Jag de Wuidsau

Das virtuelle Revier des Burglengenfelder Cross Duathlons

8. Schneeball Biathlon Weltcup für Luca

Der einzigartige 8. Dietldorfer Schneeball Biathlonweltcup des TV Burglengenfeld sorgte vor einer stattlichen Anzahl vor Zuschauern wieder für viel Spannung in der „Kellner Arena“. Die neuen Schneeballbiathlonkönige heißen Markus Legat und Anna Meyer, doch Gewinner ist der verunglückte Triathlet „Luca“, der nach einem Unfall querschnittgelähmt ist und dem alle Spenden zu kommen.

Frau Holle ließ wieder die weiße Pracht in die Kellner Arena rieseln, sodass die Sportler Naturschnee in den Händen hielten. So war es angesichts der Kälte gar nicht so einfach Schneebälle zu formen, die vielfach sich in Schneestaub auflösten und für Strafrunden sorgten. Die Sprecher Rudi Obermeier und Stefan Irrgang peitschen mit den Zuschauern die Teilnehmer zu Höchstleistungen an, auch wenn die Treffsicherheit manchmal diesmal zu wünschen übrigließ. Als Einziger gelang es Kreuzwirt Gregor Koch alle Fünf Scheiben zu treffen.

Eine tolle Atmosphäre herrschte beim Start zum 8. Biathlon Schneeball Weltcup in Dietldorf. Flaggen hingen im Hintergrund vor den eigens dazu angefertigten Schneeballklappscheiben aus Holz im umfunktionierten Holzlagerplatzes der „Kellner Arena“. Die Klappscheiben aus Holz waren sogar mit einem schwarzem Zielbereich aufgemotzt worden, sodass die Sportler mit ihren Schneebällen das Ziel besser anvisieren konnten.

Laufen – Schneeballwerfen- Laufen hieß es in der Kellner Arena vor laufender Kamera eines Fernsehteams und sehr vielen Zuschauern. Das Orga – Team vom Crossduathlon Event „Jag de Wuidsau“ des TV Burglengenfeld lud wieder zu dem einmaligen Outdoorevent ein. Dicht hinter dem Wurfbereich feuerten die Zuschauer lautstark die Biathleten an, die die Anfeuerungsrufe so hautnah spürten. Die Dorfkinder erwiesen sich diesmal als nützliche Helfer, indem sie mit vorgeformten Schneebällen die Sportler unterstützten. Wenig zu tun hatten diesmal die Klappscheibenaufsteller, die etwas frierend auf einen Einsatz warteten.

5 Runden a 900m (500 m Damen) mit 4 Wurfeinlagen mit je 5 Schneebällen warteten auf die Biathleten und bei einem Fehlschuss war eine 70 m Strafrunde fällig. Jeder hatte seine eigene Schneeballform – und Wurftechnik, mal formten die Biathleten ihre Wurfgeschosse alle fünf auf einmal und die anderen „luden“ einzeln nach.

Startgebühr wurde Opfer des Durstes und des Hungers

Die originelle Startgebühr des Wettkampfes waren die aus der Weihnachtszeit übriggebliebenen Plätzchen und der Glühwein. Nach der Siegerehrung verweilten die Aktiven und die Zuschauer noch eine ganze Weile in der Kellner Arena so am Plätzchenbuffet.

Klare Sieger waren diesmal Markus Legat und Anna Meyer, die zwar auch nicht so oft trafen, dafür auf dem hügeligen Gelände die besten Beine hatten. Spannend war der Kampf um Rang 2 bei den Herren, wo Noah Treptow nur 8 Sekunden vor Martin Bösl ins Ziel stürmte. Der letztjährige dritte Stefan Lobinger folgte dicht auf mit weiteren 9 Sekunden Rückstand. Flott war auch die zweite Frau Sonja Hackl unterwegs, dank ihrer guten Treffsicherheit.

Mit einem satten Vorsprung gewann Lukas Wein bei der Jugend vor seinen beiden Vereinskollegen Albert Weber und Johannes Braun. Auch bei der weiblichen Jugend ließ Norah Adler nichts anbrennen und düste als Erste vor ihrer Vereinskollegin Magda Ostfalk und der Regensburgerin Emma Irrgang durchs Ziel.

Für Wirbel sorgten die Carnicrosser, die dank der Unterstützung ihrer Vierbeiner mit Karacho um den Parcours stürmten und im Wurfbereich oft ihre vierbeinigen Partner bremsen mussten, um werfen zu können. Am Ende stand Kerstin Hackl mit Zenzi ganz oben auf dem Siegerpodest, vor Alexandra Eibl, sowie den Zeitgleichen Christian Nachreiner und Cesica Vettermoos.

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Ergebnisse Schneeballbiathlon

Jugend W

1.Norah Adler (TV BUL), 2. Magda Ostfalk (TV BUL), 3. Emma Irrgang SC Rgbg

Jugend M

1.Lukas Wein, 2. Albert Weber, 3. Johannes Braun (alle TV BUL),

Frauen

1.Anna Meyer (Beratzhausen), 2. Sonja Hackl (SWC Rgbg)

Männer

1.Markus Legat RSC Amberg, 2. Noah Treptow CIS Amberg, 3. Martin Bösl TV BUL,

Carnicrosser

1.Kerstin Hackl mit Zenzi, mehula, 2. Alexandra Eibl mit Kiba, mehula, 3. Christian Nachreiner mit Tsunami, Kleinramspau 3. Cesica Vettermoos mit Vox, mehula,

Triathleten des TV Burglengenfeld starten 2026 in der Bayernliga

Erstmals starteten die Triathleten des TV Burglengenfeld 2025 in der Landesliga als Team. Mit dem 2. Platz in der Endabrechnung gelang ihnen auf Anhieb der Aufstieg in die Bayernliga. Im Hinblick auf die große Herausforderung im Jahr 2026 erfolgt in den Wintermonaten eine sorgfältige Vorbereitung unter der Leitung des Trainerteams Thomas Kerner und Franz Pretzl, um optimal für den Wettbewerb gegen die starken Mitbewerber gerüstet zu sein.

Mit großem Elan starteten die Triathleten des TV Burglengenfeld 2025 erstmals als Team in der Triathlon Landesliga Nord. Insgesamt traten dort 12 Mannschaften in vier Wettkämpfen gegeneinander an. Pro Event gingen jeweils vier Athleten pro Team ins Rennen; die besten drei Ergebnisse zählten für das Gesamtresultat. Schon bei den ersten beiden Rennen in Weiden und Bamberg landete das TV-Team überraschend auf dem zweiten Platz und sicherte sich damit gleich einen Podiumsplatz. Auch beim dritten Wettkampf in Forchheim erreichte man mit Rang drei erneut ein Spitzenergebnis. Im abschließenden Rennen, dem eology Mainfrankentriathlon in Kitzingen, setzte das TV-Team mit einem beeindruckenden Tagessieg ein deutliches Zeichen. Am Ende belegten die TV-Dreikämpfer verdient den zweiten Platz in der Landesliga Nord, wobei lediglich nur drei Punkte fehlten zur Meisterschaft. Mit der Vizemeisterschaft waren Felix Wagner, Ludwig Sigl, Tobi Zeller, Michi Fuchs, Martin Stegerer, Martin Reinstein, Hannes Lell und Michi Schoyerer dennoch hochzufrieden. Damit gelang den TV Triathleten bereits im ersten Jahr der Aufstieg in die Bayernliga.

Fünf Wettkämpfe – fünf unterschiedliche Anforderungen

So gehen die TV Triathleten 2026 mit einem motivierten Herren-Team in die Triathlon-Bayernliga und treffen dabei auf insgesamt 19 starke Mannschaften aus ganz Bayern – darunter Topteams wie Arriba Göppersdorf, Bamberg oder Würzburg. Die Saison umfasst fünf Rennen, die jeweils eigene technische und taktische Profile mitbringen. Das TV-Team umfasst die selben Athleten wie in der Saison 2025, allesamt aus den eigenen Reihen. Am 9. Mai erfolgt der Auftakt in einem  kurzen explosiven Format, in Weiden. Ein Prolog am Vormittag über wenige Minuten entscheidet über die Startreihenfolge im Jagdrennen am Nachmittag. Hier zählen Antrittsstärke und Renntaktik, perfekte Bedingungen für die schnellen TV Allrounder. Beim klassischen Non-Drafting-Rennen am 28. Juni in Landshut sind Radstärke und pacing-strategische Disziplin gefragt. Für den TV Burglengenfeld wird dies eine wichtige Standortbedingung sein. Am 11. Juli in Hof geht es erstmals für die TV-ler im Teamformat ins Rennen. Jede Staffel besteht aus vier Athleten, die jeweils einen Mini-Triathlon absolvieren.  Nur 24 Stunden später folgt in Hof ein komplett anderes Setting mit einem Rennen ohne Windschattenverbot. Hier werden sich die TV-ler als Team bewähren müssen. Das Saisonfinale am 26. Juli in Schongau ist eines der traditionsreichsten Rennen Bayerns. Die Teamwertung macht das Rennen für Burglengenfeld zu einem der wichtigsten Saisonhöhepunkte.

Starke Gegner – klare Zielsetzung

Das Burglengenfelder Triathleten möchten sich nach seiner Debutsaison 2025 und dem direkten Aufstieg aus der Landesliga Nord stabil in der  Bayerliga positionieren und die etablierten Favoriten etwas ärgern. Die Leistungsdichte ist enorm hoch und so wird man gut vorbereitet an den Start gehen müssen. Die Saison 2026 bietet eine spannende Mischung aus Sprint, Teamformaten und einer Kurzdistanz. Der TV Burglengenfeld geht mit einer engagierten Mannschaft, hohem Trainingsfleiß und einer klaren Zielsetzung an den Start. Man darf sich auf eine kämpferische und leidenschaftliche Saison freuen, in der das Team alles daran setzt, sich in der Bayernliga zu behaupten.

Triathlonnachwuchs  des TV Burglengenfeld testet erfolgreich die Ausdauer

Der Nikolauslauf in Regensburg war für den Triathlonnachwuchs des TV Burglengenfeld der erste Test für die kommende Saison. Gemeinsam Laufen, gemeinsam kämpfen, hieß die Devise zum Auftakt, bei der Lukas Wein gleich einen Podiumsplatz ergatterte. Auch die anderen TV-ler zeigten ein großes Läuferherz auf den drei Runden am oberen Wörd in Regensburg. Letztendlich war es für alle ein gelungener Test.

Ergebnisse

Jugend M 18

Lukas Wein 20.10  Platz 2  M 18
Hannes Schmaußer 21.30 Platz 5 
Albert Weber  22.54 Platz 7 
Finn Zeitler 25.26 Platz 11

Mädels W 18

Hanna  Lösl  23.18 Platz 4
Norah Adler 23.38, Platz 5 W 18
Magda Ostfalk 24.03 Platz
Rosi Mittermeier 24.03, Platz 7
Viktoria Buckley  30.13, Platz 19

Männer

Tom Ostfalk 20.40 Platz 23

Lambert Sigl gewinnt den Schüler-Crossduathlon – Nachwuchs begeistert auf dem Lanzenanger

Im Rahmen der Bayerischen Meisterschaften im Crossduathlon, powered by Asklepios Kliniken, bot der TV Burglengenfeld erstmals auch für Schüler und Jugendliche einen eigenen Zweikampf an.
Lambert Sigl (TV Burglengenfeld) gewann dabei den Schülercrossduathlon, während beim Ehrenreich-Massivhaus-Frischlingsrun ein TV-Trio mit Bastian Harbauer, Julian Besenhardt und Kilian Adler die Spitze bildete.

Beim erstmals ausgetragenen Schülercrossduathlon zeigte Lambert Sigl eine beeindruckende Leistung:
Mit einem starken Auftritt auf dem Mountainbike ließ er die Konkurrenz klar hinter sich.
Zweiter wurde der laufstarke Max Wiendl (FC Deining) vor Lukas Wein (TV Burglengenfeld).
Bei den Mädchen siegte Magdalena Spangler (TV Parsberg) souverän vor Charlotte Schacherer (FC Deining) und der Burglengenfelderin Magda Ostfalk.

Großes Interesse fand erneut der Ehrenreich-Massivhaus-Frischlingsrun über 1,5 km, der diesmal in zwei Gruppen gestartet wurde.
Auf dem abwechslungsreichen Hindernisparcours, bei dem die Kinder zum Abschluss sogar durch Teile der Mountainbike-Strecke stürmen durften, standen rund 200 Nachwuchssportlerinnen und -sportler an der Startlinie.
Hier galt das Motto: „Jeder ist ein Sieger!“ – alle Teilnehmer erhielten eine Medaille, auf eine klassische Siegerehrung wurde bewusst verzichtet.

Auch die RadoNerd-Schnupperjagd (2,0 km Lauf – 11 km Bike – 1,0 km Lauf) war bestens besetzt.
Diese Einsteiger-Distanz bot Jugendlichen und Erwachsenen die Gelegenheit, erste Duathlon-Erfahrungen zu sammeln.
Jonas Possberg (Tri Team Hamburg) war dabei der Schnellste, gefolgt von Martin Göller (Nonstop Bamberg) und Jonny Kerscher.
Bei den Damen siegte Johanna Schönberger (TSV Wörth), die nur fünf Sekunden langsamer war als der Herrensieger.
Platz zwei belegte Cynthia Kipper (Skull Team) vor Julia Bauer.

In den Staffelwettbewerben der Fischer-Fußfit-Wuidsaujagd sicherte sich das Team TV Burglengenfeld I mit Markus Gleissl und Michael Venus souverän den Sieg, vor dem zweiten TV-Team (Armin Adler / Richard Mauerer) und dem RSC Amberg mit Michael Wasner und Fabian Schünke.
Den Sieg in der Damenstaffel holten sich Paula Kleindienst und Zoe Schmalzbauer, während bei den Mixed-Teams das Marcato-Team mit Terese Groidl und Tobias Achatz knapp vor Franziska Wagernsommer / Markus Sieß und Kerstin Wiesebach / Mario Strauß gewann.

König und Griesche erneut die Wuidsaukönige

Bayerns Crossduathlon- und Triathlon-Elite gab sich auf dem Burglengenfelder Lanzenanger ein Stelldichein: Tobias König (MSC Miesenbach) und Cornelia Griesche (TSV Gaimersheim) wiederholten ihre Vorjahressiege eindrucksvoll.
Die Nachwuchstalente des TV Burglengenfeld, Paula Leupold und Michi Fuchs, sicherten sich jeweils die Bayerische Vizemeisterschaft in der Gesamtwertung sowie den Titel in ihrer Altersklasse. Marathonprofi Erik Hille (TV Burglengenfeld) feierte ein starkes Crossduathlon-Debüt auf Rang 4, und das TV-Team freute sich zusätzlich über Team-Gold. Insgesamt gingen über 350 Ausdauersportlerinnen und -sportler bei der 12. Auflage des Burglengenfelder Klassikers an den Start.

Nach den erfolgreichen Deutschen Meisterschaften im Crossduathlon 2023 und 2024 erhielt der TV Burglengenfeld in diesem Jahr den Zuschlag für die Bayerischen Meisterschaften.
Der 3. Bürgermeister Sebastian Bösl, der in Vertretung des Schirmherrn Thomas Gesche sprach, zeigte sich beeindruckt von der Veranstaltung am heimischen Lanzenanger.
Auch Gerd Rucker, Präsident des Bayerischen Triathlon-Verbands, lobte die hervorragende und kontinuierliche Arbeit der TV-Triathlon-Gruppe.
Über 100 Ehrenamtliche trugen zum reibungslosen Ablauf bei – unterstützt von der Stadt Burglengenfeld, der BRK-Bereitschaft, der Freiwilligen Feuerwehr Burglengenfeld sowie den zahlreichen Helfern aus den TV-Abteilungen Triathlon, Radsport und Leichtathletik.

Um 12:15 Uhr fiel der Startschuss für die „Fischer-Fußfit-Wuidsaujagd“ um die Bayerische Meisterschaft:
6,0 km Laufen, 22,8 km Mountainbiken und abschließend 3,6 km Laufen standen auf dem Programm.
Dreh- und Angelpunkt war der Lanzenanger, wo die Zuschauer Start und Ziel, den Hindernisparcours „Fuchsbau“ sowie die legendäre Röhrendurchfahrt hautnah miterleben konnten.
Besonders am neuen Rollenhindernis im Fuchsbau herrschte ausgelassene Stimmung – Freunde und Fans feuerten die Athletinnen und Athleten lautstark an.

Bei den Herren setzte Erik Hille (TV BUL) früh Akzente, doch der Weltcup-Dritte im Crosstriathlon Sebastian Neef (TSG Roth) übernahm schon nach dem ersten Laufabschnitt die Führung.
Angefeuert vom heimischen Publikum sprang Michi Fuchs (TV BUL) als Dritter aufs Mountainbike, ehe Tobias König, der diesjährige MTB-Bundesliga-Gesamtsieger, seine ganze Klasse zeigte:
Mit einem furiosen Ritt übernahm er in der zweiten Runde die Spitze und verteidigte sie knapp vor dem heranstürmenden Neef.
Damit durfte er erneut mit der legendären Wuidsaumaske ins Ziel stürmen.
Fuchs überholte auf dem Bike seinen Vereinskollegen Hille und verteidigte mit letzter Kraft den dritten Platz auch auf dem Schlusslauf.
Ludwig Sigl (TV BUL) belegte als Gesamtsiebter Rang 3 in der M20, und Tom Ostfalk rundete das starke TV-Ergebnis als Sieger der M50 ab.

Auch das Rennen der Damen bot Hochspannung:
Cornelia Griesche ging mit rund zwei Minuten Vorsprung vor Paula Leupold (TV BUL) in die Wechselzone.
Leupold zeigte auf dem Mountainbike trotz Krämpfen eine herausragende Leistung und übernahm zwischenzeitlich die Führung – mit 1:30 Minuten Vorsprung auf den letzten Laufabschnitt.
Erst auf den letzten 400 Metern konnte Griesche wieder aufschließen und entschied das Duell schließlich mit nur neun Sekunden Vorsprung für sich.
Mit der zweitschnellsten Laufzeit sicherte sich Vanessa Baumeister (TG Augsburg) Rang 3.

👉 Alle Ergebnisse unter:
Ergebnisse – Jag de Wuidsau

Kuh-Alarm und Medaillenregen: TV Burglengenfeld stark bei Crossduathlon-DM 🐮

🥇 Vier Podestplätze für den TV Burglengenfeld bei Deutscher Crossduathlon-Meisterschaft

Gold, Silber und zweimal Bronze – starke Saisonbilanz für die Triathleten

Zum Saisonende haben die Triathleten des TV Burglengenfeld bei den Deutschen Crossduathlon-Meisterschaften in Hünsborn noch einmal groß aufgetrumpft.
Nach den Erfolgen bei der XTERRA Crosstriathlon-WM und den Deutschen Crosstriathlon-Meisterschaften eroberte das TV-Trio diesmal einen kompletten Medaillensatz:

  • Ludwig Sigl krönte sich zum Deutschen Meister (M20),
  • Felix Wagner sicherte sich Bronze in der M25,
  • Michi Schoyerer kämpfte sich ebenfalls zu Bronze in der M20.

Zusätzlich freute sich das Team über die Deutsche Vizemeisterschaft in der Mannschaftswertung.
Beim parallel ausgetragenen Ironman Italy überzeugte Andreas Brand mit einer herausragenden Gesamtzeit von 9:36:18 Stunden.


Starke Teamleistung trotz kurioser Unterbrechung

„Unser Ziel war ein Podestplatz in der Teamwertung – und das haben die Jungs eindrucksvoll erreicht“, freuten sich die Trainer Thomas Kerner und Franz Pretzl.

Das Rennen verlief jedoch alles andere als gewöhnlich:
Ein Rennabbruch durch eine ausgebüxte Kuh sorgte zunächst für eine kuriose Pause, ehe nach dem ersten Laufabschnitt ein Restart mit fünf Sekunden Abstand erfolgte. Die Neuordnung der Startreihenfolge brachte zwar etwas Verwirrung, doch die drei TV-Athleten behielten die Nerven.

Nach dem vielen Regen war die Strecke stark aufgeweicht – Bedingungen, die den erfahrenen Burglengenfelder Cross-Spezialisten in die Karten spielten.
Über zwei Lauf- und eine Bikestrecke (8,8 km Crosslauf, 20 km MTB, 4,6 km Crosslauf) lieferten sie ein starkes Rennen.


Wagner, Sigl und Schoyerer in Topform

Felix Wagner lag nach dem ersten Lauf bereits auf Rang fünf und zeigte auf dem Mountainbike eine bärenstarke Leistung mit dem drittbesten Radsplit des Tages.
Am Ende überquerte er die Ziellinie als Gesamtvierter und Dritter der Altersklasse M25.

Ludwig Sigl fuhr mit enormem Druck im Mittelteil des Rennens stetig nach vorne und sicherte sich mit einem starken Schlussspurt den Deutschen Meistertitel in der M20 sowie Gesamtrang zehn.

Michi Schoyerer wurde unglücklich von einer Hornisse gestochen, kämpfte sich aber trotz Schmerzen ins Ziel – eine Entscheidung, die sich lohnte: Bronze in der Einzelwertung M20 und Silber in der Teamwertung.

Nach einer langen Saison zeigten sich alle drei Athleten sowie ihre Trainer hochzufrieden mit den Ergebnissen.


Ironman Italy: Starke Performance von Andreas Brand

Parallel zur DM waren Martin Stegerer und Andreas Brand beim Ironman Italy am Start.
Der flache, schnelle Kurs über 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42 km Laufen entlang der Adriaküste versprach Topzeiten.

Während Martin Stegerer nach gutem Schwimmen und starkem Radsplit wegen massiver Magenprobleme aufgeben musste, zeigte Andreas Brand ein beeindruckendes Rennen.
Nach dem Schwimmen startete er eine fulminante Aufholjagd, fuhr mit 38 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit über die Radstrecke und lief den Marathon mit einem Schnitt von 4:40 min/km.
Nach 9:36:18 Stunden erreichte er jubelnd das Ziel – ein starkes Saisonfinale.


🏁 Ergebnisse

Deutsche Crossduathlon-Meisterschaft – Hünsborn
8,8 km Lauf – 20 km MTB – 4,6 km Lauf

  • Felix Wagner: 4. Gesamt, 3. M25 – 32:52 / 43:01 / 17:03 → 1:34:33
  • Ludwig Sigl: 10. Gesamt, 1. M20 – 35:12 / 45:31 / 19:43 → 1:42:43
  • Michi Schoyerer: 22. Gesamt, 3. M20 – 36:26 / 52:59 / 19:36 → 1:50:49

Ironman Italy – Cervia

  • Andreas Brand: 1:17:49 (Swim) / 4:47:13 (Bike) / 3:17:11 (Run) → 9:36:18 Gesamtzeit
  • Martin Stegerer: 1:06:55 (Swim) / 4:48:14 (Bike) → Aufgabe

Gold und Silber im Schlamm: TV Burglengenfeld triumphiert bei Crosstriathlon-WM

🏆 Weltmeisterin und Vizeweltmeister für den TV Burglengenfeld

Paula Leupold und Michi Fuchs triumphieren bei den XTERRA World Championships in Italien

Den größten Erfolg ihrer Karriere feierten Paula Leupold und Michi Fuchs bei den XTERRA World Championships im Crosstriathlon im italienischen Molveno.
In einer wahren Schlammschlacht sorgten die beiden Youngsters der Multisportgruppe des TV Burglengenfeld für das beste Resultat in der Vereinsgeschichte – sehr zur Freude ihrer Coaches Tom Kerner und Gründer Franz Pretzl.

Pam Mittermeier kämpfte sich nach einem Sturz noch auf Rang 13, und Emma Leupold glänzte bei der Jugend-WM mit einem hervorragenden 7. Platz.


Vier Athleten des TV Burglengenfeld bei der WM-Qualifikation

Schon die Qualifikation für das größte Event im Crosstriathlon war ein Erfolg: Vier Athleten des TV Burglengenfeld sicherten sich die begehrten Startplätze.
Wie in den Jahren zuvor sorgten kühle Temperaturen und viele Regentage im Vorfeld für extreme Bedingungen.

Es war das Härteste, was ich bisher gemacht habe“, so Michi Fuchs.
Nach dem 1.500-Meter-Schwimmen im Neoprenanzug im Molvenosee folgten zwei Bikerunden à 16,7 km mit 1.200 Höhenmetern sowie zwei Crosslauf-Runden à 5 km mit 300 Höhenmetern – eine echte Herausforderung selbst für erfahrene Athleten.


Paula Leupold: Von der Jägerin zur Weltmeisterin

Erwartungsgemäß stieg Paula Leupold im Mittelfeld aus dem Wasser. Doch am Anstieg mit rund 500 Höhenmetern zum höchsten Punkt zündete sie den Turbo.
Ihr Rückstand auf die Führende betrug etwa fünf Minuten – danach begann ihre Aufholjagd.

Etwas ausgekühlt, mit Ärmlingen und Weste unterwegs, wurde der versierten Bikerin schnell wieder warm, als sie eine Konkurrentin nach der anderen überholte.
Von da an hatte ich nur noch Spaß“, so die neue Weltmeisterin, die auch die gefährlichen Downhill-Passagen souverän meisterte.

Ein besonderer Dank ging an ihren Vater, der spätabends noch Matschreifen aufgezogen hatte – für optimalen Grip auf den rutschigen Trails.

Mit fast neun Minuten Vorsprung wechselte sie auf die Laufstrecke und baute ihre Führung weiter aus.
Trotz komfortabler Position blieb sie hochmotiviert und erreichte das Ziel freudestrahlend als neue Weltmeisterin und schnellste Frau des gesamten Feldes – mit elf Minuten Vorsprung!

Damit sicherte sich Paula den größten Erfolg ihrer bisherigen Laufbahn – den Weltmeistertitel im Crosstriathlon beim größten Event der Welt.


Michi Fuchs: Silber gewonnen – Gold kaum verpasst

Michi Fuchs stieg als Zwölfter aus dem eiskalten Molvenosee und nahm das Rennen auf dem Mountainbike auf.
Die steilen Anstiege und der klebrige Lehmboden forderten alles:
Das Rad wog gefühlt 20 statt 10 Kilo – und bremsen musste man bergab kaum, weil der Schlamm das schon erledigte“, scherzten die frischgebackenen Medaillengewinner später.

Mit viel Druck arbeitete sich Fuchs bis auf Rang 2 in seiner Altersklasse vor – nur 1:20 Minuten hinter dem Führenden.
Auf der Laufstrecke holte er Meter um Meter auf und war 400 Meter vor dem Ziel nur noch 50 Meter dran.
Doch sein Konkurrent sah ihn rechtzeitig und zog nochmals an.

Am Ende finishte Fuchs als Vizeweltmeister – Silber gewonnen, nicht Gold verloren.
Nach Rang 11 im Vorjahr war auch für ihn dies der größte Erfolg seiner Karriere.


Pam Mittermeier: Sturz, Schmerz – und trotzdem ins Ziel

Pam Mittermeier erwischte es unglücklich: Eine vor ihr fahrende Konkurrentin stürzte und riss sie mit.
Nach einem kurzen Stopp im Sanitätszelt setzte sie das Rennen mit aufgeschürfter Handfläche fort – und kämpfte sich trotz allem bis ins Ziel.
Mit beeindruckendem Kampfgeist finishte sie auf Rang 13 ihrer Altersklasse.


Emma Leupold: Beste Deutsche bei der Jugend-WM

Bei der Jugend-WM, die über die halbe Distanz der Erwachsenen führte, zeigte Emma Leupold ebenfalls eine starke Leistung.
Nach einem erwartungsgemäß verhaltenen Schwimmen drehte sie auf dem Rad richtig auf:
Mit Radbestzeit fuhr sie von Platz 25 auf Rang 4 vor – trotz zahlreicher Laufpassagen wegen des tiefen Schlamms.
Im abschließenden Lauf verlor sie zwar noch zwei Plätze, wurde aber beste Deutsche Teilnehmerin und beendete das Rennen hochzufrieden auf Rang 7.


Ergebnisse Molveno XTERRA WM

Michi Fuchs: Gesamtplatz 6, Rang 2 M 20, 21.47, 2.03.09, 50.14, 3.18.15
Paula Leupold: Gesamtsiegerin, 27.47, 2.20.47, 59.33, 3.51.51
Pam Mittermeier: Rang 13 AK, 34.41, 2.58.22, 73.08, 4.52.04,

Jugend
Emma Leupold: 7. Platz, 14.23, 2.06.19

Die „Wuidsau“ steht in den Startlöchern

Die Vorbereitungen für das etablierte Outdoorsport-Event „Jag de Wuidsau“ powered by Asklepios Klinik des TV Burglengenfeld am 11. Oktober sind fast abgeschlossen. Die mittlerweile deutschlandweit bekannte Sportveranstaltung legt dieses Jahr besonders viel Wert auf den Nachwuchs – mit dem Ehrenreich-Massivhaus-Frischlingsrun sowie den Duathlon-Wettkämpfen für Schüler und Jugend bei der Olympia-Gym-Überläuferjagd.

Gut ein Jahr Vorbereitung hat die sechzehnköpfige Multisport-Arbeitsgruppe der Leichtathletikabteilung des TV Burglengenfeld in die bereits 12. Auflage gesteckt. Beim größten Sportfest auf dem Burglengenfelder Lanzenanger wird für jede Altersgruppe – vom Anfänger bis hin zum Profi – etwas geboten.
2013 initiierte Trainer Franz Pretzl gemeinsam mit seinem Athleten Tom Kerner das Outdoorevent, das zunächst fünf Jahre in Dietldorf und danach in Burglengenfeld ausgetragen wurde. Diente das Sportereignis anfangs noch als Vorbereitung für die Athleten, hat sich die „Wuidsau“ längst von einem reinen Sportevent zu einem familienfreundlichen Breitensportfest weiterentwickelt.
Der neue Slogan der Veranstalter lautet nun „von Sportlern für Sportler“, erweitert um „von Familien für Familien“.
Wer also einen Sporttag für die ganze Familie sucht und dabei noch deutschen Spitzensport erleben möchte, ist herzlich eingeladen, am 11. Oktober bei der „Wuidsau“ dabei zu sein. Dreh- und Angelpunkt ist wie bisher der Burglengenfelder Lanzenanger.


Schüler- und Jugendrennen feiern Premiere

Nach den großartigen Erfolgen des „Frischlingsruns“ mit über 200 Teilnehmern wartet auf die Schüler und Jugendlichen zusätzlich ein Cross-Duathlon. Erstmals wird es also einen Duathlon für Schülerinnen, Schüler und Jugendliche geben. Damit können nun auch die Jüngsten (12 bis 17 Jahre) bei der Olympia-Gym-Überläuferjagd echte „Wuidsau-Luft“ schnuppern.
Die Strecken sind nahezu eben und für Zuschauer sehr gut einsehbar.

Für die erwachsenen Hobbysportler bei der RaDoNERD-Schnupperjagd wurden die Distanzen nochmals angepasst: flacher, kürzer und somit auch für Einsteiger leicht zu bewältigen.
Die Wettkämpfe können zudem im Zweierteam absolviert werden.

Nach den Deutschen Meisterschaften im vergangenen Jahr werden heuer die Bayerischen Meisterschaften im Rahmen des Hauptwettkampfs, der Fischer-Fußfit-Wuidsaujagd, ausgetragen.


Das Veranstaltungsgelände am Lanzenanger, inklusive beheiztem Festzelt, sorgt für echte Volksfeststimmung.
So können sich die Kids am Vormittag austoben, während die Eltern am Nachmittag bei den Erwachsenen-Wettkämpfen selbst sportlich aktiv werden.
Für Unterhaltung und Verpflegung ist selbstverständlich gesorgt.


Programm „Jag de Wuidsau“ powered by Asklepios Kliniken – 11. Oktober:

Olympia-Gym-Überläuferjagd:
10:30 Uhr

Ehrenreich-Massivhaus-Frischlingsrun:
Start 1: 11:30 Uhr Start 2: 11:35 Uhr

Fischer-Fußfit-Wuidsaujagd:
12:15 Uhr Damen
12:18 Uhr Herren
12:21 Uhr Staffeln

RaDoNERD-Schnupperjagd:
13:30 Uhr

TV-Triathleten auf langen Distanzen

Nachdem die Youngsters der Triathleten des TV Burglengenfeld bei den Deutschen Crosstriathlonmeisterschaften für Furore sorgten, zeigten auch die Aktiven bei den Mitteldistanztriathlons im Allgäu und in Hradec/Tschechien für starke Ergebnisse.

Beim Allgäu Classic über 1,9 km Schwimmen, 92 km Radfahren und 20 km Laufen waren Andreas und Meike Huf, sowie Lars Ruhland gut unterwegs. Begeistert von der Partystimmung in den Bergen kamen alle drei gut aus dem warmen Alpsee und nahmen sich anspruchsvolle Radstrecke mit dem berühmt berüchtigten Kalvarienberg und die Laufstrecke mit dem Kuhsteig in Angriff. Obwohl es beim Schwimmen regnete und die Straßen nass waren, fühlte sich Lars Ruland trotz der rund 1240 Höhenmeter pudelwohl. So sackte er reihenweise seine Mitkonkurrenten ein und bewies auch auf den abschließenden 20 Laufkilometern Standfestigkeit. So gelang gar ein Top Ten Resultat mit Rang 10 in seiner Altersklasse und war auch im Gesamfeld der rund 1100 Finisher mit Platz 139 sehr zufrieden. Auch Andreas Huf war am Ende sehr stolz das Ziel erreicht zu haben, da er im Vorfeld arge Probleme mit der Achillessehne hatte. Getragen durch die Stimmung der Zuschauer meisterte auch Ehefrau Meike den bei km 16 beginnenden spektakulären Anstieg zum Kalvarienberg, der mit 16 % Steigung schon die erste schwere Hürde darstellte. Auch auf der Pendelstrecke entlang des Alpsees zeigte sie biss und freute sich am Ende über ihren Top 20 Platz in ihrer Altersklasse.

Der Ironman 70.3 Hradec Kralove war das Ziel von Andreas Brand und Chris Kolbeck über 1900 m Schwimmen, knapp 90 km Radfahren und einem Halbmarathonlauf. Immer eine große Herausforderung ist für den Paratriathleten Chris Kolbeck ein Wettkampf. Auf dem 1900m Schwimmrundkurs in der Elbe kam gut zurecht und wechselte gut gelaunt auf sein Triahtlonbike. Nach einem kraftvollen Ritt meisterte er auch mit seiner Beinprothese die 21.7 km durch die Innenstadt und freute sich am Ende über seinen Sieg in der Parawertung. Für Andreas Brand war es ein sehr gelungener Test für den Ironman Italy. Trotz chaotischer Vorstartschwierigkeiten und einem mäßigen Schwimmen kam der danach jedoch richtig auf Touren. Die windige und hügelige Radstrecke spulte er in einem starken 40 er Schnitt herunter und nahm dann die mit vielen Kurve gesähte Laufstrecke in Angriff. Auch hier gelang ihm ganz nach Plan ein flottes Rennen in konstant 4 min pro Kilometer. So finishte er nach starken 4.31.34 Stunden auf Rang 10 in seiner Altersklasse und Rang 118 im Gesamtfeld der rund 1500 Finisher.

Ergebnisse

Allgäu Triathlon

Lars Ruhland Platz 10 Gesamtzeit 5.13.28 swim 37.55, bike 2.50.11, run 1.35.31
Andreas Huf Platz 51 AK, Gesamtzeit 6.06.06, swim 39.09, bike 3.13.16, run 2.02.25
Meike Huf Platz 19 AK, Gesamt 6.28.17, swim 42.03, bike 3.38.16, run 1.57.34

Ironman 70.3 Hradeck

Chris Kolbeck Platz 1 AK, Gesamt 5.44.06, swim 34.46, bike 2.37.39, run 2.18.14
Andreas Brand Platz 15 AK, Gesamt 4.31.34, swim 38.36, bike 2.13.18, run 1.29.13

Leupold und Fuchs XTERRA Europameister und Deutscher Meister

Bei den Deutschen Crosstriathlonmeisterschaften, sowie den XTERRA European Champion Ship glänzten Paula Leupold und Michi Fuchs als Tagesschnellste Amateure. Daneben überraschte Leupold noch alle, als sie sogar schneller war als die Deutsche Meisterin der Eliteklasse. Pam Mittermeier freute sich über den DM-Titel in ihrer Altersklasse und Tobi Zeller über Rang 1 beim Reduced Wettbewerb.

„Mehr geht nicht“ so die beiden mitgereisten Triathlon Coaches Thomas Kerner und Franz Pretzl vom TV Burglengenfeld über die Topresultate der beiden Youngsters des TV Burglengenfeld, die mit dem Doppelsieg bei den Amateuren zugleich ein Novum aufstellten. Im Rahmen der O-See Challenge vergab die Deutsche Triathlon erneut die Deutschen Meisterschaften im Crosstriathlon nach Zittau. Eine besondere Aufwertung erhielt die Veranstaltung durch die XTERRA European Championships im Crosstriathlon, die Athleten aus ganz Europa anlockte. Mit einem 20 Mann starken Tross war man bestens gerüstet, um die TV – Triathleten optimal zu unterstützen. Nach tropischen Temperaturen bei weit über 30 Grad am Vortag kühlte es sich am Wettkampftag etwas ab und durch Wolken und Wind waren es dann fast Top Wettkampfbedingungen. So war das 1500 m Schwimmen im Oberndorfer See beim 25 Grad eine herrliche Sache, ehe es hinaus in die Zittauer Berge ging mit 37 knallharten Mountainbike Kilometer inclusive satten 1049 Höhenmetern. Den Abschlusspart bildete eine 2 mal 5 km sehr kupierte Crosslauf Strecke.

Bereits 2024 glänzten Michi Fuchs und Paula Leupold schon bei den Deutschen Meisterschaften, doch diesmal setzten beiden 22- und 21-jährigen Studenten noch eins drauf. Die Eigengewächse des TV Burglengenfeld beherrschten vollkommen das Feld der Amateure und mischten auch im Profifeld kräftig mit.

Erneut einen großen Sprung nach vorne machte Michi Fuchs gegenüber 2024, was sich schon bei den Österreichischen Crosstriathlon Meisterschaften und bei den Landesligawettbewerb in Kitzingen zeigte. Beim Massenstart der rund 180 Athleten sprang er wie 2024 als Erster in die Fluten des Oberndorfer Sees. Er kam zwar ganz gut in den Rhythmus, war aber mit seiner Schwimmzeit nicht ganz zufrieden und schwang sich dennoch schon als Siebenter auf sein neues Mountainbike. Er drückte auf den steilen Uphill Trails vehement in die Pedale und ließ bergab die Bremshebel oft unbetätigt. So hatte er sich bis zum höchsten Punkt bereits auf Rang 1 vorgearbeitet und baute bis zum zweiten Wechsel seinen Vorsprung noch aus. Zwar musste er sich im Vorfeld mit einem Pferdekuss im Oberschenkel herumplagen, doch auf dem knackigen Laufparcours gab er mit einem kämpferischen Auftritt seine Führung nicht mehr aus der Hand. So stürmte er als schnellster Amateur und auf Rang 20 aller Starter inclusive der 40 Profimänner ins Ziel. Sein beeindruckender Auftritt bescherte ihm den Titel des Deutschen Meisters und des XTERRA Europameisters in seiner Altersklasse.

Nachdem Paula Leupold schon im Juli beim internationalen XTERRA France Crosstriathlon als beste Amateurin finishte, ließ sie es auch im Dreiländereck diesmal richtig krachen. Im Vorfeld musste sie sich zwar leider mit einem lädierten Knie herumschlagen, das fast kein Lauftraining zuließ, doch freute sie sich das es in Zittau hielt und so für zusätzliche Motivation sorgte. Nach dem Schwimmen, zwar noch leicht im Hintertreffen drehte Paula Leupold dann auf dem Mountainbike auch so richtig den Gashahn auf. Reihenweise schluckte sie ihre Konkurrentinnen und auch männliche Crosstriathleten hinauf zum höchsten Punkt, dem Hochwaldturm . Auch auf den halsbrecherischen Abfahrten fand sie immer die rote Linie und so brauste sie bereits als schnellste Amateurin mit knappem Vorsprung in die Wechselzone. Ihre Schwachstelle das Knie hielt und so verteidigte sie mit viel Kampfeswillen ihre Führung und finishte freudestrahlend mit neuer Bestmarke. Damit war sie schnellste Frau aller Amateurinnen und auch schnellste Dame inclusive der Profifrauen bei den Deutschen Meisterschaften. So gewann sie die Titel als Deutsche Meisterin und XTERRA Europameisterin in der Altersklasse W 20 und ist inoffiziell Deutsche Meisterin aller Starterinnen.

Ihre Radstärke nutzte W 45 Starterin Pam Mittermeier, um sich den Deutschen Meistertitel in ihrer Altersklasse zu holen. Nach einem etwas mauen Schwimmen, starkem Biken und soliden Crossrun, trotz offenen Blasen, sicherte sie sich  Gold bei den Deutschen Meisterschaften, sowie Bronze bei den XTERRA Europameisterschaften. Beeindruckt zeigte sich Schwimmabteilungsleiter Armin Adler nach seinem ersten Start bei einem XTERRA Rennen und freute sich letztendlich das Ziel gesehen zu haben. Auf dem etwas kürzeren Reduced Trailkurs fühlte sich Tobi Zeller sichtlich wohl und gewann nach drei ausgeglichenen starken Disziplinen Gold in seiner Altersklasse.

Ergebnisse:  
Deutsche Meisterschaft, XTERRA Europameisterschaft Crosstriathlon
Michi Fuchs: Gesamt 1, Altersklasse 1. Platz, Swim 23.00, Bike 1.43.18, Run 50.18, Gesamt 2.58.48
Paula Leupold: Gesamt 1, Altersklasse 1. Platz, Swim 29.41, Bike 1.58.28, Run 59.42, Gesamt 3.30.23
Pam Mittermeier:  Gesamt 12, Altersklasse 3. Platz, Swim 36.19, Bike 2.12.50, Run 65.54, Gesamt 3.57.33
Armin Adler: Gesamt 116, Altersklasse 23, Swim 27.25, Bike 2.11.30, Run 82.21, Gesamt 4.06.39

Rahmenwettbewerbe

Reduced Trail
Tobias Zeller: Gesamt 17 Altersklasse 1, Swim 13.36, Bike 1.12.42, Run 30.14, Gesamt 1.59.05

Staffel Classic Distanz
Emma Roidl, Peter Mittermeier, Thomas Kramer: Platz 16, Zeit 3.29.47

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