Jag de Wuidsau

Das virtuelle Revier des Burglengenfelder Cross Duathlons

TV Burglengenfeld-Nachwuchs überzeugt bei den Deutschen Crosstriathlon Meisterschaften

Im Rahmen der Deutschen Crosstriathlonmeisterschaften fanden auch Rahmenwettbewerbe statt. Der mitgereiste Nachwuchs des TV Burglengenfeld sammelte dabei erste internationale Wettkampferfahrung.

Bei den Schülern D startete Moritz Adler im Swim and Run über 50 m Schwimmen und 200 m Laufen. Nach 2:47 Minuten erreichte er als Sechster das Ziel. Sein Bruder Kilian meisterte den Kurs der B-Schüler mit Bravour und kämpfte sich mit Bronze auf das Siegerpodest.

Mit viel Power ging Norah Adler bei den Schülerinnen A über 300 m Schwimmen, 6 km MTB und 2 km Laufen an den Start. Wie im Vorjahr dominierte sie ihre Altersklasse. Nach dem Schwimmen noch leicht zurück, setzte sie sich mit Tagesbestzeit auf dem MTB und dem drittbesten Crosslauf deutlich von der Konkurrenz ab. Nach 34.15 Minuten, rund eine Minute schneller als 2025, sicherte sie sich Rang 1. Auf derselben Distanz zeigte auch Rosi Mittermeier ein starkes Rennen und folgte dicht dahinter auf Rang 5 in 37.06 Minuten. Erstmals dabei war Victoria Buckley, die in derselben Altersklasse O-See-Luft schnupperte und bei ihrem ersten Start nach 39.30 Minuten als Zehnte ins Ziel kam.

Auf derselben Distanz maßen sich auch die B-Jugendlichen. Lukas Wein und Hannes Schmaußer überzeugten vor allem auf dem Bike und beim abschließenden 2-km-Crosslauf. Den besseren Schlussspurt hatte Wein. Er finishte als Fünfter in 30:50 Minuten, knapp vor Schmaußer, der nach 31.11 Minuten Rang 6 belegte. Bei den Mädchen zeigte Magda Ostfalk Kämpferqualitäten und erreichte nach 36.54 Minuten Rang 10.

Ergebnisse

Schüler D

6. Moritz Adler 2.47

Schüler B

3. Platz Kilian Adler 25.03

Schüler A

1.Norah Adler 34.15, 5. Rosi Mittermeier 37.06, 10. Viktoria Buckley 39.30

Jugend B

5.Lukas Wein 30.50, 6. Hannes Schmaußer 31.11, 8. Magda Ostfalk 36.54

Fuchs und Leupold glänzen beim XTERRA-Weltcup und machen Lust auf die Deutsche Meisterschaft

Michi Fuchs und Paula Leupold setzten beim XTERRA Czech Republic World Cup mit Top-Ten-Platzierungen ein starkes Ausrufezeichen und waren zugleich die besten deutschen Starter. Bereits am Samstag stehen für die beiden Elite-Crosstriathleten des TV Burglengenfeld die Deutschen Meisterschaften in Zittau an. In der Weltcuprangliste verbesserte sich Paula Leupold auf Rang 9, Michi Fuchs rückte auf Platz 14 vor.

Die beiden Vorzeigetriathleten des TV Burglengenfeld haben sich im Elitefeld der weltbesten Crosstriathleten etabliert. Das zeigten sie eindrucksvoll beim XTERRA Czech Republic World Cup. Unter knapp 40 Elitemännern finishte Michi Fuchs im Full-Distance-Race auf dem ausgezeichneten elften Platz. Paula Leupold erreichte gegen 22 Eliteathletinnen den starken siebten Platz. Damit qualifizierten sich beide für das Short-Track-Race am Folgetag. Dort gelang den TV-Dreikämpfern überraschend erneut ein Top-Ten-Ergebnis: Paula Leupold wurde Siebte, Michi Fuchs Achter.

Beim XTERRA-Weltcup im tschechischen Prachatice trafen sich die besten Crosstriathleten zum Stelldichein über 1.5 km Schwimmen, knackigen 33 km Mountainbiken mit knapp 700 Höhenmetern und einem 10,5 km Trailrun mit 165 Höhenmetern.

Michael Fuchs zeigte  auf der internationalen Elitebühne seine bislang besten Leistungen. Bereits im Hauptrennen präsentierte sich Fuchs hellwach. Nach einem seiner stärksten Schwimmauftritte verließ er mit der zweiten Verfolgergruppe das Wasser und setzte auf dem Mountainbike früh Akzente. Gemeinsam mit internationalen Spitzenathleten erreichte er nach einem extrem intensiven Radabschnitt die zweite Wechselzone. „Ich bin auf dem Rad richtig tief gegangen“, sagte Fuchs nach dem Rennen. Auf der anspruchsvollen Laufstrecke musste er dem hohen MTB-Tempo zwar Tribut zollen, kämpfte sich aber konzentriert ins Ziel und sicherte sich Rang elf  Im Short Track kam er erneut in den Top Ten aus dem Wasser, glänzte mit dem schnellsten Wechsel des Feldes und arbeitete sich auf dem technisch extrem anspruchsvollen Mountainbike-Kurs zeitweise bis auf Rang drei nach vorne. Auf der Laufstrecke fand er seinen Rhythmus und brachte Platz acht sicher ins Ziel. Damit unterstreicht Fuchs seinen Platz in der erweiterten Weltspitze des Crosstriathlons – und zeigt, dass mit ihm im weiteren Saisonverlauf zu rechnen ist.

Paula Leupold überzeugte erneut mit zwei starken Ergebnissen. Wie bereits in den vergangenen internationalen Rennen kam sie zwar spät aus dem Wasser, zündete anschließend jedoch den Turbo. Mit dem viertschnellsten Radsplit startete sie eine beeindruckende Aufholjagd und überholte dabei 14 Athletinnen. Nach einem Blitzwechsel ging sie auf Rang sechs liegend auf die anspruchsvolle Laufstrecke -identisch mit der MTB-Strecke. Dort bewies sie viel Kampfgeist und verteidigte ihre Position mit einem starken Lauf. Am Ende musste sie lediglich eine Konkurrentin ziehen lassen. Auch auf dem Shorttrack am Folgetag zeigte Leupold nahezu denselben Rennverlauf und finishte erneut auf dem starken siebten Platz. „Ich freue mich sehr, dass ich mich so konstant im Elitefeld behaupten kann“, rsümierte Paula Leupold.

Zu den  Deutschen Meisterschaften nach Zittau reisen beide mit viel Selbstvertrauen. Das Statement von Paula Leupold lautet : „Ich peile einen Podestplatz an“. „Den Jungs die Suppe versalzen“ so  geht Mich Fuchs gegen die amtierenden und ehemaligen Deutschen Meister ins Rennen

Xterra Czech Republic World Cup

Full distanz , 1,5 swim, 33 km bike 688 hm, 10.5 km run 165 hm

7. Paula Leupold 2.59.52, Std

11. Platz Michael Fuchs 2.29.01 Std.

Short Track 400 m, 7.2 km 144 hm, 2.2 km 36 hm

7. Paula Leupold 50.01 min

8. Platz Michael Fuchs 40.52 min

Gemeinsam ins Ziel: TV Burglengenfeld erreicht neunten Platz beim Mannschaftssprint

Beim fünften Bayernliga-Rennen ging es für die Triathleten des TV Burglengenfeld zum Mannschaftssprint nach Schongau. Für das Team gingen Michael Fuchs, Felix Wagner, Tobias Zeller und Michael Schoyerer an den Start. Nach einem intensiven Rennen belegte die Mannschaft den neunten Platz.

Michael Fuchs, Felix Wagner, Tobias Zeller und Michael Schoyerer stellten sich beim fünften Wettkampf der Triathlon-Bayernliga schwierigen Wetterbedingungen und einem besonderen Rennformat.

Anders als bei einem gewöhnlichen Triathlon stand in Schongau nicht die individuelle Platzierung der einzelnen Athleten im Mittelpunkt. Entscheidend für die Gesamtwertung war die Zeit des dritten Teammitglieds im Ziel. Dementsprechend bestand die Aufgabe darin, innerhalb der Mannschaft eng zusammenzuarbeiten und den drittschnellsten Athleten möglichst schnell über die gesamte Strecke zu bringen.

Der Wettkampf begann mit 500 Metern Schwimmen im etwas frischen Lech. Bereits hier übernahm Michael Fuchs eine wichtige Rolle und unterstützte Michael Schoyerer und Tobias Zeller, indem er sie im Wasser immer wieder anschob und versuchte, das Team zusammenzuhalten. Nach dem Schwimmausstieg musste die Mannschaft Michael Schoyerer jedoch bereits ziehen lassen, sodass Fuchs, Wagner und Zeller das 20 km Radrennen zu dritt fortsetzten.

Auf dem Rennrad warteten anschließend etwas mehr als 20 Kilometer auf einer nassen und durch den anhaltenden Regen anspruchsvolle Strecke. Zahlreiche Kurven und mehrere Anstiege verlangten den Athleten viel Konzentration und fahrerisches Können ab. Da das Rennen mit Windschattenfreigabe ausgetragen wurde, konnten die Teammitglieder eng zusammenarbeiten und sich gegenseitig im Wind abwechseln.

Vor allem Felix Wagner und Michael Fuchs harmonierten auf dem Rad sehr gut. Gemeinsam hielten sie das Tempo hoch und unterstützten Tobias Zeller dabei, den Kontakt zu halten und die zweite Wechselzone möglichst schnell zu erreichen.

Auch beim abschließenden 5 km Lauf stand die Mannschaftsleistung im Vordergrund. Tobias Zeller zeigte für seine Verhältnisse eine besonders starke Laufleistung. Unterstützt von Michael Fuchs und Felix Wagner, die ihn während des gesamten Laufabschnitts motivierten und das Tempo vorgaben, kämpfte sich das Trio gemeinsam bis ins Ziel.

Am Ende stand für den TV Burglengenfeld ein guter neunter Platz von 15 Teams in der Bayernliga in 1.12.29 Stunden. Besonders die geschlossene Zusammenarbeit und der Einsatz aller vier Athleten machten deutlich, worauf es bei diesem besonderen Wettkampfformat ankommt: nicht die individuelle Bestzeit, sondern der Teamgedanke.

Patrick Haug und Ezra Brunner meistern Ironman 70.3 Luxemburg und Dreiländergiro

Der Ironman 70.3 Luxemburg stellte Patrick Haug vom TV Burglengenfeld in diesem Jahr vor besondere Herausforderungen: Das Schwimmen musste abgesagt werden, zudem verlangte extreme Hitze den Athletinnen und Athleten alles ab.

Für Patrick Haug wurde der Wettkampf damit zu einer Prüfung von Renneinteilung, mentaler Stärke und guter Verpflegung. Nach dem Wegfall der Schwimmdisziplin rückte das Radfahren in den Mittelpunkt. Mit seiner Radzeit von 2.50 Stunden war er im Nachgang nicht ganz zufrieden. Er schätzte seine Fahrweise als zu defensiv ein und sieht hier weiteres Potenzial. Umso stärker präsentierte er sich anschließend auf der Laufstrecke. Trotz hoher Temperaturen konnte er das Rennen kontrolliert aufbauen und auf den letzten Kilometern noch einmal zulegen. Der Lauf wurde damit zu seinem bislang besten auf einer Mitteldistanz. Entscheidend war auch die über Monate erarbeitete Fueling- und Cooling-Strategie. An jeder Verpflegungsstation nutzte er Eis zur Kühlung. Zwar kostete das etwas Zeit, verhinderte aber Krämpfe, Magenprobleme und einen Leistungseinbruch. So stand er nach 4.52.23 Stunden auf Rang 81 sehr zufrieden  in der M 45 im Ziel.

Für einen heiteren Moment kurz vor dem Ziel sorgte eine Ironman-Helferin: Erst ihr Hinweis erinnerte ihn daran, den Reißverschluss zu schließen – das Zielfoto konnte gerade noch gerettet werden. Hinter dem Erfolg steht ein großes Trainingspensum: 570 Stunden in zwölf Monaten, darunter 6.600 Radkilometer, 1.440 Laufkilometer und 138 Kilometer Schwimmen. Ein besonderer Dank galt seiner Familie, denn Ehefrau und drei Kinder verzichteten in dieser Zeit auf viele gemeinsame Stunden. Der Zieleinlauf gehörte deshalb nicht nur ihm, sondern ebenso seiner Familie.

Der Dreiländerradgiro über 168 Kilometer und 3300 Höhenmeter war das Ziel von Ezra Brunner. Sein Ziel war klar das Finishen und so teilte er sich das Rennen gut ein. Am Ende knackte er zufrieden  die 8 Stundenmarke mit 7.13.48 Stunden, was einem knappen 24 er Schnitt trotz der Höhenmeter bedeutete.

EM im spanischen Banyoles

Paula Leupold holt EM-Bronze in der U23

Starker Auftritt des TV Burglengenfeld bei den Europameisterschaften im spanischen Banyoles: Die Multisportlerinnen und Multisportler des Vereins überzeugten bei großer Hitze mit Spitzenleistungen auf internationaler Bühne. Paula Leupold gewann im Profifeld der U23 Bronze, Michi Fuchs verpasste hier als Vierter das Podium nur knapp. Auf der Mitteldistanz setzte Justine Jendro ein Ausrufezeichen und sicherte sich den Gesamtsieg bei den Amateurinnen. Trainer Thomas Kerner war begeistert von den Ergebnissen, ebenso wie Multisportcoach Franz Pretzl.

Bei der Crosstriathlon-Europameisterschaft stellten sich Paula Leupold und Michi Fuchs der starken Konkurrenz im Elitefeld und in der U23-Wertung. Zu bewältigen waren 1000 Meter Schwimmen, 18,8 Kilometer auf dem Mountainbike mit rund 350 Höhenmetern sowie ein 6,6 Kilometer langer Trailrun. Der Start um 16 Uhr wurde bei rund 35 Grad Lufttemperatur zur Hitzeschlacht.

Schon beim Schwimmen im 29 Grad warmen Wasser waren die Bedingungen extrem. Paula Leupold kam damit gut zurecht und hielt sich zunächst in einer Vierergruppe. Auf dem Mountainbike, ihrer stärksten Disziplin, arbeitete sie sich anschließend kontinuierlich nach vorne. Ein Sprung in den Bach bei einer Bachdurchquerung brachte ihr sichtlich  Abkühlung und  half ihr frisch und kraftvoll in die Pedale zu treten. Bis zum zweiten Wechsel fuhr Leupold so an die Spitze des U23-Feldes heran, wo die ersten vier Athletinnen sehr eng beieinander lagen. Auf der abschließenden Laufstrecke musste sie leider zwei Konkurrentinnen ziehen lassen, kämpfte aber weiter entschlossen um jede Sekunde und kühlte sich an den Verpflegungsstellen immer wieder mit Wasser. Als Dritte der U23-Wertung und Achte im Elitefeld lief Paula Leupold schließlich mit einem strahlenden Lächeln ins Ziel. Mit EM-Bronze zeigte sie eindrucksvoll, dass sie auch unter schwierigsten Bedingungen zur europäischen Spitze gehört.

Michi Fuchs überzeugt im Elitefeld

Das  Profifeld bei Michi Fuchs war noch etwas stärker, was er schon beim Schwimmen bemerkte, da mehrere leistungsstarke spanische Straßentriahleten am Start waren. Fuchs blieb etwas hinter seinen eigenen Erwartungen zurück, ordnete seine Leistung aber realistisch ein. Da auch Seriensieger Arthur Forissier direkt hinter ihm aus dem Wasser kam, bewegte er sich in diesem Feld im Rahmen seiner aktuellen Möglichkeiten. Auf dem Mountainbike zeigte der Athlet des TV Burglengenfeld ebenfalls seine Stärke. In einer Gruppe mit dem Franzosen Serrières arbeitete er viel von vorne, setzte Attacken und konnte das Feld verkleinern. Vor der letzten Abfahrt verlor er jedoch den optimalen Anschluss. Mit der sechstbesten Radzeit im Gesamtfeld und der zweitbesten Zeit der U23 war er  sehr zufrieden.  Beim abschließenden Lauf machte sich die Hitze deutlich bemerkbar, doch Fuchs brachte das Rennen mit viel Kühlung kontrolliert zu Ende. Am Ende erreichte Michi Fuchs Rang den undankbaren vierten Platz in der U23-Wertung und Platz elf im Elitefeld. Das verpasste Podium war zunächst bitter, doch sein Auftritt zeigte klar: Auch international ist er konkurrenzfähig.

Justine Jendro wird Gesamtsiegerin auf der Mitteldistanz

Auch Justine Jendro glänzte bei der Europameisterschaft in Banyoles auf der Mitteldistanz über 1.9 km Schwimmen, 83 km Radfahren und wegen Hitze auf 14 km verkürzte Halbmarathondistanz. Beim Schwimmen im 29,4 Grad warmen Wasser verlor sie kurz die Orientierung, blieb aber ruhig und setzte anschließend auf ihre Stärke auf dem Rad. Trotz einer kurzfristig geänderten, etwas flacheren Strecke und der Anreise mit dem Rennrad statt dem Triathlonrad dominierte sie die 83 Kilometer mit rund 1000 Höhenmetern. Mit einem Schnitt von 34,6 km/h war sie rund 20 Minuten schneller als die gesamte Frauenkonkurrenz .  Auf der Laufstrecke mobilisierte Jendro bei 35 Grad noch einmal alle Kräfte und lief das Siegerband hochhebend freudig ins Ziel. Mit diesem grandiosen Erfolg hatte sie nicht gerechnet Europameisterin und dazu noch schnellste Dame aller Amateurinnen.  Im gesamten Frauenfeld inklusive der Elitefrauen belegte sie dazu noch den stolzen siebten Rang.

Bayernliga-Triathlonteam des TV Burglengenfeld muss in Hof Dämpfer hinnehmen

Nach den überraschend starken Auftaktveranstaltungen in der Bayernliga musste das Triathlonteam des TV Burglengenfeld bei der Doppelveranstaltung in Hof erstmals einen Rückschlag hinnehmen. Im Relaywettkampf am Samstag erreichte die Mannschaft Rang acht, am Sonntag folgte beim 43. Gealan Triathlon über die olympische Distanz Platz elf.

Am Samstag standen für Thomas Kerner, Martin Stegerer und Tobias Zeller in der Staffel 200 Meter Schwimmen, 5,1 Kilometer Radfahren und 1500 Meter Laufen auf dem Programm. Wegen Personalmangels musste Coach Thomas Kerner nach über zweijähriger Verletzungspause selbst an den Start gehen: Teamleiter Mich Fuchs weilte bei der Europameisterschaft, Felix Wagner war beim 24-Stunden-Biken im Einsatz. Bei Kerner lief noch nicht alles rund, die frühere Form war nach der langen Pause erwartungsgemäß noch nicht wieder vollständig zurück. Martin Stegerer und Tobias Zeller kämpften sich nach der Staffelübergabe jedoch tapfer durch. Am Ende stand für das TV-Team Rang acht zu Buche.

Schwieriger Sonntag auf der olympischen Distanz

Tags darauf ging es beim 43. Gealan Triathlon am Untreusee über die olympische Distanz. Hannes Lell, Martin Stegerer, Martin Reinstein und Tobias Zeller hatten 1,5 Kilometer Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren und 10 Kilometer Laufen mit Windschattenfreigabe zu absolvieren. Beim turbulenten Start hatten die TV-Athleten zunächst Mühe, sich im Getümmel zurechtzufinden. Martin Reinstein kämpfte bereits im Wasser mit Krämpfen, meisterte den ersten Abschnitt aber dennoch. Auf dem Rad kam Hannes Lell gut in Fahrt und arbeitete sich Schritt für Schritt bis auf Rang elf nach vorne. Auch Doppelstarter Tobias Zeller, der sich am Vortag einen Schnitt an der Fußsohle zugezogen hatte, fand auf dem Rennrad gut in den Rhythmus, musste gegen Ende am Berg jedoch abreißen lassen. Martin Stegerer war zwischenzeitlich etwas auf sich allein gestellt und verlor dadurch Zeit nach vorne. Für Martin Reinstein war das Rennen nach der ersten Radrunde beendet: Erneute Krämpfe zwangen ihn zur Aufgabe, der Trainingsrückstand durch den Hausbau machte sich deutlich bemerkbar. Beim abschließenden 10-Kilometer-Lauf lief es auch für Hannes Lell und Tobias Zeller nicht optimal. Lell bekam Seitenstechen und musste zeitweise gehen, Zeller kämpfte sich trotz Fußproblemen ins Ziel. Stark präsentierte sich dagegen Martin Stegerer, der mit einer 37er-Laufzeit zur Aufholjagd blies und sich in der Einzelwertung noch auf Rang 32 nach vorne schob. In der Mannschaftswertung musste sich der TV Burglengenfeld schließlich mit Platz elf zufriedengeben. Der zweite Platz in der Gesamtwertung dürfte damit außer Reichweite sein – ein Ergebnis, das nach dem Aufstieg aus der Landesliga ohnehin weit über den ursprünglichen Erwartungen lag. Spannend bleibt nun der letzte Wettkampf in Schongau, bei dem das Team hofft, wieder auf alle Leistungsträger zurückgreifen zu können.

TV-Triathleten voll in Fahrt

Die Saison der Triathleten des TV ist nach dem Erfolg in der Bayernliga weiterhin auf Erfolgskurs. Den Deggendorfer Triathlon gewann Justine Jendro, beim Regentaltriathlon stand Felix Wagner als Zweiter im Ziel und Paratriathlet Chris Kolbeck wurde Deutscher Meister in Schweinfurt.

Auf der Olympischen Distanz in Deggendorf freute sich Justine Jendro über den großartigen Saisoneinstieg mit dem Gewinn des Gesamtklassements in schnellen 1.11.54 Stunden und Meike Huf über Rang 2 in der W 45. Mit nur 16 Grad war der Auftakt über die 1400 m enorm frisch, sodass beide TV-ler etwas zitternd aufs Rennrad schwangen. Doch hier zeigte Jendro mit Tagesbestzeit auf den 40 Kilometern, wer hier das Sagen hat. Auch auf der 10 km Laufschleife ließ sie sich mit der zweitbesten Zeit den Sieg nicht mehr nehmen. Meike Huf freute sich am Ende ebenso über einen gelungenen Saisonauftakt. Auf der Sprintdistanz überraschte Pam Mittermeier mit dem starken 3. Gesamtrang und dem Sieg in der W 45. Besonders beeindruckte sie mit dem zweitschnellstem Radspilt.

Seinen Titel verteidigte TV Paratriathlet Chris Kolbeck bei den Deutschen Meisterschaften auf der Sprintdistanz in der Kategorie PTS4. Nachdem ebenso frischen Auftakt im Schweinfurter Baggersee kam Kolbeck so richtig ins Rennen und hinterließ auf dem Triathlon Rad und der Laufstrecke einen starken Eindruck. Am Ende durfte er sich über den Titel des Deutschen Meisters, zugleich auch den des Bayerischen Meisters freuen.

Beim 33. Regentaltriathlon setzte sich der TV-Erfolgsreigen mit dem 2. Gesamtplatz und Rang 2 in der Altersklasse von Felix Wagner, sowie Rang 5 von Tobias Zeller in der M 30 fort. Zwar stieg Wagner leicht enttäuscht aus dem Freibadbecken, doch auf dem Rennrad und der Laufstrecke gab er mächtig Gas, überholte einen nach dem anderen und stand am Ende freudig als Gesamtzweiter im Ziel. Gut gelungen war auch der Auftritt von Tobi Zeller, der rund eine Minute schneller war als in 2025.

Triathlon Deggendorf

Sprintdistanz 400m-20 km- 5 km , Päm Mittermeier 3 gesamt

Olympische Distanz 1400 m- 40 km – 10 km

Justine Jendro 1. Gesamtsiegerin

Meike Huf 2. W 45

Andreas Huf 6. M 45

Roland Reisinger 9. M 50

Triathlon Nittenau 400m- 20 km – 5 km

Felix Wagner 1. M25, 2. Gesamt

Tobias Zeller 5. M 30 22. Gesamt

DM Paratriathlon Sprintdistanz Schweinfurt 500m – 20 km – 5 km

Chris Kolbeck Platz 1 Deutsche Meisterschaft, Platz 1 Bayerische Meisterschaft und Platz 2  DACH Meisterschaft (Deutschland, Österreich und der Schweiz.)

Bayernliga‑Debüt geglückt: TV Burglengenfeld holt Platz 3 in Weiden

Das Triathlonteam des TV Burglengenfeld mit Michi Fuchs, Ludwig Sigl, Tobi Zeller und Felix Wagner startet mit einem überraschenden dritten Platz in die Bayernliga-Saison. Zudem gewann Michi Fuchs völlig unerwartet den Einzelprolog gegen die 58-köpfige Konkurrenz.

Nach dem Durchmarsch durch die Landesliga 2025 stiegen die Triathlonherren des TV Burglengenfeld 2026 in die Bayernliga auf und trafen dort am vergangenen Samstag erstmals auf 15 Konkurrenzteams. Am Schätzlerbad in Weiden standen für die vier Athleten zwei Starts auf dem Programm: um 9.00 Uhr der Prolog und um 15.00 Uhr die Teamverfolgung. Der Prolog über 450 Meter Schwimmen, 9 Kilometer Rennradfahren und 1,7 Kilometer Laufen wurde im Einzelstart alle zehn Sekunden ausgetragen und bestimmte die Startreihenfolge für das Nachmittagsrennen. Trotz Neoprenanzug war der Auftakt im nur 17,9 Grad kalten Wasser alles andere als angenehm. Für die größte Überraschung sorgte Michi Fuchs, der die gesamte 58-köpfige Konkurrenz hinter sich ließ und damit seine starke Form aus den internationalen XTERRA-Weltcupstarts bestätigte.

Am Nachmittag fiel dann die Entscheidung, denn der Prolog diente nur zur Ermittlung der Startreihenfolge für die Mannschaftsverfolgung. Grundlage dafür war der Mittelwert aus den Einzelzeiten aller vier Starter. So gingen die vier Athleten des TV Burglengenfeld als viertes Team ins Rennen, elf Sekunden hinter den drittplatzierten Bambergern. Da drei Athleten gemeinsam ins Ziel kommen mussten, war taktisches Geschick gefragt. Im Schwimmen unterstützte der starke Michi Fuchs seinen Teamkollegen Tobi Zeller, sodass alle zusammen mit den Bambergern aus dem Wasser kamen. Auf dem Rad nutzten die TV-Starter dann die Rennsituation ohne Windschattenverbot konsequent aus: Mit einem Schnitt von 46 km/h setzten sie sich ab, überholten Bamberg und bauten ihren Vorsprung aus. Noch vor dem zweiten Wechsel fiel Tobi Zeller zurück, doch Wagner, Sigl und Fuchs hielten auf der diesmal 3,2 Kilometer langen Laufstrecke das Tempo hoch. Mit einem Kilometerschnitt von 3:28 Minuten gelang es ihnen, die ebenfalls stark laufenden Bamberger auf Distanz zu halten. Nach einem langen Endspurt erreichten sie das Ziel fünf Sekunden vor Bamberg und sicherten sich völlig überraschend Platz drei. Mit diesem Podiumsplatz hatten weder das Team noch die beiden Trainer Tom Kerner und Franz Pretzl beim ersten Start nach dem Aufstieg gerechnet. Entsprechend groß war die Freude beim Auftakt in die Bayernliga-Saison, die sich auch bei der Siegerehrung auf dem Podest deutlich zeigte.

Die nächste Bewährungsprobe für das Bayernligateam ist in Hof am 28. Juni und man darf gespannt auf das dortige Abschneiden sein.

Triathlonbayernliga in Weiden 3. TV Burglengenfeld

1. Start 9.00 Uhr Prolog
1. Michi Fuchs 27.08
18. Felix Wagner 28.53
36. Ludwig Sigl 30.36
52. Tobi Zeller 32.25

Teamwertung Prolog
4. TV Burglengenfeld Teamzeit 28.53

2. Start 15.00 Uhr Teamverfolgung
3. TV Burglengenfeld 34.24

Fuchs mischt die Weltspitze auf: Zwei Top‑12‑Platzierungen beim XTERRA World Cup

Beim Crosstriathlon XTERRA World Cup in Weston Park (Großbritannien) überzeugte Cross-Triathlet Michael Fuchs (TV Burglengenfeld) am vergangenen Wochenende mit zwei konstant starken Leistungen. Beim Short Track am Samstag finishte der 22-jährige Student auf Rang elf und auf der klassischen XTERRA-Distanz am Sonntag folgte Platz zwölf. Für Michi Fuchs waren es die Weltcup-Rennen Nummer zwei und drei in der Eliteklasse, dementsprechend hoch sind die Topresultate einzuschätzen. Im Weltcup arbeitete er sich auf Rang 14 vor.

Erstmals durfte Fuchs auf das auf 30 Athleten limitierte gesetzte Elitestarterfeld beim Short Track über 400 Meter Schwimmen, 10 Kilometer Mountainbike und 3 Kilometer Trailrun starten. Fuchs erwischte nach einer kalten regnerischen Nacht einen guten Start, verlor jedoch an der ersten Boje durch das Gedränge kurzzeitig den Anschluss an die Spitze. Auf dem Mountainbike war er dann voll in seinem Element. Mit mehreren Attacken arbeitete er sich von Rang 15 bis auf Position acht nach vorne und hielt zeitweise sogar Kontakt zur erweiterten Spitzengruppe. „Ich konnte ein sehr aktives Rennen fahren und mich auf dem Bike deutlich nach vorne arbeiten“, so Fuchs. Beim abschließenden Trailrun musste er gegen einige der besten Läufer im Feld noch Positionen abgeben, sicherte sich aber in 43:03 Minuten einen starken elften Platz nur wenige Sekunden auf Rang 8.

Konstante Leistung über die volle Distanz

Zwar spürte Fuchs noch die Belastung vom Vortag, doch er kam nur einen Tag später auf der deutlich längeren Strecke über 1.500 Meter Schwimmen, 30 Kilometer Mountainbike und 10 Kilometer Laufen gut ins Rennen. Erneut wurde er an der ersten Boje ausgebremst, verlor etwas Boden auf die Spitze, doch schwamm er dicht dahinter zum Wasserausstieg.

Auf dem fordernden matschigen Mountainbikekurs benötigte er zunächst einige Zeit, um in seinen Rhythmus zu finden. Mit Beginn der zweiten Runde auf den schnellen Druckpassagen lief es dann deutlich besser. Fuchs schloss zu starken Athleten auf, hielt mit denen mit und düste so voller Elan in die Wechselzone.

So voller Adrenalin entwickelte der abschließende Trailrun zur besten Disziplin an diesem Wochenende. Mit einem konstant hohen Lauftempo arbeitete sich Fuchs noch einmal Stück für Stück nach vorne und stand nach 2.13.36 Stunden zwar völlig ausgepumpt, aber zufrieden im Zielbogen. Ebenso wie in Griechenland bedeutete dies den starken zwölfter Platz im rund 40 Athleten starken Elitefeld. Mit den zwei Top-12-Platzierungen bestätigt der XTERRA-Rookie seinen gelungenen Einstieg in die Eliteklasse und macht deutlich, dass mit ihm im weiteren Saisonverlauf zu rechnen ist. Im Welt Cup Ranking verbesserte er sich durch seine Top -Leistungen am Wochenende auf Platz 14.

Gerade im Short Track konnte er mit der Weltspitze mithalten und zeitweise gemeinsam mit dem Gesamtführenden Arthur Forissier sowie Sebastian Neef mitfahren. „Darauf bin ich besonders stolz – ich konnte zeigen, dass ich auch auf diesem Niveau aktiv Rennen gestalten kann.“, so Fuchs. Als nächstes stehen nun ein Paar Bayernliga Rennen auf dem Programm, bis es dann Ende Juni zur XTERRA EM nach Molveno inklusive Short Track geht.

Ergebnisse XTERRA Weltcup Crosstriathlon Weston Park, Michi Fuchs

Shorttrack 400m swim, 10km bike, 3 km run

Rang 11, swim 6.20, bike 24.05, run 11.25, Gesamt 2.13.36

Volle Distanz 1.5K swim, 30K bike, 11K run

Rang 12, swim 19.44, bike 1.11.42, run 40.41, Gesamt 2.13.36

Weltcupranking Rang 14

Leupold und Fuchs etablieren sich auf Anhieb in der Weltelite

Griechenland ist mit Sonne und Meer für viele ein lohnendes Reiseziel, für die beiden Triathleten des TV Burglengenfeld Paula Leupold und Michi Fuchs war die Reise zum ersten Crosstriathlon Elite-Weltcuprennen nach Vouliagmeni ebenso lohnend.

Auf Anhieb gelang den beiden Studenten beim Triathlonworldcup XTERRA Greece Vouliagmeni ein Top Resultat. Paula Leupold knackte mit Rang 9 die Top Ten und Michi Fuchs (beim etwas stärker besetzten Herrenrennen) finishte mitten in der Weltelite auf Rang 12. Zudem war Leupold beste Deutsche und Fuchs zweitbester Deutscher Starter.

25 Grad, Sonne und 18 Grad Wassertemperatur, die äußeren Bedingungen für den ersten Start in der Eilte waren optimal. Paula Leupold und Michi Fuchs hatten sich Ende 2025 entschlossen im Crosstriathlon eine Profilizenz zu beantragen, nachdem Leupold Weltmeisterin und Fuchs Vizeweltmeister 2025 bei den XTERRA Crosstriathlonweltmeisterschaften in ihrer Altersklasse wurden. Beim XTERRA Greece World Cup bestritten sie nun ihr erstes Elite-Weltcuprennen und konnten direkt ein starkes Ergebnis erzielen.

Für Fuchs war der Schwimmstart zunächst ziemlich chaotisch, da er aus der zweiten Reihe startete und es bis zur ersten Boje extrem zur Sache ging, dass er bisher als Amateur nicht so kannte. Trotzdem gelang ihm der Anschluss an die Spitzengruppe und stieg gemeinsam mit dem aktuellen Weltcup-Führenden Felix Forissier aus dem Wasser, was ihn sehr beflügelte.

Auf dem sehr anspruchsvollen MTB-Kurs mit viel Geröll, scharfkantige Steine und ständigem Tempowechsel mit kurzen, steilen Anstiegen und Abfahrten kam er gut zurecht. Mit viel Power und kontrolliert düste er so seinen 14 Rang verteidigend in die zweite Wechselzone. Voll motiviert eilte er so zum Abschlußpart dem Trailrun über knackige 11 Kilometer.

Gleich am ersten langen Anstieg sammelte er zwei Konkurrenten ein und spielte seine stärke am Berg aus. Platz 11 war zwischenzeitlich immer wieder in Reichweite, vor allem an den steilen Passagen. Am Ende finishte er bei seinem Elite-Weltcup-Debüt auf starken Platz 12 der insgesamt 34 Elitestarter. Einziges Malheur waren seine beiden etwas verkorksten Wechsel, wo er einige Sekunden liegen ließ. Angesichts des starken internationalen Feldes war er sehr zufrieden, besonders freute er sich über seine Schwimmleistung. wo er mit der Spitze mithalten konnte.

Nach Bekunden von Paula Leupold war ihr erster Profistart mit Rang 9 ein solider Einstieg. In ihrer schwächsten Disziplin dem Schwimmen war sie froh an der letzten Gruppe dranbleiben zu können. Auf dem Bike, ihrer Paradedisziplin ist sie noch nicht ganz in Schwung gekommen, sie hatte Mühe aufzuholen. Begeistert war sie dagegen vom Laufpart, wo sie an den sehr steilen und anspruchsvollen Trail Passagen bergauf nochmal richtig was gut machte und noch mal eine Konkurrentin hinter sich lies.

Xterra World cup XTERRA Greece Vouliagmeni

Elite, 1.5K swim, 30K bike, 11K run

Paula Leupold, Rang 9, swim 27.23, bike 1.43.27, run 52.18, Gesamt 3.05.02

Michi Fuchs, Rang 12, swim 20.46, bike 1.29.332, run 43.20, Gesamt 2.35.31

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