Jag de Wuidsau

Das virtuelle Revier des Burglengenfelder Cross Duathlons

„Jag de Wuidsau“ unterstützt BRK und Feuerwehr mit 1.000 Euro 🚑🚒

Die Multisportler des TV Burglengenfeld unterstützen das örtliche Bayerische Rote Kreuz und die Freiwillige Feuerwehr Burglengenfeld mit einer Spende von insgesamt 1.000 Euro. Damit bedanken sich die Ausdauersportler herzlich für die langjährige und verlässliche Unterstützung des inzwischen deutschlandweit bekannten Outdoor-Events „Jag de Wuidsau“.

Nach den Deutschen Meisterschaften 2022 und 2023 richtete der TV Burglengenfeld bereits zum siebten Mal die Bayerischen Meisterschaften in dieser Disziplin aus.

Die Gründungsväter, Leiter und Trainer der TV-Multisportler, Thomas Kerner und Franz Pretzl, betonen, wie wichtig ihnen die Unterstützung der Helferinnen und Helfer vor Ort ist. Jedes Jahr tragen weit mehr als 100 Ehrenamtliche zum Gelingen der Veranstaltung am Lanzenanger bei – neben den Vereinsmitgliedern insbesondere die Einsatzkräfte des BRK und der Feuerwehr.

Über die Anerkennung freuten sich der Bereitschaftsleiter des BRK Burglengenfeld, Tobias Singerer, und seine Stellvertreterin Dominique Bodner. Das BRK begleitet den Crossduathlon bereits seit der ersten Veranstaltung vor 13 Jahren in Dietldorf.

Auch die Freiwillige Feuerwehr Burglengenfeld ist seit dem Umzug der Veranstaltung vor zehn Jahren ein verlässlicher Partner. Der 1. Vorsitzende Marcus Härtl und der 1. Kommandant Thomas Beer nahmen die Spende persönlich entgegen.

Härtl erklärte, man sei stolz, Teil dieses renommierten Sportevents und sportlichen Aushängeschilds Burglengenfelds zu sein.

Die Spende soll vor allem den Einsatzkräften zugutekommen. ❤️

Die Multisportler des TV Burglengenfeld spenden 1.000 Euro an das BRK 🚑 und die FFW Burglengenfeld 🚒.
Von links: Franz Pretzl (TV), 1. Kommandant Thomas Beer, 1. Vorsitzender Marcus Härtl, Thomas Kerner (TV), 1.Vorstand Tobias Singerer (BRK) und 2. Vorstand Dominique Bodner (BRK).

TV-Nachwuchs glänzt bei der Wuidsaujagd: Norah Adler und Hannes Schmaußer auf Rang zwei

Spannende Rennen, ein großes Nachwuchsfeld und starke Ergebnisse für den TV Burglengenfeld gab es bei den Rahmenwettbewerben der Asklepios Wuidsaujagd.

Bei der Olympia-Gym Überläuferjagd überzeugten die jungen Triathleten Norah Adler und Hannes Schmaußer mit jeweils dem zweiten Platz. Einen Doppelsieg feierten Albert Weber und Bastian Harbauer beim Ehrenreich-Massivhaus-Frischlingsrun.

Besonders lebhaft ging es beim BTV-Memmert Nachwuchscup und beim Frischlingsrun zu. Rund 250 Jungen und Mädchen sorgten auf dem Lanzenanger für eine eindrucksvolle Kulisse. Erstmals war die Veranstaltung Teil des Memmert Nachwuchscups des Bayerischen Triathlon-Verbands für die Altersklassen Schüler A, Jugend B und Jugend A. Die Serie verbindet Nachwuchsleistungssport und Jugendsport und dient der Talentförderung und -sichtung in Bayern. Entsprechend hochkarätig besetzt war das Feld über 2.000 Meter Laufen, 5,5 Kilometer Radfahren und weitere 1.000 Meter Laufen. Die Nachwuchsathleten des TV Burglengenfeld mischten dabei vorne kräftig mit.  Hannes Schmaußer belegte bei den Jungen Rang zwei, Lukas Wein wurde Vierter. Norah Adler fuhr den besten Bikesplit aller Mädchen und sicherte sich ebenfalls damit den hervorragenden zweiten Platz.

Großen Zuspruch fand erneut der 1,5 Kilometer lange Ehrenreich-Massivhaus-Frischlingsrun, der diesmal in zwei Gruppen gestartet wurde. Ca. 180 Kinder stürmten auf den Hindernisparcours und durften zum Abschluss sogar über die Mountainbike-Hindernisstrecke. Dabei stand der Spaß im Mittelpunkt: Jedes Kind erhielt im Ziel eine Medaille. Bei der erstmals ausgetragenen Siegerehrung gewann Albert Weber die Wertung der älteren Frischlinge vor Bastian Harbauer. In der jüngeren Altersklasse gingen Silber und Bronze durch Benjamin Lingl und Fynn Martes an den SC Teublitz. Bei den Mädchen holte Anna-Lena Braun vom TV Burglengenfeld Silber.

Bei der Mode-Karl-Schnupperjagd sammelten Duathlon-Einsteiger gemeinsam mit den Jugendlichen des Memmert Cups Wettkampferfahrung. Auf dem Programm standen zwei Kilometer Laufen, elf Kilometer Radfahren und ein abschließender Kilometer Lauf. Die Jugend bestimmte hier das Geschehen .Joel Westfal vom TSV Harburg und Anne Weigel vom LA Carrera Team Rothsee setzten sich an die Spitze des Feldes.

Auch die jüngsten Duathletinnen und Duathleten im Alter von zehn und elf Jahren stellten bei der Metzgerei-Meindl-Spofakljagd ihr Können unter Beweis. Über 1.000 Meter Laufen, 5,5 Kilometer Radfahren und 400 Meter Laufen feierte der RSC Kelheim mit Felix Schäffer und Lukas Schäffer einen Doppelsieg. Bei den Mädchen gewann Amalia Friedberger vom RSC Waldkirchen.

Für zusätzliche Spannung sorgten die Staffeln der Fischer-Fußfitjagd. In der Herrenwertung setzte sich das Duo Haller/Schünke von der RSG Amberg knapp vor den Burglengenfelder Pumas mit Gleißl/Lell und dem Duo Trail mit Mauerer/Adler durch. Eine starke Leistung zeigte auch das siegreiche Jugendteam des TV Burglengenfeld in der Frauenwertung.  Emma Leupold und Elisabeth Popov überzeugten mit einer schnellen Gesamtzeit. Die Mixedwertung gewann das Duo Waldi mit Fiedler/Haider vor dem Team EKO Wuidsau mit Wild/Balk und dem Team Die Fuchsen.

Michi Fuchs wird „Mister Wuidsau“ – Bayerische Meisterschaft bei Kaiserwetter

Kaiserwetter, anspruchsvolle Strecken und packende Titelkämpfe.  Auf dem Lanzenanger in Burglengenfeld kämpfte Bayerns Crossduathlons Elite um die Meisterschaftskrone. Lokalmatador Michi Fuchs vom TV Burglengenfeld, Vorjahresdritter und amtierender Deutscher Elitemeister im Crosstriathlon, triumphierte ebenso wie Vorjahressiegerin Cornelia Griesche vom TSV Gaimersheim. Für einen weiteren Burglengenfelder Erfolg sorgte Pam Mittermeier mit Gold in der Altersklasse W 45. Knapp 400 Ausdauersportler nahmen an der 13. Auflage der Veranstaltung des TV Burglengenfeld teil.

Bestes Herbstwetter bescherte den Crossduathleten bei der Asklepios Wuidsaujagd hervorragende Bedingungen. Nach den Deutschen Meisterschaften 2022 und 2023 richtete der TV Burglengenfeld bereits zum siebten Mal die Bayerischen Meisterschaften in dieser Disziplin aus. Eine Premiere gab es ebenfalls, erstmals war man Teil des Memmert Nachwuchscups des Bayerischen Triathlonverbandes.

Burglengenfelds Erster Bürgermeister und Schirmherr Martin Antretter zeigte sich beeindruckt vom Wettkampfbetrieb und dem aufwendig eingerichteten Areal auf dem Lanzenanger. Auch Gerd Rucker, Präsident des Bayerischen Triathlonverbandes, würdigte die starke Organisation der Triathlongruppe des TV Burglengenfeld und  überreichte mit Antretter die Siegertrophäen. Weit über 100 Ehrenamtliche sorgten dafür, dass die 13. Auflage reibungslos über die Bühne ging. Unterstützt wurden sie im Vorfeld von der Stadt Burglengenfeld sowie am Veranstaltungstag von der BRK-Bereitschaft Burglengenfeld, der Freiwilligen Feuerwehr Burglengenfeld und den Helfern aus Triathlon, Radsport und Leichtathletik des TV Burglengenfeld.

Um 12.15 Uhr fiel der Startschuss zur Fischer-Fußfit-Wuidsaujagd um die Bayerische Meisterschaft. 6,0 Kilometer Laufen, 22,8 Kilometer Mountainbiken und abschließend weitere 3,6 Kilometer Laufen verlangten den Athleten alles ab. Dreh- und Angelpunkt war der Lanzenanger. Dort hatten die zahlreichen Zuschauer Start und Ziel, Wechselzone, den Hindernisparcours „Fuchsbau“ und die Röhrendurchfahrt kompakt im Blick. Besonders am Fuchsbau mit Rollenhindernis und Ladewagenüberfahrt begeisterten die Crossduathleten mit Geschick und Tempo.

Mit hohem Tempo stürmte das Männerfeld nach dem Startschuss in Richtung Kreuzbergschule. Der Zweite von 2024, Martin Gebhard vom RC Wendelstein, und TV-Eliteathlet Michi Fuchs setzten sich früh an die Spitze und wechselten nahezu zeitgleich auf den anspruchsvollen 22,8-Kilometer-Mountainbike-Kurs. Ein Defekt zwang Gebhard jedoch zur Aufgabe. Danach begann die eindrucksvolle Soloshow von Michi Fuchs. Mit satten zehn Minuten Vorsprung lief er freudig erstmals als „Mister Wuidsau“ ins Ziel. Nach dem Erfolg von Organisationschef Thomas Kerner 2015 war es der zweite Sieg für den TV Burglengenfeld. Dahinter entschied Jakob Grünwald von den Pedalrittern Birgland den spannenden Kampf um Rang zwei für sich. In 1.45.42 Stunden sicherte er sich mit knapp einer Minute Vorsprung vor Mathias Seitz vom La Carrera Team Rothsee die bayerische Vizemeisterschaft. Dominik Mages vom selben Team gewann als Vierter die Bronzemedaille der Meisterschaftswertung.

Da TV-Aushängeschild und amtierende Deutsche Meisterin Paula Leupold verletzungsbedingt nicht starten konnte, nutzte Cornelia Griesche ihre Chance. Mit Bestzeiten in beiden Laufabschnitten setzte sich die Vorjahressiegerin früh an die Spitze und feierte einen souveränen Start-Ziel-Sieg. Freudestrahlend und mit der Wuidsaumaske stürmte die alte und neue bayerische Meisterin ins Ziel. Letitia Birner vom TB Weiden machte mit der schnellsten Radzeit noch etwas Boden gut und sicherte sich klar den Vizetitel. Rang drei ging an Anja Bertleff von der TSG Ansbach. Pam Mittermeier vom TV Burglengenfeld belegte Platz vier und durfte sich zugleich über den Titel in der W 45 freuen. Alle Ergebnisse unter: https://www.zeitgemaess.info

🏆 Paula Leupold gewinnt Crosstriathlon XTERRA Austria

Die Triathletinnen des TV Burglengenfeld schwimmen in dieser Saison weiter auf einer Erfolgswelle. Beim internationalen Crosstriathlon XTERRA Austria zeigten die Schwestern Paula und Emma Leupold eindrucksvoll ihre Klasse. Paula Leupold feierte erstmals den Gesamtsieg bei den Elitefrauen, während ihre jüngere Schwester Emma auf der Sprintdistanz als Gesamtvierte überzeugte.

Bereits 2019 hatte Helena Pretzl auf Malta TV-Vereinsgeschichte geschrieben, als sie in der internationalen Crosstriathlon-Serie die gesamte Frauenkonkurrenz hinter sich ließ. Nun gelang Paula Leupold beim XTERRA Austria das gleiche Kunststück. Der Slogan des Veranstalters „brutal, aber schön“ passte perfekt zu dem anspruchsvollen Rennen. Vor allem der abschließende zehn Kilometer lange Trailrun mit 350 Höhenmetern verlangte den Athletinnen alles ab. Doch auch der 34 Kilometer lange Cross-Country-Bike-Kurs mit 1050 Höhenmetern hatte es in sich. Nicht umsonst bezeichnete der Veranstalter den Triathlon als „Fest des alpinen Geistes“.

Die Bedingungen präsentierten sich nahezu ideal: Nach dem nächtlichen Regen war es etwas kühler als an den Tagen zuvor, zugleich sorgte strahlender Sonnenschein für beste Wettkampfatmosphäre. Beim Schwimmen im kristallklaren Altaussee fand Paula Leupold dank des erlaubten Neoprenanzugs gleich gut ins Rennen. Sie setzte sich in einer Gruppe fest und stieg nach 1500 Metern bereits als drittbeste Frau aus dem Wasser.

Hochmotiviert wechselte sie auf ihre Lieblingsdisziplin, das Mountainbike. Dort drückte sie vom ersten Meter an mächtig in die Pedale, setzte sich schnell an die Spitze des Feldes und baute ihren Vorsprung mit der besten Bikezeit an den langen, steilen Anstiegen kontinuierlich aus. Nach der schnellsten Wechselzeit ging sie mit rund vier Minuten Vorsprung auf den technisch anspruchsvollen Trailrun. Auf den steilen Trails mit Wurzeln, Steinen und Holzstufen gab Leupold in Führung liegend noch einmal alles. Sie verteidigte ihren Vorsprung souverän und lief schließlich freudestrahlend erstmals als Elite-Gesamtsiegerin ins Ziel.

💪 Emma Leupold überzeugt auf der Sprintdistanz

Auch Emma Leupold zeigte auf der Sprintdistanz eine starke Leistung. Sie absolvierte 750 Meter Schwimmen, 17 Kilometer Mountainbike mit rund 600 Höhenmetern sowie sechs Kilometer Trailrun. Nach einem soliden Schwimmen verließ sie als Vierte ihrer Altersklasse die Wechselzone. Auf dem Mountainbike, sonst eine ihrer Stärken, fehlten ihr diesmal etwas die Körner. Dennoch kämpfte sie beherzt und erreichte die zweite Wechselzone als Zweite. Beim abschließenden Lauf verlor sie noch einen Rang, durfte sich am Ende aber über Rang drei in ihrer Altersklasse und Platz vier im Gesamtklassement aller Frauen freuen. Mit diesem Ergebnis zeigte sich Emma Leupold sehr zufrieden.👏🥉

Emma Leupold kämpfte sich auf den Bronzerang

Lell und Bösl mit starken Triathlon-Ergebnissen

Bei der Multisportgruppe des TV Burglengenfeld läuft die Triathlon-Saison derzeit auf Hochtouren. Hannes Lell und Martin Bösl sorgten mit überzeugenden Auftritten beim Ironman 70.3 in Duisburg sowie beim Triathlon in Regensburg für starke Ergebnisse.

Hannes Lell wagte sich in Duisburg erstmals an die Mitteldistanz über 1,9 Kilometer Schwimmen, 89 Kilometer Radfahren und 21,1 Kilometer Laufen und meisterte seine Premiere in hervorragenden 4:14:27 Stunden. Damit belegte er Rang 36 unter mehr als 2.100 Startern.

Schon beim Schwimmen auf der Regattabahn kam Lell mit 28:57 Minuten sehr gut in den Wettkampf. Auch auf der flachen Radstrecke fand er schnell seinen Rhythmus und konnte über die 89 Kilometer mit einem starken Schnitt von 42,76 km/h überzeugen. Trotz einer 30-Sekunden-Strafe nach einem missglückten Radabstieg blieb er optimistisch für den abschließenden Halbmarathon.

Auf den ersten 14 Laufkilometern präsentierte sich Lell weiterhin in sehr guter Verfassung und lief konstant im Bereich von 4:10 bis 4:15 Minuten pro Kilometer. Erst in der dritten Runde machten sich muskuläre Probleme bemerkbar. Dennoch kämpfte er sich durch und erreichte nach 1:33:37 Stunden Laufzeit das Ziel. Sein Resümee: „Mit meiner Leistung bei meiner ersten Mitteldistanz und der Gesamtzeit von 4:14:27 Stunden bin ich insgesamt sehr zufrieden.“

Ein sichtlich gut gelaunter Hannes Lell beim Wechsel vom Schwimmen auf die Radstrecke

Bei seinem ersten Triathlon überhaupt überzeugte auch Martin Bösl in Regensburg. Auf der Sprintdistanz über 500 Meter Schwimmen, 22 Kilometer Radfahren und 5 Kilometer Laufen erreichte er in 1:10:42 Stunden einen starken elften Platz im Gesamtfeld und Rang zwei in seiner Altersklasse. Nach einem soliden Schwimmen machte Bösl auf dem Rad viel Boden gut und ließ auch beim abschließenden Lauf noch zahlreiche Konkurrenten hinter sich. Entsprechend zufrieden fiel sein Fazit nach der gelungenen Premiere aus.

Ergebnisse

Regensburg Triathlon – Sprintdistanz
Martin Bösl
Gesamtzeit: 1:10:42 Stunden
🏅 11. Platz Gesamt
🥈 2. Platz M25

Ironman 70.3 Duisburg – Mitteldistanz
Hannes Lell
🏅 36. Platz Gesamt
🏅 8. Platz M20

🏊 Schwimmen: 28:57 Min.
🚴 Radfahren: 2:05:03 Std.
🏃 Laufen: 1:33:37 Std.
⏱️ Gesamtzeit: 4:14:27 Std.

TV Burglengenfeld-Nachwuchs überzeugt bei den Deutschen Crosstriathlon Meisterschaften

Im Rahmen der Deutschen Crosstriathlonmeisterschaften fanden auch Rahmenwettbewerbe statt. Der mitgereiste Nachwuchs des TV Burglengenfeld sammelte dabei erste internationale Wettkampferfahrung.

Bei den Schülern D startete Moritz Adler im Swim and Run über 50 m Schwimmen und 200 m Laufen. Nach 2:47 Minuten erreichte er als Sechster das Ziel. Sein Bruder Kilian meisterte den Kurs der B-Schüler mit Bravour und kämpfte sich mit Bronze auf das Siegerpodest.

Mit viel Power ging Norah Adler bei den Schülerinnen A über 300 m Schwimmen, 6 km MTB und 2 km Laufen an den Start. Wie im Vorjahr dominierte sie ihre Altersklasse. Nach dem Schwimmen noch leicht zurück, setzte sie sich mit Tagesbestzeit auf dem MTB und dem drittbesten Crosslauf deutlich von der Konkurrenz ab. Nach 34.15 Minuten, rund eine Minute schneller als 2025, sicherte sie sich Rang 1. Auf derselben Distanz zeigte auch Rosi Mittermeier ein starkes Rennen und folgte dicht dahinter auf Rang 5 in 37.06 Minuten. Erstmals dabei war Victoria Buckley, die in derselben Altersklasse O-See-Luft schnupperte und bei ihrem ersten Start nach 39.30 Minuten als Zehnte ins Ziel kam.

Auf derselben Distanz maßen sich auch die B-Jugendlichen. Lukas Wein und Hannes Schmaußer überzeugten vor allem auf dem Bike und beim abschließenden 2-km-Crosslauf. Den besseren Schlussspurt hatte Wein. Er finishte als Fünfter in 30:50 Minuten, knapp vor Schmaußer, der nach 31.11 Minuten Rang 6 belegte. Bei den Mädchen zeigte Magda Ostfalk Kämpferqualitäten und erreichte nach 36.54 Minuten Rang 10.

Ergebnisse

Schüler D

6. Moritz Adler 2.47

Schüler B

3. Platz Kilian Adler 25.03

Schüler A

1.Norah Adler 34.15, 5. Rosi Mittermeier 37.06, 10. Viktoria Buckley 39.30

Jugend B

5.Lukas Wein 30.50, 6. Hannes Schmaußer 31.11, 8. Magda Ostfalk 36.54

Fuchs und Leupold glänzen beim XTERRA-Weltcup und machen Lust auf die Deutsche Meisterschaft

Michi Fuchs und Paula Leupold setzten beim XTERRA Czech Republic World Cup mit Top-Ten-Platzierungen ein starkes Ausrufezeichen und waren zugleich die besten deutschen Starter. Bereits am Samstag stehen für die beiden Elite-Crosstriathleten des TV Burglengenfeld die Deutschen Meisterschaften in Zittau an. In der Weltcuprangliste verbesserte sich Paula Leupold auf Rang 9, Michi Fuchs rückte auf Platz 14 vor.

Die beiden Vorzeigetriathleten des TV Burglengenfeld haben sich im Elitefeld der weltbesten Crosstriathleten etabliert. Das zeigten sie eindrucksvoll beim XTERRA Czech Republic World Cup. Unter knapp 40 Elitemännern finishte Michi Fuchs im Full-Distance-Race auf dem ausgezeichneten elften Platz. Paula Leupold erreichte gegen 22 Eliteathletinnen den starken siebten Platz. Damit qualifizierten sich beide für das Short-Track-Race am Folgetag. Dort gelang den TV-Dreikämpfern überraschend erneut ein Top-Ten-Ergebnis: Paula Leupold wurde Siebte, Michi Fuchs Achter.

Beim XTERRA-Weltcup im tschechischen Prachatice trafen sich die besten Crosstriathleten zum Stelldichein über 1.5 km Schwimmen, knackigen 33 km Mountainbiken mit knapp 700 Höhenmetern und einem 10,5 km Trailrun mit 165 Höhenmetern.

Michael Fuchs zeigte  auf der internationalen Elitebühne seine bislang besten Leistungen. Bereits im Hauptrennen präsentierte sich Fuchs hellwach. Nach einem seiner stärksten Schwimmauftritte verließ er mit der zweiten Verfolgergruppe das Wasser und setzte auf dem Mountainbike früh Akzente. Gemeinsam mit internationalen Spitzenathleten erreichte er nach einem extrem intensiven Radabschnitt die zweite Wechselzone. „Ich bin auf dem Rad richtig tief gegangen“, sagte Fuchs nach dem Rennen. Auf der anspruchsvollen Laufstrecke musste er dem hohen MTB-Tempo zwar Tribut zollen, kämpfte sich aber konzentriert ins Ziel und sicherte sich Rang elf  Im Short Track kam er erneut in den Top Ten aus dem Wasser, glänzte mit dem schnellsten Wechsel des Feldes und arbeitete sich auf dem technisch extrem anspruchsvollen Mountainbike-Kurs zeitweise bis auf Rang drei nach vorne. Auf der Laufstrecke fand er seinen Rhythmus und brachte Platz acht sicher ins Ziel. Damit unterstreicht Fuchs seinen Platz in der erweiterten Weltspitze des Crosstriathlons – und zeigt, dass mit ihm im weiteren Saisonverlauf zu rechnen ist.

Paula Leupold überzeugte erneut mit zwei starken Ergebnissen. Wie bereits in den vergangenen internationalen Rennen kam sie zwar spät aus dem Wasser, zündete anschließend jedoch den Turbo. Mit dem viertschnellsten Radsplit startete sie eine beeindruckende Aufholjagd und überholte dabei 14 Athletinnen. Nach einem Blitzwechsel ging sie auf Rang sechs liegend auf die anspruchsvolle Laufstrecke -identisch mit der MTB-Strecke. Dort bewies sie viel Kampfgeist und verteidigte ihre Position mit einem starken Lauf. Am Ende musste sie lediglich eine Konkurrentin ziehen lassen. Auch auf dem Shorttrack am Folgetag zeigte Leupold nahezu denselben Rennverlauf und finishte erneut auf dem starken siebten Platz. „Ich freue mich sehr, dass ich mich so konstant im Elitefeld behaupten kann“, rsümierte Paula Leupold.

Zu den  Deutschen Meisterschaften nach Zittau reisen beide mit viel Selbstvertrauen. Das Statement von Paula Leupold lautet : „Ich peile einen Podestplatz an“. „Den Jungs die Suppe versalzen“ so  geht Mich Fuchs gegen die amtierenden und ehemaligen Deutschen Meister ins Rennen

Xterra Czech Republic World Cup

Full distanz , 1,5 swim, 33 km bike 688 hm, 10.5 km run 165 hm

7. Paula Leupold 2.59.52, Std

11. Platz Michael Fuchs 2.29.01 Std.

Short Track 400 m, 7.2 km 144 hm, 2.2 km 36 hm

7. Paula Leupold 50.01 min

8. Platz Michael Fuchs 40.52 min

Gemeinsam ins Ziel: TV Burglengenfeld erreicht neunten Platz beim Mannschaftssprint

Beim fünften Bayernliga-Rennen ging es für die Triathleten des TV Burglengenfeld zum Mannschaftssprint nach Schongau. Für das Team gingen Michael Fuchs, Felix Wagner, Tobias Zeller und Michael Schoyerer an den Start. Nach einem intensiven Rennen belegte die Mannschaft den neunten Platz.

Michael Fuchs, Felix Wagner, Tobias Zeller und Michael Schoyerer stellten sich beim fünften Wettkampf der Triathlon-Bayernliga schwierigen Wetterbedingungen und einem besonderen Rennformat.

Anders als bei einem gewöhnlichen Triathlon stand in Schongau nicht die individuelle Platzierung der einzelnen Athleten im Mittelpunkt. Entscheidend für die Gesamtwertung war die Zeit des dritten Teammitglieds im Ziel. Dementsprechend bestand die Aufgabe darin, innerhalb der Mannschaft eng zusammenzuarbeiten und den drittschnellsten Athleten möglichst schnell über die gesamte Strecke zu bringen.

Der Wettkampf begann mit 500 Metern Schwimmen im etwas frischen Lech. Bereits hier übernahm Michael Fuchs eine wichtige Rolle und unterstützte Michael Schoyerer und Tobias Zeller, indem er sie im Wasser immer wieder anschob und versuchte, das Team zusammenzuhalten. Nach dem Schwimmausstieg musste die Mannschaft Michael Schoyerer jedoch bereits ziehen lassen, sodass Fuchs, Wagner und Zeller das 20 km Radrennen zu dritt fortsetzten.

Auf dem Rennrad warteten anschließend etwas mehr als 20 Kilometer auf einer nassen und durch den anhaltenden Regen anspruchsvolle Strecke. Zahlreiche Kurven und mehrere Anstiege verlangten den Athleten viel Konzentration und fahrerisches Können ab. Da das Rennen mit Windschattenfreigabe ausgetragen wurde, konnten die Teammitglieder eng zusammenarbeiten und sich gegenseitig im Wind abwechseln.

Vor allem Felix Wagner und Michael Fuchs harmonierten auf dem Rad sehr gut. Gemeinsam hielten sie das Tempo hoch und unterstützten Tobias Zeller dabei, den Kontakt zu halten und die zweite Wechselzone möglichst schnell zu erreichen.

Auch beim abschließenden 5 km Lauf stand die Mannschaftsleistung im Vordergrund. Tobias Zeller zeigte für seine Verhältnisse eine besonders starke Laufleistung. Unterstützt von Michael Fuchs und Felix Wagner, die ihn während des gesamten Laufabschnitts motivierten und das Tempo vorgaben, kämpfte sich das Trio gemeinsam bis ins Ziel.

Am Ende stand für den TV Burglengenfeld ein guter neunter Platz von 15 Teams in der Bayernliga in 1.12.29 Stunden. Besonders die geschlossene Zusammenarbeit und der Einsatz aller vier Athleten machten deutlich, worauf es bei diesem besonderen Wettkampfformat ankommt: nicht die individuelle Bestzeit, sondern der Teamgedanke.

Patrick Haug und Ezra Brunner meistern Ironman 70.3 Luxemburg und Dreiländergiro

Der Ironman 70.3 Luxemburg stellte Patrick Haug vom TV Burglengenfeld in diesem Jahr vor besondere Herausforderungen: Das Schwimmen musste abgesagt werden, zudem verlangte extreme Hitze den Athletinnen und Athleten alles ab.

Für Patrick Haug wurde der Wettkampf damit zu einer Prüfung von Renneinteilung, mentaler Stärke und guter Verpflegung. Nach dem Wegfall der Schwimmdisziplin rückte das Radfahren in den Mittelpunkt. Mit seiner Radzeit von 2.50 Stunden war er im Nachgang nicht ganz zufrieden. Er schätzte seine Fahrweise als zu defensiv ein und sieht hier weiteres Potenzial. Umso stärker präsentierte er sich anschließend auf der Laufstrecke. Trotz hoher Temperaturen konnte er das Rennen kontrolliert aufbauen und auf den letzten Kilometern noch einmal zulegen. Der Lauf wurde damit zu seinem bislang besten auf einer Mitteldistanz. Entscheidend war auch die über Monate erarbeitete Fueling- und Cooling-Strategie. An jeder Verpflegungsstation nutzte er Eis zur Kühlung. Zwar kostete das etwas Zeit, verhinderte aber Krämpfe, Magenprobleme und einen Leistungseinbruch. So stand er nach 4.52.23 Stunden auf Rang 81 sehr zufrieden  in der M 45 im Ziel.

Für einen heiteren Moment kurz vor dem Ziel sorgte eine Ironman-Helferin: Erst ihr Hinweis erinnerte ihn daran, den Reißverschluss zu schließen – das Zielfoto konnte gerade noch gerettet werden. Hinter dem Erfolg steht ein großes Trainingspensum: 570 Stunden in zwölf Monaten, darunter 6.600 Radkilometer, 1.440 Laufkilometer und 138 Kilometer Schwimmen. Ein besonderer Dank galt seiner Familie, denn Ehefrau und drei Kinder verzichteten in dieser Zeit auf viele gemeinsame Stunden. Der Zieleinlauf gehörte deshalb nicht nur ihm, sondern ebenso seiner Familie.

Der Dreiländerradgiro über 168 Kilometer und 3300 Höhenmeter war das Ziel von Ezra Brunner. Sein Ziel war klar das Finishen und so teilte er sich das Rennen gut ein. Am Ende knackte er zufrieden  die 8 Stundenmarke mit 7.13.48 Stunden, was einem knappen 24 er Schnitt trotz der Höhenmeter bedeutete.

EM im spanischen Banyoles

Paula Leupold holt EM-Bronze in der U23

Starker Auftritt des TV Burglengenfeld bei den Europameisterschaften im spanischen Banyoles: Die Multisportlerinnen und Multisportler des Vereins überzeugten bei großer Hitze mit Spitzenleistungen auf internationaler Bühne. Paula Leupold gewann im Profifeld der U23 Bronze, Michi Fuchs verpasste hier als Vierter das Podium nur knapp. Auf der Mitteldistanz setzte Justine Jendro ein Ausrufezeichen und sicherte sich den Gesamtsieg bei den Amateurinnen. Trainer Thomas Kerner war begeistert von den Ergebnissen, ebenso wie Multisportcoach Franz Pretzl.

Bei der Crosstriathlon-Europameisterschaft stellten sich Paula Leupold und Michi Fuchs der starken Konkurrenz im Elitefeld und in der U23-Wertung. Zu bewältigen waren 1000 Meter Schwimmen, 18,8 Kilometer auf dem Mountainbike mit rund 350 Höhenmetern sowie ein 6,6 Kilometer langer Trailrun. Der Start um 16 Uhr wurde bei rund 35 Grad Lufttemperatur zur Hitzeschlacht.

Schon beim Schwimmen im 29 Grad warmen Wasser waren die Bedingungen extrem. Paula Leupold kam damit gut zurecht und hielt sich zunächst in einer Vierergruppe. Auf dem Mountainbike, ihrer stärksten Disziplin, arbeitete sie sich anschließend kontinuierlich nach vorne. Ein Sprung in den Bach bei einer Bachdurchquerung brachte ihr sichtlich  Abkühlung und  half ihr frisch und kraftvoll in die Pedale zu treten. Bis zum zweiten Wechsel fuhr Leupold so an die Spitze des U23-Feldes heran, wo die ersten vier Athletinnen sehr eng beieinander lagen. Auf der abschließenden Laufstrecke musste sie leider zwei Konkurrentinnen ziehen lassen, kämpfte aber weiter entschlossen um jede Sekunde und kühlte sich an den Verpflegungsstellen immer wieder mit Wasser. Als Dritte der U23-Wertung und Achte im Elitefeld lief Paula Leupold schließlich mit einem strahlenden Lächeln ins Ziel. Mit EM-Bronze zeigte sie eindrucksvoll, dass sie auch unter schwierigsten Bedingungen zur europäischen Spitze gehört.

Michi Fuchs überzeugt im Elitefeld

Das  Profifeld bei Michi Fuchs war noch etwas stärker, was er schon beim Schwimmen bemerkte, da mehrere leistungsstarke spanische Straßentriahleten am Start waren. Fuchs blieb etwas hinter seinen eigenen Erwartungen zurück, ordnete seine Leistung aber realistisch ein. Da auch Seriensieger Arthur Forissier direkt hinter ihm aus dem Wasser kam, bewegte er sich in diesem Feld im Rahmen seiner aktuellen Möglichkeiten. Auf dem Mountainbike zeigte der Athlet des TV Burglengenfeld ebenfalls seine Stärke. In einer Gruppe mit dem Franzosen Serrières arbeitete er viel von vorne, setzte Attacken und konnte das Feld verkleinern. Vor der letzten Abfahrt verlor er jedoch den optimalen Anschluss. Mit der sechstbesten Radzeit im Gesamtfeld und der zweitbesten Zeit der U23 war er  sehr zufrieden.  Beim abschließenden Lauf machte sich die Hitze deutlich bemerkbar, doch Fuchs brachte das Rennen mit viel Kühlung kontrolliert zu Ende. Am Ende erreichte Michi Fuchs Rang den undankbaren vierten Platz in der U23-Wertung und Platz elf im Elitefeld. Das verpasste Podium war zunächst bitter, doch sein Auftritt zeigte klar: Auch international ist er konkurrenzfähig.

Justine Jendro wird Gesamtsiegerin auf der Mitteldistanz

Auch Justine Jendro glänzte bei der Europameisterschaft in Banyoles auf der Mitteldistanz über 1.9 km Schwimmen, 83 km Radfahren und wegen Hitze auf 14 km verkürzte Halbmarathondistanz. Beim Schwimmen im 29,4 Grad warmen Wasser verlor sie kurz die Orientierung, blieb aber ruhig und setzte anschließend auf ihre Stärke auf dem Rad. Trotz einer kurzfristig geänderten, etwas flacheren Strecke und der Anreise mit dem Rennrad statt dem Triathlonrad dominierte sie die 83 Kilometer mit rund 1000 Höhenmetern. Mit einem Schnitt von 34,6 km/h war sie rund 20 Minuten schneller als die gesamte Frauenkonkurrenz .  Auf der Laufstrecke mobilisierte Jendro bei 35 Grad noch einmal alle Kräfte und lief das Siegerband hochhebend freudig ins Ziel. Mit diesem grandiosen Erfolg hatte sie nicht gerechnet Europameisterin und dazu noch schnellste Dame aller Amateurinnen.  Im gesamten Frauenfeld inklusive der Elitefrauen belegte sie dazu noch den stolzen siebten Rang.

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