Bei den Winter World Champion Ships im italienischen Pandola belegte Michi Fuchs bei seinem ersten Profirennen einen beeindruckenden sechsten Platz. Der junge Athlet der Multisportabteilung des TV Burglengenfeld sammelte in seinem ersten Wintertriathlon wertvolle Erfahrungen – und das gleich im Nationaltrikot sowie im Elitefeld.
„Im Rückblick kann ich sagen, dass dies definitiv das anspruchsvollste Rennformat war, das ich je absolviert habe“, erklärte Fuchs in seinem Statement. Nicht nur waren die Strecken an sich besonders fordernd, sondern zusätzlich das alle drei Disziplinen im Schnee stattfanden. Insbesondere das Format, bei dem jede Disziplin zweimal durchlaufen werden muss, macht den Wettbewerb äußerst herausfordernd.Zusätzlich entsteht ein enormer Materialaufwand: Spikeschuhe oder Winter-Trail-Laufschuhe, Mountainbike, Skier mit passendem Wachs – man braucht hier mehrere Skatingpaare, um konkurrenzfähig zu bleiben. Hier braucht man vor allem viel Fingerspitzengefühl beim Wachsen . Fuchs spürte diesen Unterschied deutlich, als die Führenden auf den Abfahrten mühelos dahin glitten, während er selbst bereits kräftig mit den Stöcken nachhelfen musste.
Trotz des frühen Starts um 9:00 Uhr morgens lagen die Temperaturen im Hochtal auf 1200 Metern bereits über dem Gefrierpunkt bei strahlend blauem Himmel. Der Wettbewerb bestand aus zwei aufeinanderfolgenden Runden, jeweils mit 2 km Laufen, 4 km Radfahren und 4 km Cross-Country-Skating. Im ersten Laufabschnitt absolvierte Fuchs eine solide Leistung, konnte beim Mountainbiken einige Plätze gutmachen und verteidigte anschließend seine Position auf den Skating-Skiern. „Richtig weh getan hat dann der zweite Part“, so Fuchs, da die muskuläre Ermüdung durch Übersäuerung zunahm und der Schnee insbesondere während des Radfahrens immer tiefer wurde. Ein kleiner Navigationsfehler während der letzten Bikerunde erschwerte den Verlauf zusätzlich, sodass Fuchs mit wackeligen Beinen in die letzte Skatingrunde ging. Insgesamt zeigte er sich bei seinem Debüt im Wintertriathlon mit Platz 6 im Elitefeld der U23 zufrieden.
Ein überaus ereignisreiches Wochenende steht den Multisportlern des TV Burglengenfeld bevor. Von den Wintertriathlonweltmeisterschaften in Italien, über die Deutschen Meisterschaften im Crossduathlon in Trier bis hin zu den Oberpfalztitelkämpfen über 10 km in Weiden führt der Weg der Ausdauersportler. Gespannt blicken die beiden Coaches Thomas Kerner und Franz Pretzl auf die drei Ereignisse.
Das kommende Wochenende hält für die Multisportler des TV Burglengenfeld drei Highlights bereit. Die TV -Ausdauersportler starten bei den Wintertriathlon-Weltmeisterschaft in Italien, den Deutschen Meisterschaften im Crossduathlon in Trier sowie bei den Oberpfalztitelkämpfen über 10 Kilometer in Weiden. Die beiden Trainer Thomas Kerner und Franz Pretzl verfolgen gespannt die drei bevorstehenden Wettkämpfe.
Michi Fuchs gibt sein Debüt als Triathlon-Profi direkt bei den Wintertriathlon-Weltmeisterschaften im italienischen Padola. In der U23-Eliteklasse möchte er einen Mittelfeldplatz erreichen, was angesichts starker norwegischer Konkurrenz keine leichte Aufgabe ist. Der Wettkampf startet bereits am Samstagmorgen um 9 Uhr und besteht aus zwei aufeinanderfolgenden Runden mit jeweils 2 km Laufen, 4 km Radfahren und 4 km Cross-Country-Skating. Hier sind nicht nur Ausdauer, sondern auch schnelle Wechsel gefragt. Beim TV-Skilanglaufcamp am vergangenen Wochenende hat sich Fuchs noch einmal optimal vorbereitet und reist nun bestens gerüstet nach Italien.
Paula Leupold sowie Jonas Kellner, Sebastian Gleißl und Ludwig Sigl stehen vor einer anspruchsvollen Aufgabe bei den Deutschen Meisterschaften im Crossduathlon. Vom Trierer Waldstadion aus müssen sie 5 Kilometer Crosslauf, 23,2 Kilometer Mountainbike und schließlich noch einmal 2,5 Kilometer Crosslauf absolvieren. Obwohl die Streckenführung technisch eher einfach ist, fordert besonders der Radkurs mit seinen rund 800 Höhenmetern einiges ab.
Für Paula Leupold ist es zugleich ihr erster Wettkampf als Triathlon Profi. Die Medizinstudentin nimmt das Rennen als Vorbereitung auf ihr spannendes erstes Jahr als Profi und lässt sich überraschen, was das Event bringen wird. Besonders entgegenkommen dürfte ihr der bergige Mountainbikekurs, da sie eine versierte Bikerin ist. Ludwig Sigl, der im letzten Jahr bereits auf dem Podium stand, hofft auch diesmal wieder vorne mitmischen zu können. Im spanischen Mountainbiketrainingslager hat der ebenfalls Medizin studierende Student sich dazu optimal vorbereitet und dürfte gut gerüstet sein. Neu ist der Crossduathlon für die routinierten Läufer Jonas Kellner und Sebastian Gleißl. Sie möchten erste Erfahrungen in der neuen Sportart sammeln und vor allem dazu beitragen, dass der TV erneut mit einem Team vertreten ist.
In Weiden starten gar 12 TV Ausdauersportler bei den Oberpfalzmeisterschaften über die 10 km im Straßenlauf. Hauptziel ist es vor allem sowohl bei den Damen, als auch bei den Herren mit dem Team einen Platz auf dem Siegerpodest zu erobern. Auch wird es vermutlich der eine oder andere schaffen im Einzel eine Medaille zu erkämpfen. Dazu dient das Rennen sich auf die Oberpfalzmeisterschaften im Crosslauf am 15. März in Burglengenfeld einzustimmen und einen Formtest für bay. 10 km Meisterschaften im April zu machen.
Neuschnee von gut einem halben Meter begrüßte die Multisportler des TV Burglengenfeld in ihrem jährlichen Langlaufcamp in Finsterau, so war der Einstieg vom Jugendferiendorf Finsterau von der Haustür direkt auf die Loipe möglich. Diesmal genossen die Ausdauersportler drei verschiedene Winter: Freitag Sonne, Samstag Dauerschneefall und Sonntag Regen. Zwar waren die Loipen dieses Jahr auf Grund der Witterung nicht top gepflegt, dennoch boten die Loipen bis hinein ins Tschechische Buc‘ina die besten Voraussetzungen für die Anfänger und die versierten Aktiven zum ausgiebigen Ausdauertraining in der Skating Technik. Das Training von Freitagnachmittag bis zum Sonntag mit den Langlaufskiern ist seit Jahren in der kalten Winterzeit ein Ausdauerhotspot der TV Multisportler. Trotz des Regens am Sonntag freute sich Coach und Organisator Franz Pretzl über die vielen Kilometer der Aktiven, die sich für die kommende Sommersaison in der etwas anderen Sportart in Form brachten. Die zwei Abende gehörten zudem dem ausgiebigen Erfahrungsaustausch.
Die Multisportgruppe der Leichtathletikabteilung bleibt ein Garant für die Erfolge des TV Burglengenfeld. Das zeigte sich beim Kickoff mit den Vorzeigetriathleten Paula Leupold und Michi Fuchs, sowie durch Langstreckenläufer Erik Hille, der beim Valencia-Marathon starke 2:12:09 Stunden lief. Mit der Jag de Wuidsau, sowie weiteren 4 Ausdauerveranstaltungen ist der TV Burglengenfeld als Veranstalter mittlerweile Deutschlandweit ein Begriff, die erst seit dem Jahre 2013 besteht.
Beim zahlreichen Besuch im TV-Heim konnte Coach Franz Pretzl, neben dem 1. Vorstand Bernd Mühldof, auch Abteilungsleiter Kilian Marek und Schwimmabteilungsleiter Armin Adler, begrüßen. In den Vordergrund stellte Trainer und Orgaleiter Thomas Kerner diesmal die gemeinsamen Wettkämpfe, wie den Landkreislauf. Das Herrenteam lief dabei bereits 7-mal als Erste durchs Ziel und das Damenteam stand 6-mal bereits auf dem Siegerpodest. Mit dem Start in der Triathlon-Landesliga und dem gleich gelungenen Aufstieg in die Bayernliga kann man eine starke und große Athletengruppe vorweisen.
Hochkarätig war die Titelsammlung von Paula Leupold und Michi Fuchs mit Rang 1 und 2 bei Weltmeisterschaften, zwei Europameistertitel, sowie zwei deutsche Meisterschaftstitel durch die beiden Nachwuchsathleten. Stolz ist man im Verein, da beide aus dem eigenen Nachwuchs kommen. Dazu gesellten sich noch vier weitere deutsche Titel durch Ludwig Sigl, Pam Mittermeier, Felix Wagner und Christoph Kolbeck, sowie Rang 3 durch Michi Schoyerer. Auf bayerischer Ebene kann stolz auf 5 erste, 2 zweite und einem dritten Stockerlplatz blicken, dazu kommen zahlreiche Titel auf Oberpfalzebene im Langstreckenlauf und Duathlon. Für Furore sorgte zudem Langstreckenprofiläufer Erik Hille, der deutscher Berglaufmeister, süddeutscher Meister im 10 000 m Lauf wurde und beim Valencia-Marathon starke 2:12:09 Stunden lief. Diese Erfolge unterstreichen die Qualität und das große Potenzial der Athletinnen und Athleten der Multisportgruppe.
Dass die vielen Erfolge nicht von ungefähr kommen dafür sorgen die Trainer. Neben dem Multisportgründer Franz Pretzl ist mittlerweile Thomas Kerner Hauptorganisator, sowie Trainer, dazu kommt noch Markus Süß als Schwimmtrainer. Armin Adler als Schwimmtrainer, Tom Ostfalk als Laufcoach und Stephan Wein unterstützten die Jugendarbeit der Multisportnachwuchsgruppe Tri Rockets. Viel vorgenommen haben sich die die Multisportler auch für 2026, seien es die fünf eigenen Ausdauersportveranstaltungen, sowie die hochkarätigen Starts von den Oberpfalz – bis hin zu den Weltmeisterschaften. Dabei bilden das Langlaufskicamp und das Ostertrainingslager exzellente Grundlagen.
Veranstaltungen
Nicht nur als Aktive machten sich die TV-ler national und international einen Namen, sondern auch als Veranstalter. Hier heißt das Motto „Von Sportler für Sportler“. Deutschlandweit bekannt ist mittlerweile der Crossduathlon „Jag de Wuidsau“, wo man bereits zweimal Ausrichter der Deutschen Meisterschaft im Crossduathlon war. Auch der Premberger Berglauf ist seit 37 Jahren eine feste Größe im Veranstaltungsprogramm, ebenso der 7. Schneeballbiathlon Weltcup. Im Frühjahr ist man auch zum dritten Mal Ausrichter der Oberpfalzmeisterschaften im Crosslauf am Burglengenfelder Gymnasium. Auch der Hammerseelauf mit den integrierten Oberpfalzmeisterschaften im Waldlauf in Bodenwöhr organisieren die Multisportler.
2026 Events
6. Januar 7. Schneeballbiathlonweltcup
15.März Cross-Lauf Oberpfalzmeisterschaften
23. Mai 37. Premberger Berglauf Oberpfalzmeisterschaften
9. August Hammerseelauf mit Waldlauf Oberpfalzmeisterschaften
26. September Crossduathlon Jag De Wuidsau mit bayerischen Meisterschaften
Der einzigartige 8. Dietldorfer Schneeball Biathlonweltcup des TV Burglengenfeld sorgte vor einer stattlichen Anzahl vor Zuschauern wieder für viel Spannung in der „Kellner Arena“. Die neuen Schneeballbiathlonkönige heißen Markus Legat und Anna Meyer, doch Gewinner ist der verunglückte Triathlet „Luca“, der nach einem Unfall querschnittgelähmt ist und dem alle Spenden zu kommen.
Frau Holle ließ wieder die weiße Pracht in die Kellner Arena rieseln, sodass die Sportler Naturschnee in den Händen hielten. So war es angesichts der Kälte gar nicht so einfach Schneebälle zu formen, die vielfach sich in Schneestaub auflösten und für Strafrunden sorgten. Die Sprecher Rudi Obermeier und Stefan Irrgang peitschen mit den Zuschauern die Teilnehmer zu Höchstleistungen an, auch wenn die Treffsicherheit manchmal diesmal zu wünschen übrigließ. Als Einziger gelang es Kreuzwirt Gregor Koch alle Fünf Scheiben zu treffen.
Eine tolle Atmosphäre herrschte beim Start zum 8. Biathlon Schneeball Weltcup in Dietldorf. Flaggen hingen im Hintergrund vor den eigens dazu angefertigten Schneeballklappscheiben aus Holz im umfunktionierten Holzlagerplatzes der „Kellner Arena“. Die Klappscheiben aus Holz waren sogar mit einem schwarzem Zielbereich aufgemotzt worden, sodass die Sportler mit ihren Schneebällen das Ziel besser anvisieren konnten.
Laufen – Schneeballwerfen- Laufen hieß es in der Kellner Arena vor laufender Kamera eines Fernsehteams und sehr vielen Zuschauern. Das Orga – Team vom Crossduathlon Event „Jag de Wuidsau“ des TV Burglengenfeld lud wieder zu dem einmaligen Outdoorevent ein. Dicht hinter dem Wurfbereich feuerten die Zuschauer lautstark die Biathleten an, die die Anfeuerungsrufe so hautnah spürten. Die Dorfkinder erwiesen sich diesmal als nützliche Helfer, indem sie mit vorgeformten Schneebällen die Sportler unterstützten. Wenig zu tun hatten diesmal die Klappscheibenaufsteller, die etwas frierend auf einen Einsatz warteten.
5 Runden a 900m (500 m Damen) mit 4 Wurfeinlagen mit je 5 Schneebällen warteten auf die Biathleten und bei einem Fehlschuss war eine 70 m Strafrunde fällig. Jeder hatte seine eigene Schneeballform – und Wurftechnik, mal formten die Biathleten ihre Wurfgeschosse alle fünf auf einmal und die anderen „luden“ einzeln nach.
Startgebühr wurde Opfer des Durstes und des Hungers
Die originelle Startgebühr des Wettkampfes waren die aus der Weihnachtszeit übriggebliebenen Plätzchen und der Glühwein. Nach der Siegerehrung verweilten die Aktiven und die Zuschauer noch eine ganze Weile in der Kellner Arena so am Plätzchenbuffet.
Klare Sieger waren diesmal Markus Legat und Anna Meyer, die zwar auch nicht so oft trafen, dafür auf dem hügeligen Gelände die besten Beine hatten. Spannend war der Kampf um Rang 2 bei den Herren, wo Noah Treptow nur 8 Sekunden vor Martin Bösl ins Ziel stürmte. Der letztjährige dritte Stefan Lobinger folgte dicht auf mit weiteren 9 Sekunden Rückstand. Flott war auch die zweite Frau Sonja Hackl unterwegs, dank ihrer guten Treffsicherheit.
Mit einem satten Vorsprung gewann Lukas Wein bei der Jugend vor seinen beiden Vereinskollegen Albert Weber und Johannes Braun. Auch bei der weiblichen Jugend ließ Norah Adler nichts anbrennen und düste als Erste vor ihrer Vereinskollegin Magda Ostfalk und der Regensburgerin Emma Irrgang durchs Ziel.
Für Wirbel sorgten die Carnicrosser, die dank der Unterstützung ihrer Vierbeiner mit Karacho um den Parcours stürmten und im Wurfbereich oft ihre vierbeinigen Partner bremsen mussten, um werfen zu können. Am Ende stand Kerstin Hackl mit Zenzi ganz oben auf dem Siegerpodest, vor Alexandra Eibl, sowie den Zeitgleichen Christian Nachreiner und Cesica Vettermoos.
1.Markus Legat RSC Amberg, 2. Noah Treptow CIS Amberg, 3. Martin Bösl TV BUL,
Carnicrosser
1.Kerstin Hackl mit Zenzi, mehula, 2. Alexandra Eibl mit Kiba, mehula, 3. Christian Nachreiner mit Tsunami, Kleinramspau 3. Cesica Vettermoos mit Vox, mehula,
Der Nikolauslauf in Regensburg war für den Triathlonnachwuchs des TV Burglengenfeld der erste Test für die kommende Saison. Gemeinsam Laufen, gemeinsam kämpfen, hieß die Devise zum Auftakt, bei der Lukas Wein gleich einen Podiumsplatz ergatterte. Auch die anderen TV-ler zeigten ein großes Läuferherz auf den drei Runden am oberen Wörd in Regensburg. Letztendlich war es für alle ein gelungener Test.
Ergebnisse
Jugend M 18
Lukas Wein 20.10 Platz 2 M 18 Hannes Schmaußer 21.30 Platz 5 Albert Weber 22.54 Platz 7 Finn Zeitler 25.26 Platz 11
Mädels W 18
Hanna Lösl 23.18 Platz 4 Norah Adler 23.38, Platz 5 W 18 Magda Ostfalk 24.03 Platz Rosi Mittermeier 24.03, Platz 7 Viktoria Buckley 30.13, Platz 19
Rosi Mittermeier und Greta Ostfalk erkämpften sich die Plätze 4 und 7 beim Jugendtriathlon, während Tobias Zeller in Hof das Siegerpodest erklomm.
Der Triathlon-Nachwuchs reiste zum 10. Cube Jugendtriathlon nach Marktredwitz. Für die B-Schülerin Rosi Mittermeier standen 100 Meter Schwimmen, 5 Kilometer Radfahren und 1 Kilometer Laufen auf dem Programm. Die junge Athletin zeigte eine starke Leistung und verpasste das Siegerpodest als Vierte nur um 15 Sekunden.
Fast doppelt so lang waren die Distanzen für Greta Ostfalk in der Jugend A. Mit viel Herzblut kämpfte sie sich durch den Dreikampf und erreichte als Siebte das Ziel.
Trotz einer Schnittverletzung am Fuß war Tobias Zeller beim 42. Hofer Triathlon rundum zufrieden mit seiner Leistung über die Sprintdistanz von 750 Metern Schwimmen, 20 Kilometern Radfahren und 5 Kilometern Laufen. Nach dem Ausstieg aus dem Untreusee zog er sich eine Verletzung zu, fand jedoch auf dem Rennrad schnell seinen Rhythmus. Nach einem schnellen Wechsel musste er das Laufen etwas langsamer angehen, sicherte sich aber dennoch den dritten Platz in seiner Altersklasse.
Marktredwitz Schülertriathlon
Schüler B Rosi Mittermeier: Platz 4, swim 3.38, bike 12.35, run 4.19 Gesamt 20.33 Jugend A Greta Ostfalk: Platz 7, swim 4.22, bike 18.14, run 12.53, Gesamt 35.31
42. GEALAN Triathlon der IfL Hof
Männer Tobias Zeller: Gesamt Rang 13, AK 3, swim 12.59, bike 34.30, run 21.13, Gesamt 71.33
Die Multisportler des TV Burglengenfeld zeigten bei extremen Langdistanzrennen in den Alpen und bei hochsommerlichen 35 Grad beeindruckende Leistungen.
Beim härtesten Mountainbike-Marathon der Welt über 86 Kilometer und 4.500 Höhenmeter erreichte Felix Wagner einen starken 7. Platz in der Hobbyklasse im Gesamtfeld. Beim Leutasch Trail über 68 Kilometer kam Jonas Kellner auf Rang 21 ins Ziel, und Amelie Hagedorn absolvierte den Garmischtrail über 29 Kilometer mit Platz 29. Leider verhinderten bei allen dreien ungewohnte Magenprobleme noch bessere Platzierungen.
Felix Wagner hatte sich den Hero Dolomiti 2025, das wohl härteste Mountainbikerennen der Welt, fest vorgenommen. Acht Monate bereitete er sich gezielt mit 9.000 Radkilometern auf das Event in Südtirol vor. Nach dem Startschuss in Wolkenstein fand er schnell seinen Rhythmus und reihte sich an der Spitze ein. Die ersten beiden Anstiege zum Grödnerjoch und nach Corvara mit knapp 1.000 Höhenmetern meisterte er locker, doch Magenprobleme zwangen ihn, die letzten Anstiege zum Pordoijoch und Duronpass mit angezogener Handbremse zu fahren. Die durchschnittlichen 34 Grad erschwerten das Rennen zusätzlich. Trotz aller Umstände war Felix mit dem 7. Platz im Gesamtfeld der Amateure sehr zufrieden. In seiner Altersklasse verpasste er mit Rang 4 nur knapp das Podest.
Auch Jonas Kellner und Amelie Hagedorn suchten das Abenteuer in den Alpen beim Zugspitz Ultratrail, Deutschlands größtem Trailrunning-Event. Jonas nahm den Leutaschtrail mit 2.870 Höhenmetern und 68 Kilometern in Angriff, Amelie entschied sich für die etwas „lockere“ Variante, den Garmischtrail über 29 Kilometer und 1.440 Höhenmeter. „Es hat Spaß gemacht“, so das Fazit der beiden, trotz der hochsommerlichen Temperaturen. Gleich zu Beginn ging es für Jonas 1.000 Höhenmeter hoch zum Scharnitzjoch, danach folgten weitere anspruchsvolle Abschnitte bis zum Schlussanstieg mit erneut 1.000 Höhenmetern zum Osterfelder. „Eigentlich lief es insgesamt perfekt, bis auf die kleinen Magenprobleme zum Schluss“, so Kellner. Kühlung fanden beide immer wieder in Bächen entlang der Strecke. Der Downhill auf den landschaftlich herrlichen Trails war für den Flachlandläufer Jonas besonders fordernd. Nach knapp 9,5 Stunden erreichte er glücklich das Ziel in Garmisch auf Platz 21 im Gesamtfeld der rund 500 Starter.
Für Amelie Hagedorn war die Hitze die größte Herausforderung, zudem musste sie sich im Downhill mit Bauchkrämpfen plagen. Nach einer überstandenen Grippe war sie letztlich froh, die etwas „leichtere“ Variante geschafft zu haben. Ihr 29. Platz unter den 400 Teilnehmerinnen war aller Ehren wert.
Beim Firmenlauf in Wackersdorf schlug sich Martin Bösl ebenfalls ausgezeichnet. Mit viel Dampf in den Beinen stürmte er nach 5,4 Kilometern auf Rang 4 und verpasste das Podium der rund 370 Teilnehmer nur knapp.
Ergebnisse
Hero Dolimiti 2025, 86 Kilometer, 4500 Höhenmeter Felix Wagner Gesamt 7, AK 4, Zeit 6.07.56 Std.
Leutasch Trail 68 Kilometer 2870 Höhenmeter Jonas Kellner Gesamt 21, AK 16, Zeit 9.20.38 Std.
Garmisch Trail 29 km, 1440 Höhenmeter Amelie Hagedorn Gesamt 29, AK 24, Zeit 3.55.02 Std.
Firmenlauf Wackersdorf 5.4 Kilometer Martin Bösl, Gesamt Plat 4, Zeit 19.49 min
Es war eine spannende Woche und ein spannender Tag beim Landkreislauf 2025 für den TV Burglengenfeld. Alle vier TV-Laufmannschaften gaben bei herrlichstem Laufwetter, sonnig und kühl, ihr Bestes. Schnellstes Landkreisherrenteam , bestes Landkreisdamenteam (2.Gesamt), Rang 9 für die 2. Herrenmannschaft und Platz 19 für das Team „vierhundert+“, das Ergebnis kann sich mehr als sehen lassen. Zudem belegte man mit 40 Teilnehmern den 3. Platz in der Vereinswertung.
Bei den Herrenstaffeln war man schon froh überhaupt an den Start gehen zu können. So freute sich Coach Franz Pretzl überhaupt das er bei der Aufstellung wegen der vielen Verpflichtungen vieler Läufer überhaupt zwei Mannschaften zusammenbrachte. Jedoch musste er am Tag bzw. 4 Tage vorher noch „zaubern“ als vier Athleten kurzfristig krankheitsbedingt und beruflich bedingt ausfielen. So freute man sich das Simon Röhrl, Jonas Spindler, Armin Adler und Daniel Gleixner 3 Tage vorher bzw. nur gut 15 Stunden vorher in die Presche sprangen.
Es war ein spannendes Rennen für das 1. Herrenteam, denn es gab ein ständiges hin und her in der Führung mit der Polizei. Nach der 6 Etappe schien es so, dass es bereits gelaufen war mit gut 3 Minuten Rückstand. Doch dann zündeten Jonas Kellner, Michl Schaller und Max Conrad den Turbo und liefen das Loch bis zum letzten Wechsel zu. Mit knapp 10 Sekunden Vorsprung gab dann Schlussmann Martin Reinstein ebenfalls Zunder und düste mit sicherem Vorsprung als erster über die Ziellinie in Maxhütte-Haidhof.
Im Vorfeld hatte Julia Hantsch zwar Mühe auch ein Damenteam auf die Beine zu stellen, doch Gott sei Dank fielen hier keine Sportlerinnen aus. Auch bei den Damen duellierte sich der TV um den 2. Platz in der Gesamtwertung mit der Polizei. Beim letzten Wechsel hatte man einen kleinen Rückstand, doch mit viel Elan lief Justine Jendro das Loch zu und brachte das TV-Damenteam auf Rang 2 ins Ziel. Damit war man wieder bestes Landkreisteam, denn der Sieg ging an den CIS Amberg.
Beim Herrenteam 2 stand vor allem das Ankommen auf dem Ziel und zur Überraschung schaffte man es sogar mit Rang 9 unter die Top Ten. Da spielte es auch keine Rolle, dass ein TV-ler etwas mehr als gefordert lief, denn er übersah ein Hinweiszeichen und hatte so 800 m mehr auf dem Tacho.
Ebenso gelang es dem Team „vierhundert+“ eine Mixedmannschaft auf die Beine zu stellen. „Dabei sein ist alles“ lautete hier das Motto und das hatte sich gelohnt. Am Ende erreichte man den guten 19 Platz unter den rund 60 Mixedteams.
Es war eine großartige und schöne Gemeinschaftsleistung aller Teilnehmer und Organisatoren.
Fast 50 Sportler der Leichtathletikabteilung des TV Burglengenfeld machten sich auch dieses Jahr auf den Weg ins Trainingslager nach Cesenatico an der Adria. Trotz wechselhaften Wetters – von Regen bis Sonnenschein – ließen sich die Outdoorsportler nicht aufhalten.
Die Tage starteten pünktlich um 7:00 Uhr morgens mit Frühsport am Strand oder Schwimmen im Hallenbad, während die Triathleten ihre Bahnen zogen. Mit den nächsten Trainingseinheiten ging es um 10:00 Uhr und 15:30 Uhr weiter – Wurf-, Kraft- und Sprinttraining am Strand, im Stadion, im Stadtpark oder im hoteleigenen Kraftraum. Für die Multisportler waren meist vier intensive Einheiten pro Tag angesetzt.
Auf dem Rennrad ging es ins bergige Hinterland, wo einige erstmals die beeindruckende 100- und sogar 200-Kilometer-Schallmauer durchbrachen – inklusive bis zu 3.800 Höhenmetern. Das Koppeltraining (Laufen–Biken–Laufen) im Stadtpark verlangte den Teilnehmern jede Menge Kraft ab. Die vierte Einheit – perfekt für müde Muskeln – bestand aus Dehn- und Stabilisationstraining.
Abends um 19:00 Uhr wartete das wohlverdiente Buffet im Hotel Riz auf die erschöpften Sportler, bevor der Tag mit einem Vortrag oder Spieleabend um 20:30 Uhr seinen Ausklang fand. Die Trainer Viktor Strasser, Thomas Kerner und Franz Pretzl führten umsichtig durch die Mega-Woche.
Der Mittwochnachmittag brachte Erholung beim Ausflug nach San Marino, und das spannende Volleyballturnier am Freitag setzte einen krönenden Abschluss. So ging eine unvergessliche Woche zu Ende, die den TV-lern alles abverlangte und unvergessliche Momente bescherte.