Bei den Winter World Champion Ships im italienischen Pandola belegte Michi Fuchs bei seinem ersten Profirennen einen beeindruckenden sechsten Platz. Der junge Athlet der Multisportabteilung des TV Burglengenfeld sammelte in seinem ersten Wintertriathlon wertvolle Erfahrungen – und das gleich im Nationaltrikot sowie im Elitefeld.
„Im Rückblick kann ich sagen, dass dies definitiv das anspruchsvollste Rennformat war, das ich je absolviert habe“, erklärte Fuchs in seinem Statement. Nicht nur waren die Strecken an sich besonders fordernd, sondern zusätzlich das alle drei Disziplinen im Schnee stattfanden. Insbesondere das Format, bei dem jede Disziplin zweimal durchlaufen werden muss, macht den Wettbewerb äußerst herausfordernd.Zusätzlich entsteht ein enormer Materialaufwand: Spikeschuhe oder Winter-Trail-Laufschuhe, Mountainbike, Skier mit passendem Wachs – man braucht hier mehrere Skatingpaare, um konkurrenzfähig zu bleiben. Hier braucht man vor allem viel Fingerspitzengefühl beim Wachsen . Fuchs spürte diesen Unterschied deutlich, als die Führenden auf den Abfahrten mühelos dahin glitten, während er selbst bereits kräftig mit den Stöcken nachhelfen musste.
Trotz des frühen Starts um 9:00 Uhr morgens lagen die Temperaturen im Hochtal auf 1200 Metern bereits über dem Gefrierpunkt bei strahlend blauem Himmel. Der Wettbewerb bestand aus zwei aufeinanderfolgenden Runden, jeweils mit 2 km Laufen, 4 km Radfahren und 4 km Cross-Country-Skating. Im ersten Laufabschnitt absolvierte Fuchs eine solide Leistung, konnte beim Mountainbiken einige Plätze gutmachen und verteidigte anschließend seine Position auf den Skating-Skiern. „Richtig weh getan hat dann der zweite Part“, so Fuchs, da die muskuläre Ermüdung durch Übersäuerung zunahm und der Schnee insbesondere während des Radfahrens immer tiefer wurde. Ein kleiner Navigationsfehler während der letzten Bikerunde erschwerte den Verlauf zusätzlich, sodass Fuchs mit wackeligen Beinen in die letzte Skatingrunde ging. Insgesamt zeigte er sich bei seinem Debüt im Wintertriathlon mit Platz 6 im Elitefeld der U23 zufrieden.
Ein überaus ereignisreiches Wochenende steht den Multisportlern des TV Burglengenfeld bevor. Von den Wintertriathlonweltmeisterschaften in Italien, über die Deutschen Meisterschaften im Crossduathlon in Trier bis hin zu den Oberpfalztitelkämpfen über 10 km in Weiden führt der Weg der Ausdauersportler. Gespannt blicken die beiden Coaches Thomas Kerner und Franz Pretzl auf die drei Ereignisse.
Das kommende Wochenende hält für die Multisportler des TV Burglengenfeld drei Highlights bereit. Die TV -Ausdauersportler starten bei den Wintertriathlon-Weltmeisterschaft in Italien, den Deutschen Meisterschaften im Crossduathlon in Trier sowie bei den Oberpfalztitelkämpfen über 10 Kilometer in Weiden. Die beiden Trainer Thomas Kerner und Franz Pretzl verfolgen gespannt die drei bevorstehenden Wettkämpfe.
Michi Fuchs gibt sein Debüt als Triathlon-Profi direkt bei den Wintertriathlon-Weltmeisterschaften im italienischen Padola. In der U23-Eliteklasse möchte er einen Mittelfeldplatz erreichen, was angesichts starker norwegischer Konkurrenz keine leichte Aufgabe ist. Der Wettkampf startet bereits am Samstagmorgen um 9 Uhr und besteht aus zwei aufeinanderfolgenden Runden mit jeweils 2 km Laufen, 4 km Radfahren und 4 km Cross-Country-Skating. Hier sind nicht nur Ausdauer, sondern auch schnelle Wechsel gefragt. Beim TV-Skilanglaufcamp am vergangenen Wochenende hat sich Fuchs noch einmal optimal vorbereitet und reist nun bestens gerüstet nach Italien.
Paula Leupold sowie Jonas Kellner, Sebastian Gleißl und Ludwig Sigl stehen vor einer anspruchsvollen Aufgabe bei den Deutschen Meisterschaften im Crossduathlon. Vom Trierer Waldstadion aus müssen sie 5 Kilometer Crosslauf, 23,2 Kilometer Mountainbike und schließlich noch einmal 2,5 Kilometer Crosslauf absolvieren. Obwohl die Streckenführung technisch eher einfach ist, fordert besonders der Radkurs mit seinen rund 800 Höhenmetern einiges ab.
Für Paula Leupold ist es zugleich ihr erster Wettkampf als Triathlon Profi. Die Medizinstudentin nimmt das Rennen als Vorbereitung auf ihr spannendes erstes Jahr als Profi und lässt sich überraschen, was das Event bringen wird. Besonders entgegenkommen dürfte ihr der bergige Mountainbikekurs, da sie eine versierte Bikerin ist. Ludwig Sigl, der im letzten Jahr bereits auf dem Podium stand, hofft auch diesmal wieder vorne mitmischen zu können. Im spanischen Mountainbiketrainingslager hat der ebenfalls Medizin studierende Student sich dazu optimal vorbereitet und dürfte gut gerüstet sein. Neu ist der Crossduathlon für die routinierten Läufer Jonas Kellner und Sebastian Gleißl. Sie möchten erste Erfahrungen in der neuen Sportart sammeln und vor allem dazu beitragen, dass der TV erneut mit einem Team vertreten ist.
In Weiden starten gar 12 TV Ausdauersportler bei den Oberpfalzmeisterschaften über die 10 km im Straßenlauf. Hauptziel ist es vor allem sowohl bei den Damen, als auch bei den Herren mit dem Team einen Platz auf dem Siegerpodest zu erobern. Auch wird es vermutlich der eine oder andere schaffen im Einzel eine Medaille zu erkämpfen. Dazu dient das Rennen sich auf die Oberpfalzmeisterschaften im Crosslauf am 15. März in Burglengenfeld einzustimmen und einen Formtest für bay. 10 km Meisterschaften im April zu machen.
Neuschnee von gut einem halben Meter begrüßte die Multisportler des TV Burglengenfeld in ihrem jährlichen Langlaufcamp in Finsterau, so war der Einstieg vom Jugendferiendorf Finsterau von der Haustür direkt auf die Loipe möglich. Diesmal genossen die Ausdauersportler drei verschiedene Winter: Freitag Sonne, Samstag Dauerschneefall und Sonntag Regen. Zwar waren die Loipen dieses Jahr auf Grund der Witterung nicht top gepflegt, dennoch boten die Loipen bis hinein ins Tschechische Buc‘ina die besten Voraussetzungen für die Anfänger und die versierten Aktiven zum ausgiebigen Ausdauertraining in der Skating Technik. Das Training von Freitagnachmittag bis zum Sonntag mit den Langlaufskiern ist seit Jahren in der kalten Winterzeit ein Ausdauerhotspot der TV Multisportler. Trotz des Regens am Sonntag freute sich Coach und Organisator Franz Pretzl über die vielen Kilometer der Aktiven, die sich für die kommende Sommersaison in der etwas anderen Sportart in Form brachten. Die zwei Abende gehörten zudem dem ausgiebigen Erfahrungsaustausch.
Die Multisportgruppe der Leichtathletikabteilung bleibt ein Garant für die Erfolge des TV Burglengenfeld. Das zeigte sich beim Kickoff mit den Vorzeigetriathleten Paula Leupold und Michi Fuchs, sowie durch Langstreckenläufer Erik Hille, der beim Valencia-Marathon starke 2:12:09 Stunden lief. Mit der Jag de Wuidsau, sowie weiteren 4 Ausdauerveranstaltungen ist der TV Burglengenfeld als Veranstalter mittlerweile Deutschlandweit ein Begriff, die erst seit dem Jahre 2013 besteht.
Beim zahlreichen Besuch im TV-Heim konnte Coach Franz Pretzl, neben dem 1. Vorstand Bernd Mühldof, auch Abteilungsleiter Kilian Marek und Schwimmabteilungsleiter Armin Adler, begrüßen. In den Vordergrund stellte Trainer und Orgaleiter Thomas Kerner diesmal die gemeinsamen Wettkämpfe, wie den Landkreislauf. Das Herrenteam lief dabei bereits 7-mal als Erste durchs Ziel und das Damenteam stand 6-mal bereits auf dem Siegerpodest. Mit dem Start in der Triathlon-Landesliga und dem gleich gelungenen Aufstieg in die Bayernliga kann man eine starke und große Athletengruppe vorweisen.
Hochkarätig war die Titelsammlung von Paula Leupold und Michi Fuchs mit Rang 1 und 2 bei Weltmeisterschaften, zwei Europameistertitel, sowie zwei deutsche Meisterschaftstitel durch die beiden Nachwuchsathleten. Stolz ist man im Verein, da beide aus dem eigenen Nachwuchs kommen. Dazu gesellten sich noch vier weitere deutsche Titel durch Ludwig Sigl, Pam Mittermeier, Felix Wagner und Christoph Kolbeck, sowie Rang 3 durch Michi Schoyerer. Auf bayerischer Ebene kann stolz auf 5 erste, 2 zweite und einem dritten Stockerlplatz blicken, dazu kommen zahlreiche Titel auf Oberpfalzebene im Langstreckenlauf und Duathlon. Für Furore sorgte zudem Langstreckenprofiläufer Erik Hille, der deutscher Berglaufmeister, süddeutscher Meister im 10 000 m Lauf wurde und beim Valencia-Marathon starke 2:12:09 Stunden lief. Diese Erfolge unterstreichen die Qualität und das große Potenzial der Athletinnen und Athleten der Multisportgruppe.
Dass die vielen Erfolge nicht von ungefähr kommen dafür sorgen die Trainer. Neben dem Multisportgründer Franz Pretzl ist mittlerweile Thomas Kerner Hauptorganisator, sowie Trainer, dazu kommt noch Markus Süß als Schwimmtrainer. Armin Adler als Schwimmtrainer, Tom Ostfalk als Laufcoach und Stephan Wein unterstützten die Jugendarbeit der Multisportnachwuchsgruppe Tri Rockets. Viel vorgenommen haben sich die die Multisportler auch für 2026, seien es die fünf eigenen Ausdauersportveranstaltungen, sowie die hochkarätigen Starts von den Oberpfalz – bis hin zu den Weltmeisterschaften. Dabei bilden das Langlaufskicamp und das Ostertrainingslager exzellente Grundlagen.
Veranstaltungen
Nicht nur als Aktive machten sich die TV-ler national und international einen Namen, sondern auch als Veranstalter. Hier heißt das Motto „Von Sportler für Sportler“. Deutschlandweit bekannt ist mittlerweile der Crossduathlon „Jag de Wuidsau“, wo man bereits zweimal Ausrichter der Deutschen Meisterschaft im Crossduathlon war. Auch der Premberger Berglauf ist seit 37 Jahren eine feste Größe im Veranstaltungsprogramm, ebenso der 7. Schneeballbiathlon Weltcup. Im Frühjahr ist man auch zum dritten Mal Ausrichter der Oberpfalzmeisterschaften im Crosslauf am Burglengenfelder Gymnasium. Auch der Hammerseelauf mit den integrierten Oberpfalzmeisterschaften im Waldlauf in Bodenwöhr organisieren die Multisportler.
2026 Events
6. Januar 7. Schneeballbiathlonweltcup
15.März Cross-Lauf Oberpfalzmeisterschaften
23. Mai 37. Premberger Berglauf Oberpfalzmeisterschaften
9. August Hammerseelauf mit Waldlauf Oberpfalzmeisterschaften
26. September Crossduathlon Jag De Wuidsau mit bayerischen Meisterschaften
Der einzigartige 8. Dietldorfer Schneeball Biathlonweltcup des TV Burglengenfeld sorgte vor einer stattlichen Anzahl vor Zuschauern wieder für viel Spannung in der „Kellner Arena“. Die neuen Schneeballbiathlonkönige heißen Markus Legat und Anna Meyer, doch Gewinner ist der verunglückte Triathlet „Luca“, der nach einem Unfall querschnittgelähmt ist und dem alle Spenden zu kommen.
Frau Holle ließ wieder die weiße Pracht in die Kellner Arena rieseln, sodass die Sportler Naturschnee in den Händen hielten. So war es angesichts der Kälte gar nicht so einfach Schneebälle zu formen, die vielfach sich in Schneestaub auflösten und für Strafrunden sorgten. Die Sprecher Rudi Obermeier und Stefan Irrgang peitschen mit den Zuschauern die Teilnehmer zu Höchstleistungen an, auch wenn die Treffsicherheit manchmal diesmal zu wünschen übrigließ. Als Einziger gelang es Kreuzwirt Gregor Koch alle Fünf Scheiben zu treffen.
Eine tolle Atmosphäre herrschte beim Start zum 8. Biathlon Schneeball Weltcup in Dietldorf. Flaggen hingen im Hintergrund vor den eigens dazu angefertigten Schneeballklappscheiben aus Holz im umfunktionierten Holzlagerplatzes der „Kellner Arena“. Die Klappscheiben aus Holz waren sogar mit einem schwarzem Zielbereich aufgemotzt worden, sodass die Sportler mit ihren Schneebällen das Ziel besser anvisieren konnten.
Laufen – Schneeballwerfen- Laufen hieß es in der Kellner Arena vor laufender Kamera eines Fernsehteams und sehr vielen Zuschauern. Das Orga – Team vom Crossduathlon Event „Jag de Wuidsau“ des TV Burglengenfeld lud wieder zu dem einmaligen Outdoorevent ein. Dicht hinter dem Wurfbereich feuerten die Zuschauer lautstark die Biathleten an, die die Anfeuerungsrufe so hautnah spürten. Die Dorfkinder erwiesen sich diesmal als nützliche Helfer, indem sie mit vorgeformten Schneebällen die Sportler unterstützten. Wenig zu tun hatten diesmal die Klappscheibenaufsteller, die etwas frierend auf einen Einsatz warteten.
5 Runden a 900m (500 m Damen) mit 4 Wurfeinlagen mit je 5 Schneebällen warteten auf die Biathleten und bei einem Fehlschuss war eine 70 m Strafrunde fällig. Jeder hatte seine eigene Schneeballform – und Wurftechnik, mal formten die Biathleten ihre Wurfgeschosse alle fünf auf einmal und die anderen „luden“ einzeln nach.
Startgebühr wurde Opfer des Durstes und des Hungers
Die originelle Startgebühr des Wettkampfes waren die aus der Weihnachtszeit übriggebliebenen Plätzchen und der Glühwein. Nach der Siegerehrung verweilten die Aktiven und die Zuschauer noch eine ganze Weile in der Kellner Arena so am Plätzchenbuffet.
Klare Sieger waren diesmal Markus Legat und Anna Meyer, die zwar auch nicht so oft trafen, dafür auf dem hügeligen Gelände die besten Beine hatten. Spannend war der Kampf um Rang 2 bei den Herren, wo Noah Treptow nur 8 Sekunden vor Martin Bösl ins Ziel stürmte. Der letztjährige dritte Stefan Lobinger folgte dicht auf mit weiteren 9 Sekunden Rückstand. Flott war auch die zweite Frau Sonja Hackl unterwegs, dank ihrer guten Treffsicherheit.
Mit einem satten Vorsprung gewann Lukas Wein bei der Jugend vor seinen beiden Vereinskollegen Albert Weber und Johannes Braun. Auch bei der weiblichen Jugend ließ Norah Adler nichts anbrennen und düste als Erste vor ihrer Vereinskollegin Magda Ostfalk und der Regensburgerin Emma Irrgang durchs Ziel.
Für Wirbel sorgten die Carnicrosser, die dank der Unterstützung ihrer Vierbeiner mit Karacho um den Parcours stürmten und im Wurfbereich oft ihre vierbeinigen Partner bremsen mussten, um werfen zu können. Am Ende stand Kerstin Hackl mit Zenzi ganz oben auf dem Siegerpodest, vor Alexandra Eibl, sowie den Zeitgleichen Christian Nachreiner und Cesica Vettermoos.
1.Markus Legat RSC Amberg, 2. Noah Treptow CIS Amberg, 3. Martin Bösl TV BUL,
Carnicrosser
1.Kerstin Hackl mit Zenzi, mehula, 2. Alexandra Eibl mit Kiba, mehula, 3. Christian Nachreiner mit Tsunami, Kleinramspau 3. Cesica Vettermoos mit Vox, mehula,
Erstmals starteten die Triathleten des TV Burglengenfeld 2025 in der Landesliga als Team. Mit dem 2. Platz in der Endabrechnung gelang ihnen auf Anhieb der Aufstieg in die Bayernliga. Im Hinblick auf die große Herausforderung im Jahr 2026 erfolgt in den Wintermonaten eine sorgfältige Vorbereitung unter der Leitung des Trainerteams Thomas Kerner und Franz Pretzl, um optimal für den Wettbewerb gegen die starken Mitbewerber gerüstet zu sein.
Mit großem Elan starteten die Triathleten des TV Burglengenfeld 2025 erstmals als Team in der Triathlon Landesliga Nord. Insgesamt traten dort 12 Mannschaften in vier Wettkämpfen gegeneinander an. Pro Event gingen jeweils vier Athleten pro Team ins Rennen; die besten drei Ergebnisse zählten für das Gesamtresultat. Schon bei den ersten beiden Rennen in Weiden und Bamberg landete das TV-Team überraschend auf dem zweiten Platz und sicherte sich damit gleich einen Podiumsplatz. Auch beim dritten Wettkampf in Forchheim erreichte man mit Rang drei erneut ein Spitzenergebnis. Im abschließenden Rennen, dem eology Mainfrankentriathlon in Kitzingen, setzte das TV-Team mit einem beeindruckenden Tagessieg ein deutliches Zeichen. Am Ende belegten die TV-Dreikämpfer verdient den zweiten Platz in der Landesliga Nord, wobei lediglich nur drei Punkte fehlten zur Meisterschaft. Mit der Vizemeisterschaft waren Felix Wagner, Ludwig Sigl, Tobi Zeller, Michi Fuchs, Martin Stegerer, Martin Reinstein, Hannes Lell und Michi Schoyerer dennoch hochzufrieden. Damit gelang den TV Triathleten bereits im ersten Jahr der Aufstieg in die Bayernliga.
Fünf Wettkämpfe – fünf unterschiedliche Anforderungen
So gehen die TV Triathleten 2026 mit einem motivierten Herren-Team in die Triathlon-Bayernliga und treffen dabei auf insgesamt 19 starke Mannschaften aus ganz Bayern – darunter Topteams wie Arriba Göppersdorf, Bamberg oder Würzburg. Die Saison umfasst fünf Rennen, die jeweils eigene technische und taktische Profile mitbringen. Das TV-Team umfasst die selben Athleten wie in der Saison 2025, allesamt aus den eigenen Reihen. Am 9. Mai erfolgt der Auftakt in einem kurzen explosiven Format, in Weiden. Ein Prolog am Vormittag über wenige Minuten entscheidet über die Startreihenfolge im Jagdrennen am Nachmittag. Hier zählen Antrittsstärke und Renntaktik, perfekte Bedingungen für die schnellen TV Allrounder. Beim klassischen Non-Drafting-Rennen am 28. Juni in Landshut sind Radstärke und pacing-strategische Disziplin gefragt. Für den TV Burglengenfeld wird dies eine wichtige Standortbedingung sein. Am 11. Juli in Hof geht es erstmals für die TV-ler im Teamformat ins Rennen. Jede Staffel besteht aus vier Athleten, die jeweils einen Mini-Triathlon absolvieren. Nur 24 Stunden später folgt in Hof ein komplett anderes Setting mit einem Rennen ohne Windschattenverbot. Hier werden sich die TV-ler als Team bewähren müssen. Das Saisonfinale am 26. Juli in Schongau ist eines der traditionsreichsten Rennen Bayerns. Die Teamwertung macht das Rennen für Burglengenfeld zu einem der wichtigsten Saisonhöhepunkte.
Starke Gegner – klare Zielsetzung
Das Burglengenfelder Triathleten möchten sich nach seiner Debutsaison 2025 und dem direkten Aufstieg aus der Landesliga Nord stabil in der Bayerliga positionieren und die etablierten Favoriten etwas ärgern. Die Leistungsdichte ist enorm hoch und so wird man gut vorbereitet an den Start gehen müssen. Die Saison 2026 bietet eine spannende Mischung aus Sprint, Teamformaten und einer Kurzdistanz. Der TV Burglengenfeld geht mit einer engagierten Mannschaft, hohem Trainingsfleiß und einer klaren Zielsetzung an den Start. Man darf sich auf eine kämpferische und leidenschaftliche Saison freuen, in der das Team alles daran setzt, sich in der Bayernliga zu behaupten.
Der Nikolauslauf in Regensburg war für den Triathlonnachwuchs des TV Burglengenfeld der erste Test für die kommende Saison. Gemeinsam Laufen, gemeinsam kämpfen, hieß die Devise zum Auftakt, bei der Lukas Wein gleich einen Podiumsplatz ergatterte. Auch die anderen TV-ler zeigten ein großes Läuferherz auf den drei Runden am oberen Wörd in Regensburg. Letztendlich war es für alle ein gelungener Test.
Ergebnisse
Jugend M 18
Lukas Wein 20.10 Platz 2 M 18 Hannes Schmaußer 21.30 Platz 5 Albert Weber 22.54 Platz 7 Finn Zeitler 25.26 Platz 11
Mädels W 18
Hanna Lösl 23.18 Platz 4 Norah Adler 23.38, Platz 5 W 18 Magda Ostfalk 24.03 Platz Rosi Mittermeier 24.03, Platz 7 Viktoria Buckley 30.13, Platz 19
Im Rahmen der Bayerischen Meisterschaften im Crossduathlon, powered by Asklepios Kliniken, bot der TV Burglengenfeld erstmals auch für Schüler und Jugendliche einen eigenen Zweikampf an. Lambert Sigl (TV Burglengenfeld) gewann dabei den Schülercrossduathlon, während beim Ehrenreich-Massivhaus-Frischlingsrun ein TV-Trio mit Bastian Harbauer, Julian Besenhardt und Kilian Adler die Spitze bildete.
Beim erstmals ausgetragenen Schülercrossduathlon zeigte Lambert Sigl eine beeindruckende Leistung: Mit einem starken Auftritt auf dem Mountainbike ließ er die Konkurrenz klar hinter sich. Zweiter wurde der laufstarke Max Wiendl (FC Deining) vor Lukas Wein (TV Burglengenfeld). Bei den Mädchen siegte Magdalena Spangler (TV Parsberg) souverän vor Charlotte Schacherer (FC Deining) und der Burglengenfelderin Magda Ostfalk.
Großes Interesse fand erneut der Ehrenreich-Massivhaus-Frischlingsrun über 1,5 km, der diesmal in zwei Gruppen gestartet wurde. Auf dem abwechslungsreichen Hindernisparcours, bei dem die Kinder zum Abschluss sogar durch Teile der Mountainbike-Strecke stürmen durften, standen rund 200 Nachwuchssportlerinnen und -sportler an der Startlinie. Hier galt das Motto: „Jeder ist ein Sieger!“ – alle Teilnehmer erhielten eine Medaille, auf eine klassische Siegerehrung wurde bewusst verzichtet.
Auch die RadoNerd-Schnupperjagd (2,0 km Lauf – 11 km Bike – 1,0 km Lauf) war bestens besetzt. Diese Einsteiger-Distanz bot Jugendlichen und Erwachsenen die Gelegenheit, erste Duathlon-Erfahrungen zu sammeln. Jonas Possberg (Tri Team Hamburg) war dabei der Schnellste, gefolgt von Martin Göller (Nonstop Bamberg) und Jonny Kerscher. Bei den Damen siegte Johanna Schönberger (TSV Wörth), die nur fünf Sekunden langsamer war als der Herrensieger. Platz zwei belegte Cynthia Kipper (Skull Team) vor Julia Bauer.
In den Staffelwettbewerben der Fischer-Fußfit-Wuidsaujagd sicherte sich das Team TV Burglengenfeld I mit Markus Gleissl und Michael Venus souverän den Sieg, vor dem zweiten TV-Team (Armin Adler / Richard Mauerer) und dem RSC Amberg mit Michael Wasner und Fabian Schünke. Den Sieg in der Damenstaffel holten sich Paula Kleindienst und Zoe Schmalzbauer, während bei den Mixed-Teams das Marcato-Team mit Terese Groidl und Tobias Achatz knapp vor Franziska Wagernsommer / Markus Sieß und Kerstin Wiesebach / Mario Strauß gewann.
Bayerns Crossduathlon- und Triathlon-Elite gab sich auf dem Burglengenfelder Lanzenanger ein Stelldichein: Tobias König (MSC Miesenbach) und Cornelia Griesche (TSV Gaimersheim) wiederholten ihre Vorjahressiege eindrucksvoll. Die Nachwuchstalente des TV Burglengenfeld, Paula Leupold und Michi Fuchs, sicherten sich jeweils die Bayerische Vizemeisterschaft in der Gesamtwertung sowie den Titel in ihrer Altersklasse. Marathonprofi Erik Hille (TV Burglengenfeld) feierte ein starkes Crossduathlon-Debüt auf Rang 4, und das TV-Team freute sich zusätzlich über Team-Gold. Insgesamt gingen über 350 Ausdauersportlerinnen und -sportler bei der 12. Auflage des Burglengenfelder Klassikers an den Start.
Nach den erfolgreichen Deutschen Meisterschaften im Crossduathlon 2023 und 2024 erhielt der TV Burglengenfeld in diesem Jahr den Zuschlag für die Bayerischen Meisterschaften. Der 3. Bürgermeister Sebastian Bösl, der in Vertretung des Schirmherrn Thomas Gesche sprach, zeigte sich beeindruckt von der Veranstaltung am heimischen Lanzenanger. Auch Gerd Rucker, Präsident des Bayerischen Triathlon-Verbands, lobte die hervorragende und kontinuierliche Arbeit der TV-Triathlon-Gruppe. Über 100 Ehrenamtliche trugen zum reibungslosen Ablauf bei – unterstützt von der Stadt Burglengenfeld, der BRK-Bereitschaft, der Freiwilligen Feuerwehr Burglengenfeld sowie den zahlreichen Helfern aus den TV-Abteilungen Triathlon, Radsport und Leichtathletik.
Um 12:15 Uhr fiel der Startschuss für die „Fischer-Fußfit-Wuidsaujagd“ um die Bayerische Meisterschaft: 6,0 km Laufen, 22,8 km Mountainbiken und abschließend 3,6 km Laufen standen auf dem Programm. Dreh- und Angelpunkt war der Lanzenanger, wo die Zuschauer Start und Ziel, den Hindernisparcours „Fuchsbau“ sowie die legendäre Röhrendurchfahrt hautnah miterleben konnten. Besonders am neuen Rollenhindernis im Fuchsbau herrschte ausgelassene Stimmung – Freunde und Fans feuerten die Athletinnen und Athleten lautstark an.
Bei den Herren setzte Erik Hille (TV BUL) früh Akzente, doch der Weltcup-Dritte im Crosstriathlon Sebastian Neef (TSG Roth) übernahm schon nach dem ersten Laufabschnitt die Führung. Angefeuert vom heimischen Publikum sprang Michi Fuchs (TV BUL) als Dritter aufs Mountainbike, ehe Tobias König, der diesjährige MTB-Bundesliga-Gesamtsieger, seine ganze Klasse zeigte: Mit einem furiosen Ritt übernahm er in der zweiten Runde die Spitze und verteidigte sie knapp vor dem heranstürmenden Neef. Damit durfte er erneut mit der legendären Wuidsaumaske ins Ziel stürmen. Fuchs überholte auf dem Bike seinen Vereinskollegen Hille und verteidigte mit letzter Kraft den dritten Platz auch auf dem Schlusslauf. Ludwig Sigl (TV BUL) belegte als Gesamtsiebter Rang 3 in der M20, und Tom Ostfalk rundete das starke TV-Ergebnis als Sieger der M50 ab.
Auch das Rennen der Damen bot Hochspannung: Cornelia Griesche ging mit rund zwei Minuten Vorsprung vor Paula Leupold (TV BUL) in die Wechselzone. Leupold zeigte auf dem Mountainbike trotz Krämpfen eine herausragende Leistung und übernahm zwischenzeitlich die Führung – mit 1:30 Minuten Vorsprung auf den letzten Laufabschnitt. Erst auf den letzten 400 Metern konnte Griesche wieder aufschließen und entschied das Duell schließlich mit nur neun Sekunden Vorsprung für sich. Mit der zweitschnellsten Laufzeit sicherte sich Vanessa Baumeister (TG Augsburg) Rang 3.
🥇 Vier Podestplätze für den TV Burglengenfeld bei Deutscher Crossduathlon-Meisterschaft
Gold, Silber und zweimal Bronze – starke Saisonbilanz für die Triathleten
Zum Saisonende haben die Triathleten des TV Burglengenfeld bei den Deutschen Crossduathlon-Meisterschaften in Hünsborn noch einmal groß aufgetrumpft. Nach den Erfolgen bei der XTERRA Crosstriathlon-WM und den Deutschen Crosstriathlon-Meisterschaften eroberte das TV-Trio diesmal einen kompletten Medaillensatz:
Ludwig Sigl krönte sich zum Deutschen Meister (M20),
Felix Wagner sicherte sich Bronze in der M25,
Michi Schoyerer kämpfte sich ebenfalls zu Bronze in der M20.
Zusätzlich freute sich das Team über die Deutsche Vizemeisterschaft in der Mannschaftswertung. Beim parallel ausgetragenen Ironman Italy überzeugte Andreas Brand mit einer herausragenden Gesamtzeit von 9:36:18 Stunden.
Starke Teamleistung trotz kurioser Unterbrechung
„Unser Ziel war ein Podestplatz in der Teamwertung – und das haben die Jungs eindrucksvoll erreicht“, freuten sich die Trainer Thomas Kerner und Franz Pretzl.
Das Rennen verlief jedoch alles andere als gewöhnlich: Ein Rennabbruch durch eine ausgebüxte Kuh sorgte zunächst für eine kuriose Pause, ehe nach dem ersten Laufabschnitt ein Restart mit fünf Sekunden Abstand erfolgte. Die Neuordnung der Startreihenfolge brachte zwar etwas Verwirrung, doch die drei TV-Athleten behielten die Nerven.
Nach dem vielen Regen war die Strecke stark aufgeweicht – Bedingungen, die den erfahrenen Burglengenfelder Cross-Spezialisten in die Karten spielten. Über zwei Lauf- und eine Bikestrecke (8,8 km Crosslauf, 20 km MTB, 4,6 km Crosslauf) lieferten sie ein starkes Rennen.
Wagner, Sigl und Schoyerer in Topform
Felix Wagner lag nach dem ersten Lauf bereits auf Rang fünf und zeigte auf dem Mountainbike eine bärenstarke Leistung mit dem drittbesten Radsplit des Tages. Am Ende überquerte er die Ziellinie als Gesamtvierter und Dritter der Altersklasse M25.
Ludwig Sigl fuhr mit enormem Druck im Mittelteil des Rennens stetig nach vorne und sicherte sich mit einem starken Schlussspurt den Deutschen Meistertitel in der M20 sowie Gesamtrang zehn.
Michi Schoyerer wurde unglücklich von einer Hornisse gestochen, kämpfte sich aber trotz Schmerzen ins Ziel – eine Entscheidung, die sich lohnte: Bronze in der Einzelwertung M20 und Silber in der Teamwertung.
Nach einer langen Saison zeigten sich alle drei Athleten sowie ihre Trainer hochzufrieden mit den Ergebnissen.
Ironman Italy: Starke Performance von Andreas Brand
Parallel zur DM waren Martin Stegerer und Andreas Brand beim Ironman Italy am Start. Der flache, schnelle Kurs über 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42 km Laufen entlang der Adriaküste versprach Topzeiten.
Während Martin Stegerer nach gutem Schwimmen und starkem Radsplit wegen massiver Magenprobleme aufgeben musste, zeigte Andreas Brand ein beeindruckendes Rennen. Nach dem Schwimmen startete er eine fulminante Aufholjagd, fuhr mit 38 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit über die Radstrecke und lief den Marathon mit einem Schnitt von 4:40 min/km. Nach 9:36:18 Stunden erreichte er jubelnd das Ziel – ein starkes Saisonfinale.
🏁 Ergebnisse
Deutsche Crossduathlon-Meisterschaft – Hünsborn 8,8 km Lauf – 20 km MTB – 4,6 km Lauf