive satten 1049 Höhenmetern. Den Abschlusspart bildete eine 2 mal 5 km sehr kupierte Crosslauf Strecke.

Bereits 2024 glänzten Michi Fuchs und Paula Leupold schon bei den Deutschen Meisterschaften, doch diesmal setzten beiden 22- und 21-jährigen Studenten noch eins drauf. Die Eigengewächse des TV Burglengenfeld beherrschten vollkommen das Feld der Amateure und mischten auch im Profifeld kräftig mit.

Erneut einen großen Sprung nach vorne machte Michi Fuchs gegenüber 2024, was sich schon bei den Österreichischen Crosstriathlon Meisterschaften und bei den Landesligawettbewerb in Kitzingen zeigte. Beim Massenstart der rund 180 Athleten sprang er wie 2024 als Erster in die Fluten des Oberndorfer Sees. Er kam zwar ganz gut in den Rhythmus, war aber mit seiner Schwimmzeit nicht ganz zufrieden und schwang sich dennoch schon als Siebenter auf sein neues Mountainbike. Er drückte auf den steilen Uphill Trails vehement in die Pedale und ließ bergab die Bremshebel oft unbetätigt. So hatte er sich bis zum höchsten Punkt bereits auf Rang 1 vorgearbeitet und baute bis zum zweiten Wechsel seinen Vorsprung noch aus. Zwar musste er sich im Vorfeld mit einem Pferdekuss im Oberschenkel herumplagen, doch auf dem knackigen Laufparcours gab er mit einem kämpferischen Auftritt seine Führung nicht mehr aus der Hand. So stürmte er als schnellster Amateur und auf Rang 20 aller Starter inclusive der 40 Profimänner ins Ziel. Sein beeindruckender Auftritt bescherte ihm den Titel des Deutschen Meisters und des XTERRA Europameisters in seiner Altersklasse.

Nachdem Paula Leupold schon im Juli beim internationalen XTERRA France Crosstriathlon als beste Amateurin finishte, ließ sie es auch im Dreiländereck diesmal richtig krachen. Im Vorfeld musste sie sich zwar leider mit einem lädierten Knie herumschlagen, das fast kein Lauftraining zuließ, doch freute sie sich das es in Zittau hielt und so für zusätzliche Motivation sorgte. Nach dem Schwimmen, zwar noch leicht im Hintertreffen drehte Paula Leupold dann auf dem Mountainbike auch so richtig den Gashahn auf. Reihenweise schluckte sie ihre Konkurrentinnen und auch männliche Crosstriathleten hinauf zum höchsten Punkt, dem Hochwaldturm . Auch auf den halsbrecherischen Abfahrten fand sie immer die rote Linie und so brauste sie bereits als schnellste Amateurin mit knappem Vorsprung in die Wechselzone. Ihre Schwachstelle das Knie hielt und so verteidigte sie mit viel Kampfeswillen ihre Führung und finishte freudestrahlend mit neuer Bestmarke. Damit war sie schnellste Frau aller Amateurinnen und auch schnellste Dame inclusive der Profifrauen bei den Deutschen Meisterschaften. So gewann sie die Titel als Deutsche Meisterin und XTERRA Europameisterin in der Altersklasse W 20 und ist inoffiziell Deutsche Meisterin aller Starterinnen.

Ihre Radstärke nutzte W 45 Starterin Pam Mittermeier, um sich den Deutschen Meistertitel in ihrer Altersklasse zu holen. Nach einem etwas mauen Schwimmen, starkem Biken und soliden Crossrun, trotz offenen Blasen, sicherte sie sich  Gold bei den Deutschen Meisterschaften, sowie Bronze bei den XTERRA Europameisterschaften. Beeindruckt zeigte sich Schwimmabteilungsleiter Armin Adler nach seinem ersten Start bei einem XTERRA Rennen und freute sich letztendlich das Ziel gesehen zu haben. Auf dem etwas kürzeren Reduced Trailkurs fühlte sich Tobi Zeller sichtlich wohl und gewann nach drei ausgeglichenen starken Disziplinen Gold in seiner Altersklasse.

Ergebnisse:  
Deutsche Meisterschaft, XTERRA Europameisterschaft Crosstriathlon
Michi Fuchs: Gesamt 1, Altersklasse 1. Platz, Swim 23.00, Bike 1.43.18, Run 50.18, Gesamt 2.58.48
Paula Leupold: Gesamt 1, Altersklasse 1. Platz, Swim 29.41, Bike 1.58.28, Run 59.42, Gesamt 3.30.23
Pam Mittermeier:  Gesamt 12, Altersklasse 3. Platz, Swim 36.19, Bike 2.12.50, Run 65.54, Gesamt 3.57.33
Armin Adler: Gesamt 116, Altersklasse 23, Swim 27.25, Bike 2.11.30, Run 82.21, Gesamt 4.06.39

Rahmenwettbewerbe

Reduced Trail
Tobias Zeller: Gesamt 17 Altersklasse 1, Swim 13.36, Bike 1.12.42, Run 30.14, Gesamt 1.59.05

Staffel Classic Distanz
Emma Roidl, Peter Mittermeier, Thomas Kramer: Platz 16, Zeit 3.29.47

XTERRA Austria Brutal aber schön

Top in Form präsentierten sich die Crosstriathlet*innen des TV Burglengenfeld beim internationalen XTERRA Crosstriathlon Austria in der Traumlocation der Region Altaussee. Michi Fuchs etablierte sich mit Rang 5 und dem Altersklassensieg in der europäischen Spitze, Pam Mittermeier finishte auf Rang 4 in ihrer Altersklasse und Emma Roidl freute sich über Gold in der Altersklasse im Sprintrennen.

Der Slogan des Veranstalters „Brutal, aber schön“ traf vor allem auf den letzten Part, den 11 km Trailrun, zu – jedoch war auch der mit 1050 Höhenmetern gespickte Crosscountry-Bike-Kurs nicht ohne. Nach einem etwas chaotischen Kaltstart im kristallklaren Altausseer See, da Michi Fuchs seinen Neoprenanzug im Auto vergessen hatte, kam er dennoch ganz gut zurecht und stieg bereits nach flotten 21:58 Minuten als Siebter aus dem Wasser. Mit viel Spaß auf dem Bike machte er dann richtig Druck, verbesserte sich um zwei Plätze und ging bereits als Fünfter auf die letzte Disziplin. Der mit 350 Höhenmetern gespickte Trailrun entpuppte sich als der härteste, den er je gelaufen ist. Mit viel Kampfgeist verteidigte er tapfer seinen 5. Platz und freute sich im Ziel zusätzlich über den Sieg in der Altersklasse.

„Wettkampf ist das beste Training“ – mit diesem Vorsatz sprang Pam Mittermeier in die kalten Fluten. In Vorbereitung auf die Deutschen Meisterschaften gelang ihr aus dem Training heraus ein ganz ordentlicher Wettkampf. Zwar lief das Schwimmen nicht ganz nach ihren Wünschen, doch dann kam sie immer besser in den Wettkampf. Mit Rang 4 in der Altersklasse und Platz 14 im Gesamtfeld war sie mit diesem Test im elitären Starterfeld rundum zufrieden.

Um wieder Wettkampfpraxis zu sammeln, nahm Emma Roidl die Sprintdistanz über 750 m Schwimmen, 17 km Mountainbike und 6 km Trailrun in Angriff. Als Elfte aus dem Wasser, pedalierte sie mit viel Power auf Rang 5 vor und verteidigte diesen tapfer im Trailrun. Besonders erfreut zeigte sie sich über den Sieg in ihrer Altersklasse.

XTERRA Austria

Michi Fuchs: Gesamtrang 5, AK 1: Swim 21.58, Bike 1.40.38, Run 54.46, Gesamt 2.59.39
Pam Mittermeier: Gesamt 14, AK 4: Swim 31.39, Bike 2.08.21, Run 73.05, Gesamt 3.55.21

Sprint
Emma Roidl Gesamt 5, AK 1: Swim 15.52, Bike 1.06.00, Run 35.53, Gesamt 2.00.39

XTERRA Weltmeisterschaften in Italien – Rahmenprogramm

So richtig krachen ließen es die Triathleten des TV Burglengenfeld mit Platz 2 im Short Track Relay am Tag nach der Weltmeisterschaft. Vom TV-Fanclub düste Youngster Lambert Sigl auf den Bronzeplatz im „Ragazzi Race“.

Gemeinsam genossen die TV Triathleten v.l. Ludwig Sigl, Michi Fuchs, Martin Reinstein und Felix Wagner den Zieleinlauf beim Short Track Race 2023 © Alice Russolo

Trotz der müden Beine von der Weltmeisterschaften am Vortrag starteten alle TV – Triathleten noch einmal beim Short Track Relay Sonntagnachmittag in der Viererstaffel „Jag De Wuidsau by TV Burglengenfeld . Michi Fuchs, Ludwig Sigl, Felix Wagner und Martin Reinstein mussten je 200m Schwimmen, 3.2 km Biken und 1.2 km Laufen. Der Short Track ist ein Topevent auf einem leicht überschaubaren mit vielen künstlichen Hindernissen geprägten Rundkurs. Etwas gut zu machen hatte Michi Fuchs und so kraulte er mit etwas Wut im Bauch nach flotten 2.26 min als Erster aus dem Wasser. Mit viel Power vergrößerte seine Führung mit dem Bike und Laufschuhen und schickte Ludwig Sigl mit etwas Vorsprung auf die Reise. Der Youngster hielt sich tapfer gegen die starke Konkurrenz und übergab knapp als Zweiter an Felix Wagner. Der verteidigte mit einem soliden starken Auftritt in allen drei Disziplinen Rang 2 und schickte Martin Reinstein in die letzte Etappe. Auch dieser sprang voll motiviert ins kalte Nass und ließ es noch einmal die Sau raus, denn die Motivation im Teamwettkampf ist doppelt so hoch wie sonst.  So verkürzte sogar etwas den Rückstand und verteidigte damit den 2. Platz der Short Trackstaffel Jag De Wuidsau By TV Burglengenfeld.

Auch die beiden TV Girls Emma Roidl und Pam Mittermeier starteten kurzerhand noch in einer Staffel mit befreundeten Triathletinnen. Sie hielten sich im starken Starterfeld recht wacker und finishten bei strahlendem Sonnenschein auf Rang 20 im Gesamtfeld.

Zu Bronze düste Lambert Sigl im Rahmenprogramm der XTERRA Weltmeisterschaften in Italien.

Sichtlich Herzklopfen hatte der 12 jährige Lambert Sigl bei seinem ersten internationalen Start im WM Rahmenprogramm, einem Duathlon über 800m Lauf  1,6 km MTB und nochmals 400m Laufen. Im „Ragazzi Race“ düste er mit Karacho mit über 50 Kids auf die flotte Runde und schwang sich bereits unter den Top aufs Bike. Hier zeigte er mit der Tagesbestzeit der Konkurrenz das Hinterrad und wechselte als Dritter in die Laufschuhe. Mit einem beherzten Run ließ er nichts mehr anbrennen und durfte so als Gesamtdritter nach 10.56 min aufs Siegerpodest.

XTERRA World Championships 2023

Die Triathleten des TV Burglengenfeld gaben alles bei den XTERRA World Championships im italienischen Molveno und wurden dafür mit 4 Top Ten Plätzen belohnt. Rang 7 für Ludwig Sigl, jeweils Rang 8 für Emma Roidl und Felix Wagner, Platz 9 für Pam Mittermeier, sowie der 13. und 17. Platz für Michi Fuchs und Martin Reinstein zeugen von der Stärke der TV-Dreikämpfer im Crosstriathlon in dem hochkarätigen internationalen Starterfeld.

v.l. Michi Fuchs, Felix Wagner, Emma Roidl, Pam Mittermeier, Martin Reinstein und Ludwig Sigl

Schon bereits im Vorfeld war die WM für die Triathleten des TV Burglengenfeld ein Stück Meisterarbeit, den allein 6 TV- Sportler knackten die Qualifikation für das größte Event im Crosstriathlon die XTERRA World Championships. Wie 2022 war es mit 13 Grad Lufttemperatur, aber Sonnenschein, ein kühler Tag am Molveno-See im italienischen Trentino, da war das Wasser mit 18.2 Grad noch angenehm. 1500 m Schwimmen, zwei Bikerunden a 16.7 km mit 1200 Höhenmetern und zwei Crosslauf Runden a 5 km mit 300 Höhenmetern sagen schon alleine wo es lang ging. Die rund 45 Wettkampfkilometer forderten auf dem vom vielen Regen aufgeweichten matschigen oft glitschigen wurzelübersähten Untergrund, sowohl beim Biken als auch beim Laufen die TV-ler aufs Äußerste.

Total zufrieden finishte Martin Reinstein auf Platz 17 seiner 85 Konkurrenten aus aller Welt. Nach einem harschen trittreichen Schwimmen, begann er auf dem Bike mit seiner Aufholjagd am langen 10 km langen Anstieg mit rund 500 Höhenmetern. Mit viel Turbo auf den Pedalen war er deutlich schneller unterwegs als ein Jahr zuvor und schnürte dann voller Vorfreude aufs Laufen seine Trail Schuhe. Trotz des anstrengenden Geläufes im tiefen Boden nahm er 2 km vor dem Ziel nochmal die Füße in die Hände, gab Alles und sackte die drei vor ihm laufenden Konkurrenten noch ein.

Fehlende Mountainbikepraxis, wegen seiner Handverletzung, riss Michi Fuchs aus seinen Träumen. Besser als gedacht entstieg er nach schnellen 21.31 min aus dem Molveno See. Doch dann kam leider der Hammer auf dem Bike, unsicher im Matsch und oft im roten Bereich an den 18-prozentigen Steilpassagen schwanden seine Kräfte. So startete er schon mit Krämpfen auf die Laufstrecke, die sich dann durch den ganzen Lauf durchzogen. Nach dem Schaltwerkriss 2023, konnte das hoffnungsvolle TV-Talent erneut nicht zeigen, wozu er eigentlich fähig ist.

Etwas betrübt stand Felix Wagner am Strand des Molveno See, denn in der Rennwoche war er leicht erkältet und war dementsprechend nicht wirklich zuversichtlich für ein Top Rennen. Die gute Laune kehrte aber nach einem für ihn gutem Schwimmen zurück und so ließ er es dann auf der Bike und Laufstrecke so richtig krachen. Seine Kräfte gut eingeteilt, sowohl auf dem Bike, als auch in den Laufschuhen überholte er einen nach dem anderen. Das gab ihm viel Auftrieb und so absolvierte er die 2. Laufrunde sogar noch schneller als die Erste. Am Ende freute er sich riesig über Rang 8 in seiner Altersklasse, nach der nicht förderlichen Erkältung.

Erfahrung sammeln hieß es für den Jüngsten der TV Truppe Ludwig Sigl. Das merkte er gleich in der ersten Disziplin, wo er zwar mit 26.45 min gut unterwegs war, aber die Konkurrenz deutlich schneller war. Dennoch ließ er sich nicht unterkriegen, sackte einige ältere Kontrahenten auf dem Bike und Laufsplit noch ein und finishte auf Platz 7 in seiner Altersklasse.

Mächtig Dampf machte Emma Roidl auf dem Bike nach einem soliden Schwimmen. So kurbelte sie bis auf Rang 8 in ihrer Altersklasse vor. Nach einem flotten Wechsel in die Trail Laufschuhe zeigte sie auch auf dem schwer zu laufenden 10 km Kurs Biss. Tapfer verteidigte sie ihre Position und freute sich über ihren Top Ten Rang in der W 25 und Platz 43 der über 170 Gegnerinnen.

Zwar kam sie beim Schwimmen nicht so in die Gänge wie sie es erhoffte, doch Pam Mittermeier ließ sich davon nicht berühren und machte es ihrer Vereinskollegin nach. Mit viel Druck auf den Pedalen ließ sie auch so manchen Mann auf den kniffeligen steilen Passagen alt aussehren und katapultierte sich auf Rang 6 in der W 45 vor. Beim Abschluss Run kämpfte sie sich wacker durch die harten 2 Runden und hüpfte voller Freude als Neunte ins Ziel – Top- Ten war geschafft. Definitiv hat es allen TV -Startern Spaß gemacht, die Team Chemie war wieder grandios und alle hatten trotz der großen Belastung ihren Spaß.

Molveno XTERRA WM

Ergebnisse: Platz, 1.5 km Swim, 32 km MTB, 10 km Run, Gesamtzeit

Ludwig Sigl: Rang 7 M 18, 26.45, 2.11.44, 61.36, 3.42.35

Michi Fuchs: Rang 13 M 20, 21.31, 1.55.05, 55.46, 3.16.06,

Felix Wagner: Rang 8 M 20, 23.29, 1.52.27,51.32, 3.09.40

Martin Reinstein: Rang 17 M 35, 26.06, 1.58.05, 52.39, 3.18.02

Emma Roidl: Rang 8 W 25, 4.12.57, 30.04,2.30.01, 70.02, 4.12.57

Pam Mittermeier. Rang 9 W 45, 33.44, 2.24.31, 68.07, 4.08.29,

TV Burglengenfeld räumte bei den Deutschen ab

Heiß war das Wochenende für die Triathleten des TV Burglengenfeld bei den Deutschen Meisterschaften im Crosstriathlon, sowohl bei den Temperaturen, als auch bei den Top Platzierungen. Schwer beladen fuhr die TV-Truppe mit insgesamt fünf deutschen Meistertiteln durch das Herren- und Damenteam und im Einzel mit Ludwig Sigl, Felix Wagner und Pam Mittemeier nach Hause.  Dazu kommen noch die Vizemeisterschaft mit den Youngstern Paula Leupold und Bronze durch Michi Schoyerer.

Die erfolgreichen Triathleten des TV Burglengenfeld bei den Deutschen Meisterschaften im Crosstriathlon, mit Trainer Thomas Kerner(dritter v.rechts stehend) und Coach Franz Pretzl (rechts unten)

„Mehr geht nicht“ so die beiden Trainer Thomas Kerner und TV -Triathlon Urgestein Franz Pretzl nach dem glorreichen Wochenende in der Bruthitze bei den Deutschen Meisterschaften im Crosstriathlon. Im Rahmen des Weltcups XTERRA Germany führte die Deutsche Triathlonunion erneut nach 2022 die Deutschen Meisterschaften in Zittau durch. Mit einem 26 Mann starken Tross war man bestens gerüstet, um die TV – Athleten optimal zu unterstützen.

Bei Temperaturen weit über der 30 Grad Marke kämpften die acht TV -Dreikämpfer zum einen gegen die sehr fordernde Strecke und zum anderen gegen die enorme Hitze. So war das 1500 m Schwimmen im Olberndorfer See noch die angenehmere Aufgabe, ehe es hinaus in die Zittauer Berge ging mit 37 knallharten Mountainbike Kilometer inclusive satten 1049 Höhenmetern. Der Abschluss, eine 2 mal 5 km sehr kupierte Crosslauf Strecke, forderte von allen Startern im Glutofen der Mittagshitze enormes Steh- und Durchhaltevermögen.

Selbst Felix Wagner war etwas überrascht von seinem tollen Auftritt gegen die starke internationale Konkurrenz. Mit persönlicher Schwimmbestzeit entstieg er schon in den Top Fünfzehn dem 25 warmen Olberndorfer See und ließ es danach auch auf dem Mountainbike so richtig krachen. Beim 12 km langen kupierten Anstieg zum Hochwaldturm sackte er einen nach dem anderen Kontrahenten ein und arbeitete sich unter die Top fünf vor. Gepuscht durch seine guten Beine rauschte er mit Volldampf die knackigen, wurzelübersäten und oft mit Granitfelsen geblockten Trails hinab Richtung Start. Selbst die zwei fordernden Anstiege mit zum Teil knackigen 22 Prozent gegen Ende drückte er problemlos mit viel Power durch. Auch in der Wechselzone blieb er nicht untätig und schnappte sich mit einem flotten Wechsel in die Laufschuhe noch 2 Gegner. Nach einer Becherdusche mit kaltem Wasser und einem Becher für den Durst nahm er den dritten Part ca. 1 Minute hinter seinem direkten Altersklassenkonkurrenten in Angriff. Trotz der enormen Hitzebelastung ließ er nicht locker, eroberte Meter für Meter und überholte ihn ca. 2 km vor dem Ziel. Mit einem hauchdünnen Vorsprung von lausigen 15 Sekunden auf dem insgesamt 49 Wettkampfkilometern rannte felix Wagner als Gesamtzweiter aller Starter und als Deutscher Meister in der M 25 ins Ziel.

In seinem erst zweiten Wettkampf in der Herrenklasse gelang dem künftigen Studenten Ludwig Sigl bei den Junioren eine tolle Vorstellung. Angesichts der Hitze teilte sich der erst 18-jährige Athlet das über drei Stunden dauernde Rennen optimal ein. Vor allem beim Biken fand er auf den oft geröllübersäten Anstiegen die richtige Linie und lies viele Gegner hinter sich. Selbst die aufkommenden Krämpfe auf dem 10.4 km Trailrun hielt er gekonnt in Schach und stand zwar ausgepowert aber mehr als zufrieden als neuer Deutscher Meister der Junioren im Ziel. Für seinen gleichaltrigen Vereinskameraden Michi Schoyerer galt es vor allem in seinem ersten Herrenrennen ins Ziel zu kommen. Diese Vorgabe erarbeite sich der Junior mit viel Herzblut, vor allem der fordernde Bikekurs kostete ihm viel Körner. Das bekam er auf den heißen 10.4 Laufkilometern zu spüren, wo er einige Male wegen Krämpfe das Tempo rausnehmen musste. Dennoch stand er nach vielen Schweißperlen erschöpft im Ziel und freute sich über DM-Bronze.

Etwas erfahrener war schon die dritte Juniorin Paula Leupold, die bereits einige „große“ Distanzen in der Crosstriathlonszene mit Bravour bestand. Nach persönlicher Bestmarke im Schwimmen, gab die MTB-Bundesliga erfahrene Pilotin so richtig Gas auf ihrem Zweirad. Mit viel Dampf eroberte sie sich Platz und Platz und stellte das MTB noch voller Tatendrang in die Wechselzone. Dennoch war der Weg dann bis ins Ziel extrem hart, aber sie meisterte diese Aufgabe mit eisernem Willen und durfte sich als Lohn die DM Silbermedaille bei der Siegerehrung umhängen lassen.

Für M 30 Starter Tobi Zeller lief es in den ersten beiden Disziplinen super und so düste er noch mit viel Power aus der zweiten Wechselzone. Wie abgehackt stand er dann aber nach 2 Kilometern mit Krämpfen an der Laufstrecke. Mal gehend mal Laufend beendete er jedoch die 49 km Herausforderung auf Rang 6 bei der DM-Wertung. Durchstehen galt als oberstes Ziel für Andi Huf, der ebenfalls zum ersten Mal die „Lange“ in Angriff nahm. Wie bei Tobi Zeller lief es für ihn beim Schwimmen und Biken richtig gut, ehe er dann die Bruthitze beim Lauf Part so richtig zu spüren bekam. Dennoch freute er sich am Ende nach aufopfernden 3.44.12. Stunden ins Ziel gekommen zu sein.

Alles für die Mannschaft gab Emma Roidl, die nach gutem Beginn beim Downhill vom höchsten Punkt leider einen Platten fuhr. Das Pannenspray half nichts, erst nach gut15 Minuten bekam sie einen Schlauch und so nahm sie mit einem gehörigen Zeitverlust das Rennen auf und beendete es auch. Als dritte Starterin verhalf sie somit der Frauenmannschaft mit Leupold und Mittermeier zum zweiten DM-Titel nach 2022. Den Hattrick machte das Herrenteam perfekt und so sorgte das TV Trio mit Schoyerer, Sigl und Wagner für einen weiteren Höhepunkt in der TV Triathlongeschichte. Das TV Team gewann mit 30 min Vorsprung die deutsche Mannschaftsmeisterschaft und sorgte bei der Siegerehrung in der Cross Triathlonszene für einen mit viel Applaus begleitenden nachhaltigen Auftritt.

Im Rahmenwettbewerb war der TV erneut ganz oben auf dem Siegerpodest zu sehen. Auf der O-See Classic Distanz von 1.1 m Schwimmen, 30 km MTB und 10.4 km Laufen  zeigte die TV Staffel mit Schwimmer Hannes Lell, Biker Philipp Unger und Läufer Michi Fuchs der Konkurrenz erneut die Haken. Mit 4 Minuten Vorsprung gewannen sie deutlich den Staffelwettkampf.

Ergebnisse deutsche Meisterschaft Crosstriathlon

Mannschaft:
1. Platz TV BUL Frauen (Mittermeier, Roidl, Leupold) 12.36.32 Std,
1. Platz TV BUL Männer (Wagner, Schoyerer, Sigl) 10.30.43 Std

Einzel: (Swim-Bike-Run)

Juniorinnen:
2. Leupold Paula (31.35 -2.17.40-62.53), Gesamt 3.57.45,

Junioren:
1. Ludwig Sigl (27.31 – 2.03.07 – 55.46), Gesamt 3.29.23,
3. Michi Schoyerer (30.31 – 2.17.58 – 62.26), Gesamt 3.53.45

W 25:
6. Emma Roidl (32.27- 2.52.41-70.35), Gesamt 4. 38.17

W 45:
1. Pam Mittermeier (35.49 – 2.17.34 – 63.43), Gesamt 4.00.29

M 20:
1. Platz Felix Wagner (25.04 – 1.49.22 – 50.24), Gesamt 3.07.34

M 25:
6. Tobi Zeller (27.13 – 2.15.19 – 68.02), Gesamt 3.55.08

M 45:
10. Andi Huf (32.45 – 2.20.34 – 74.40), Gesamt 4.12.50

Max Conrad mit Volldampf zum Sieg

Nachdem ihre älteren Vereinskameraden am Vortag bei den Deutschen Meisterschaften im Crosstriathlon mächtig abgeräumt hatten, stand Burglengenfelds TV -Triathlon Nachwuchs dem nichts nach. Max Conrad raste mit Volldampf zum Gesamtsieg der O-See Light Distanz, Emma Leupold eroberte sich Rang 2 auf dem O See Kids Kurs und die Rosi Mittermeier eilte als Sechste bei den Schülern C ins Ziel.

V.l. Burglengenfelds Triathlon Nachwuchs überzeugte in Zittau mit dem Sieg von Max Conrad bei der O-See Light Challenge, Platz 6 durch Rosi Mittermeier und Rang 2 durch Emma Leupold

Max Conrad hatte auf den 500 m Schwimmen,10 km Biken und 3 km Laufen so richtig Feuer unterm Hintern. Das sah man bei dem 17-jährigen Gymnasiasten in allen drei Disziplinen. Mit exzellenter Zeit von 9.19min als Fünfter aus dem Wasser, schwang er sich voller Energie aufs Mountainbike. Hier preschte er mit drittbester Zeit in flotten 18.41 min um den holprigen 10 km Kurs. Aus der Wechselzone  düste er noch voller Kraft strotzend bereits als Gesamtzweiter dicht hinter dem Ersten auf den 3 km Trailrun. Hier lieferte er sich einen heftigen Zweikampf. Meter um Meter verkürzte er den Abstand und übernahm nach der Hälfte die Führung, doch sein Gegner blieb ihm dicht auf den Fersen. So rannte er als Führender mit vollem Karacho Richtung Ziel, sorgte aber noch für kleinen Schock, als er kurz in die falsche Richtung abbog. Am Ende preschte er aber nur noch mit lausigen 5 Sekunden Vorsprung zum größten Erfolg seiner Triathlon Karriere.

Nicht ganz fit stellte sich Emma Leupold dem 300 m Schwimmen, 6 km Biken und 2 km Laufen bei den O-See X-Kids. Mit etwas Bauchweh überstand sie den Schwimmpart und freute sich schon auf ihre Lieblingsdisziplin dem Biken. Hier kam ihre Energie zurück und sie pedalierte sich mit der zweitbesten Rad Zeit in die Spitzengruppe. Auch danach blies sie zur Aufholjagd und stand am Ende auf dem erfreulichen zweiten Platz der Jugend B. Auch das Küken der TV-Truppe, die 9 jähre Rosi Mittermeier machte auf den 100 m, 2,5 km und 400 m ihre Sache sehr gut. Gegen die starke Konkurrenz sprang am Ende Rang 6 heraus.

Der TV-Nachwuchs muss es richten

Am Samstag starten die Triathleten des TV Burglengenfeld bei den Deutschen Meisterschaften im Crosstriathlon, eines der großen Saisonhighlights 2023. Vornehmlich ist das Ziel der TV-Dreikämpfer um das Trainergespann Thomas Kerner und Franz Pretzl, wie auch schon im Jahr zuvor, die Mannschaftswertung. Leider fehlen dieses Jahr beim XTERRA Germany Event in Zittau wertvolle Leistungsträger.

Im Dreiländereck Deutschland, Tschechien, Polen wartet einer der wichtigsten Wettkämpfe des Jahres auf die TV-Ausdauersportler. Mit einem Tross von über 25 Personen ist das TV–Team bei der O-See Challenge, beim bekanntesten und anspruchsvollsten Cross-Triathlon Deutschlands, vor Ort. Eltern, Betreuer und Trainer werden die 11 Teilnehmer kräftig anfeuern und unterstützen.

Bei den Deutschen Meisterschaften warten 1500 m Schwimmen, 37 knallharte Mountainbike Kilometer mit satten 1049 Höhenmeter und als Abschluss eine 2 mal 5 km sehr kupierte Crosslauf Strecke auf die TV-Outdoordreikämpfer. Die TV-ler hoffen vor allem mit den Teams ein Wörtchen bei der Medaillenvergabe mitreden zu können. Zum zweiten Mal nach 2022 kann die TV-Truppe sowohl bei den Herren, als auch bei den Damen ein Team auf die Beine stellen. Leider ist die Truppe dieses Jahr etwas geschwächt. Bei den Herren hofft man daher auf den Nachwuchs. Nachdem man 2021 und 2022 schon den Teamtitel mit nach Hause nehmen durfte, ist das vornehmliche Ziel dieses Jahr einen Podestplatz zu erobern. Die Youngsters Ludwig Sigl und Michi Schoyerer, sowie auch Tobi Zeller werden zum ersten Mal die harte lange Distanz in Angriff nehmen und hoffen gut über die Runden zu kommen. Auch Andi Huf hat sich die lange Distanz auf auf die Brust geschrieben und hofft den Dreikampf gegen die Naturgewalten gut zu überstehen. Gut in Schuss ist der neue Vereinsmeister Felix Wagner, der in seiner Altersklasse und auch in der Gesamtwertung sicher ganz vorne zu finden sein wird. Nicht dabei sind aber vier wichtige Leistungsträger mit Martin Reinstein Privattermin, Michi Fuchs Verletzung, Michael Schaller nicht in Form und Trainer Thomas Kerner, der als XTERRA Sprecher sein Debüt gibt. Auch bei den Damen fehlen vom letztjährigen Siegerteam zwei wertvolle Athletinnen mit Helena Pretzl, die die Saison schon beendete und Justine Jendro, die nur noch Straßentriathlon betreibt. So sind Päm Mittermeier, Emma Roidl und Paula Leupold froh, wenn sie auf das Siegerpodest kommen. Der immer besser in Form kommende 17-jährige Nachwuchsmann Max Conrad startet zum ersten Mal in Zittau und versucht auf dem Lighttrail mit 500 m Schwimmen, 10 km MTB und 3 km Trailrun sich gegen die  harte Konkurrenz gut zu platzieren. Für die 14-jährige schon Zittau erfahrene Emma Leupold stehen 300 m Schwimmen, 6 km MTB und 2 km Trailrun auf dem Programm. Sie peilt einen Top fünf Rang an. Die Jüngste im Felde, die 8-jährige Rosi Mittermeier, freut sich schon auf ihren Einsatz über die 100m, 2,5 km MTB und 400 m Laufen.

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