Das etablierte Event „Jag de Wuidsau“, das deutschlandweit aus Dietldorf bekannt ist und bereits zwei deutsche Meisterschaften im Crossduathlon ausgerichtet hat, wird in diesem Jahr zum ersten Mal ein waschechtes Familienevent.
Schüler- und Jugendrennen feiern Premiere
Erstmals wird es Rennen für Schülerinnen und Schüler sowie Jugend (A und B) geben. Damit können nun auch die Jüngsten (12 bis 17 Jahre) die „Wuidsau-Luft“ schnuppern. Nach den großartigen Erfolgen des „Frischlingsruns“ mit über 200 Teilnehmern erweitern die Veranstalter den Wettkampfkalender um einen Crossduathlon für die jeweilige Altersklasse. Der Ehrenreich Massivhaus Frischlingsrun für die Jüngsten bleibt natürlich weiterhin bestehen und die Wuidsau darf weiterhin gejagt werden.
Vom Sportevent zum Familienspaß
Die „Wuidsau“ entwickelt sich somit von einem reinen Sportevent zu einem familienfreundlichen Breitensport-Event weiter. Der neue Slogan der Veranstalter wird nun mehr „von Sportlern für Sportler“, um „von Familien für Familien“ erweitert.
Volksfeststimmung am Lanzenanger
Das Veranstaltungsgelände am Lanzenanger inklusive des beheizten Zeltes lässt Volksfeststimmung aufkommen. So können sich die Kids am Vormittag austoben und die Eltern am Nachmittag im Rahmen der Erwachsenen-Wettkämpfe sportlich noch betätigen. Für Unterhaltung sowie Verpflegung wird gesorgt.
Sporttag für die ganze Familie
Wer also einen Sporttag für die ganze Familie sucht und dabei noch deutschen Spitzensport sehen möchte, ist herzlich eingeladen, am 11. Oktober bei der „Wuidsau“ dabei zu sein.
Strecken und Anmeldung
Die Strecken werden derzeit noch erarbeitet und sind ab Anfang Juni auf der Homepage zu sehen. Anfang Juni wird auch die Anmeldung geöffnet. Die Veranstalter planen zudem ein Community-Event inklusive Fahrtechniktraining, so dass sich auch jeder ermutigt fühlt, die Strecken zu schaffen.
Sonne und toller Schnee – das durften die Multisportler des TV Burglengenfeld vergangenes Wochenende in Finsterau bei ihrem alljährlichen Langlaufcamp genießen. Nach dem schneelosen Camp im Jahr 2023 war die weiße Pracht noch genügend vorhanden, und so war der Einstieg vom Jugendferiendorf Finsterau von der Haustür direkt auf die Loipe möglich. Der unmittelbar am Gebäude liegende Langlaufübungsplatz bot die besten Voraussetzungen für die Anfänger, und die versierten Aktiven nutzten die unterschiedlichen Loipen zum ausgiebigen Ausdauertraining in der Skating-Technik. Das Training von Freitagnachmittag bis zum Sonntag mit den Langlaufskiern ist seit Jahren in der kalten Winterzeit ein Erfolgsrezept der TV-Multisportler. Leider dezimierte die Influenza etwas die Anzahl auf 20 Aktive, dennoch freute sich Coach und Organisator Franz Pretzl über die 20 Aktiven, die sich für die kommende Sommersaison in der etwas anderen Sportart in Form brachten. Zusammen mit Trainer Thomas Kerner verfeinerten alle Teilnehmer etwas ihre Technik. Zudem blieb noch Zeit, um bis zu 80 Kilometer bei herrlichstem sonnigem Wetter zu sammeln. Die zwei Abende gehörten zudem dem ausgiebigen Erfahrungsaustausch.
Beim „Kick-off-Meeting“ der Multisportgruppe des TV Burglengenfeld ehrten die beiden Leiter Thomas Kerner und Franz Pretzl die Vereinsmeister 2024. Viel vorgenommen haben sich die Multisportler für 2025 – seien es die vier Ausdauersportveranstaltungen oder die hochkarätigen Starts, von den Oberpfalz- bis hin zu den Weltmeisterschaften. Höhepunkt 2024 war die erneute Austragung der Deutschen Meisterschaften im Crossduathlon.
Beim Kick-off-Meeting im vollbesetzten TV-Heim dankte Leichtathletik-Abteilungsleiter Kilian Marek Thomas Kerner und Franz Pretzl für ihren unermüdlichen Einsatz. Begrüßen durfte das Coach-Duo auch die Abteilungsleiter im Radsport, Andi Huf, und im Schwimmen, Armin Adler.
Die Liste der Erfolge der Multisportler, die in der Leichtathletikabteilung des TV Burglengenfeld integriert sind, ist sehr lang – ebenso wie die Aktivitäten. Dazu zählen Trainingslager, sechs eigene Ausdauersportveranstaltungen und vor allem die vielen Starts der rund 50 Sportler umfassenden Ausdauersparte.
Die Bilanz 2024 ist sehr beeindruckend: Sechs deutsche Meistertitel im Crosstriathlon und Duathlon wurden durch Michi Fuchs und Paula Leupold (jeweils zweimal) sowie durch zwei DM-Teamtitel mit Paula Leupold, Michi Fuchs, Pam Mittermeier, Michi Schoyerer, Ludwig Sigl und Emma Roidl erzielt. Dazu kamen jeweils zwei zweite Plätze durch Pam Mittermeier und Ludwig Sigl sowie zwei dritte Ränge durch Michi Schoyerer und Emma Roidl. Beim ersten Start der Multisportgruppe bei den Deutschen Meisterschaften in der Mittel- und Langdistanz glänzten Justine Jendro und Martin Stegerer mit Bronze und Silber. Bei der EM im Crosstriathlon freute sich Tobi Zeller über einen Top-Ten-Rang mit Platz 6. Am Lago di Molveno finishte Michi Fuchs bei den hochkarätig besetzten XTERRA-Weltmeisterschaften auf Rang 11. Mit Platz 16 bei den Ironman-70.3-Weltmeisterschaften in Neuseeland hatte sich die weite Reise um den Erdball für Justine Jendro mehr als gelohnt. Auch bei den Bayerischen Meisterschaften machten die TV-ler mit zwei ersten, einem zweiten und drei dritten Plätzen von sich reden. „Hervorzuheben“, so Pretzl, „ist der erneute Sieg beim Landkreislauf durch das Herrenteam.“ Grundstock für die vielen Erfolge sind das jährlich traditionelle einwöchige Trainingslager in Cesenatico und das Ski-Camp in Finsterau.
Zwar startete er bei keiner Meisterschaft, aber dafür beeindruckte Neuzugang Profiläufer Erik Hille umso mehr mit Zahlen: So finishte er beim Berlin-Marathon mit der nationalen Top-Zeit von 2:13:03 Stunden und sorgte mit Platz 2 beim Jungfrau-Marathon mit 2000 Höhenmetern in Interlaken für Aufsehen.
Veranstaltungen Nicht nur als Aktive machten sich die TV-ler national und international einen Namen, sondern auch als Veranstalter. Hier heißt das Motto „Von Sportlern für Sportler“. Deutschlandweit bekannt ist mittlerweile der Crossduathlon „Jag de Wuidsau“. Die gute Organisationsarbeit würdigte die Deutsche Triathlon Union mit der erneuten Vergabe der Deutschen Meisterschaften. Auch der Premberger Berglauf ist seit 35 Jahren eine feste Größe im Veranstaltungsprogramm – ebenso wie der 7. Dietldorfer Schneeballbiathlon. Mit über 400 Finishern waren auch die zweiten Oberpfalzmeisterschaften im Crosslauf am Burglengenfelder Gymnasium ein voller Erfolg. Das Gleiche gilt für die Oberpfalzmeisterschaften im Waldlauf in Bodenwöhr, wo ebenfalls über 400 Sportler finishten. Der Dietldorfer Bestzeitenlauf rundete das umfangreiche Veranstaltungsprogramm ab.
Ein großer Batzen Geld verschlingt das Training im Bulmare, für das man rund 4000 Euro aufbringen muss. Bezuschusst werden konnten erstmals auch Starts bei offiziellen Meisterschaften sowie Starts in der Oberpfalz und die Vereinskleidung.
Für 2025 haben sich die TV-Multisportler viel vorgenommen. Vor allem die gemeinsamen Teamevents stehen dabei im Vordergrund, um die TV-Truppe zu stärken. Dazu zählen das Skilanglauf-Camp in Finsterau, das Oster-Trainingslager in Italien, der Landkreislauf Schwandorf, die Vereinsmeisterschaft in Velburg, die Deutsche Crosstriathlon-Meisterschaft in Zittau sowie die DM im Crossduathlon in Osthelden.
2025 Events
7. Dietldorfer Schneeballbiathlon-Weltcup: 6. Januar
36. Premberger Berglauf mit Oberpfalzmeisterschaften: 27. April
Oberpfalzmeisterschaften Waldlauf Bodenwöhr: 10. August
Bayerische Meisterschaft Crossduathlon „Jag de Wuidsau“: 11. Oktober
Vereinsmeister 2024
Schüler B:
Norah Adler, 2. Rosi Mittermeier, 3. Victoria Buckley
Schüler A:
Lambert Sigl, 2. Lukas Wein
Schülerinnen A:
Magda Ostfalk
Jugend B:
Leopold Sigl, 1. Greta Ostfalk
Männer:
Michi Fuchs, 2. Ludwig Sigl, 3. Tobi Zeller, 4. Markus Süß
Der 7. Dietldorfer Schneeball-Biathlon-Weltcup des TV Burglengenfeld sorgte wieder für viel Spannung in der „Kellner Arena“. Erstmals durften sich die neuen Schneeball-Biathlonkönige Sonja Lämmler und Rafael Böhm die Weltcupkrone aufsetzen. Die Sprecher Rudi Obermeier und Stefan Irrgang peitschten gemeinsam mit den Zuschauern die Teilnehmer zu Höchstleistungen an, auch wenn die Treffsicherheit manchmal zu wünschen übrig ließ.
Eine tolle Atmosphäre herrschte beim Start des 7. Schneeball-Biathlon-Weltcups in Dietldorf. Flaggen hingen im Hintergrund der eigens dafür angefertigten Schneeball-Klappscheiben aus Holz auf dem umfunktionierten Holzlagerplatz der „Kellner Arena“. Die selbst gebauten Klappscheiben aus Holz waren sogar mit einem schwarzen Zielbereich aufgemotzt worden, sodass die Sportler mit ihren Schneebällen das Ziel besser anvisieren konnten. „Laufen – Schneeballwerfen – Laufen“ hieß es in der Kellner Arena vor laufender Kamera eines Fernsehteams und zahlreichen Zuschauern. Das Orga-Team von „Jag de Wuidsau“ des TV Burglengenfeld lud zu Jahresbeginn wieder zu dem einmaligen Outdoor-Event ein. Erfreut zeigte man sich darüber, dass das natürliche „Weiß“ von Frau Holle nach fünf Jahren Pause diesmal wieder für Original-Schneebälle sorgte. Ansonsten war man auf den „Schnee“ der Donau-Arena angewiesen.
Als Volltreffer erwies sich die Verkürzung der Wurfdistanz auf 5 Meter, was für deutlich mehr Spannung sorgte, da die Treffsicherheit zunahm. Auch die Damen waren von der kürzeren Laufstrecke angetan. Da die Zuschauer nun näher an die Athleten heranrückten, spürten diese hautnah die Anfeuerungsrufe in ihrem Rücken. Viel mehr zu tun hatten auch die Scheibenaufsteller – „dank“ der kürzeren Distanz zu den Klappscheiben.
Fünf Runden à 900 Meter (500 Meter für Damen) mit vier Wurfeinlagen à fünf Schneebällen warteten auf die Biathleten, und bei einem Fehlschuss war eine 70 Meter lange Strafrunde fällig. Jeder hatte seine eigene Schneeballform- und Wurftechnik: Manche Biathleten formten ihre Wurfgeschosse alle fünf auf einmal, andere „luden“ einzeln nach.
Einen spannenden Zweikampf lieferten sich bei den Männern der spätere Sieger Rafael Böhm und TV-Trainer Thomas Kerner. Dank seiner besseren Treffergenauigkeit enteilte Böhm nach jeder Schießeinlage Kerner, der oft um die Strafrunde kreiste, und holte sich bei seiner ersten Teilnahme den „Weltcupsieg“. Wie schon 2024 vervollständigte der Amberger Stefan Lobinger mit einer soliden Wurf- und Laufleistung das Männerpodium.
Bei den Damen gingen die Podiumsplätze nach 2023 erneut außerhalb Burglengenfelds. Hier wechselten sich die drei Erstplatzierten öfter in der Führung ab. Am Ende durfte sich Sonja Lämmler knapp mit einer Minute Vorsprung über ihren ersten „Weltcupsieg“ freuen. Sonja Hackl genoss jedoch auch ihre Silbermedaille, und Fritzi Stöffler strahlte über ihren ersten Podestplatz im Biathlon.
Bei den Carnicrossern ging gleich am Berg nach dem Start die Post ab, als sich die Vierbeiner gewaltig ins Geschirr legten und so ihre „Herrchen“ mit Karacho den Berg hinaufpreschen mussten. Als bestes Zweiergespann stürmten Chris Bäuml mit Henry als Erste durchs Ziel, gefolgt von Christian Nachrainer mit Tsunami und Kerstin Hackl mit Zenzi. Auch der Nachwuchs hatte viel Spaß – so auch der erst siebenjährige Johannes Braun, der Zweiter in der Jugendwertung wurde. Schon etwas flotter unterwegs zeigte Jugendsieger Kilian Dantl eine Top-Vorstellung.
Startgebühr wurde Opfer des Durstes und des Hungers Die Startgebühr des Wettkampfes bestand aus übrig gebliebenen Plätzchen und Glühwein aus der Weihnachtszeit. Nach der Siegerehrung verweilten alle Aktiven und Zuschauer noch eine ganze Weile in der Kellner Arena am Plätzchenbuffet. Von allen Seiten gab es erneut eine sehr positive Resonanz auf diese reine Open-Air-Veranstaltung.
Ergebnisse des 7. Schneeball-Biathlon-Weltcups: Jugend:
Franz Pretzl fand bereits in den 80er Jahren zum Triathlonsport. Zunächst waren es die ersten Wiesen- und Dorftriathlons, die dem Sportbegeisterten Herausforderung boten. Bald jedoch begann die Leidenschaft ihn in die Welt zu ziehen. „Ein Pionier der Multisport-Bewegung! Alles gemacht! Alles Erlebt!“, schreibt Tom Kerner, der heute viel mit seinem ehemaligen Trainer Franz Pretzl unterwegs ist und mit ihm jetzt als Trainergespann beim TV Burglengenfeld zusammenarbeitet.
Hallo Franz, erinnerst du dich an deinen ersten Triathlon? Wie kam man, damals in den 80ern, auf die Idee, an solch einem Wettkampf teilzunehmen und wie informierte man sich darüber?
Bereits vor den ersten Triathlons wagte ich mich bei den Vorläufern des Triathlonsports den Ausdauervierkämpfen 1983 an den Start, wie dem Loisachtaler oder dem Bayerischen Ausdauervierkampf. Diese Formate waren verteilt auf das ganze Jahr und mann musste die Disziplinen Skilanglauf, Radfahren, Crosslauf, Schwimmen absolvieren. Bereits damals war ich also Multisportler. Meine ersten Erfahrungen im Ausdauersport machte ich im Skilanglauf, wo mir mein damaliger Zimmernachbar Wolfgang Pichler (Biathlontrainer) diese Sportart beibrachte. Danach kamen der Mittelstreckenlauf, der Crosslauf und das Radfahren hinzu. Auf die Idee an den damals sonderbaren Wettkämpfen teilzunehmen, kam ich über meinen Freundeskreis von Sportstudenten. So stellten wir uns 1985 bei den bayerischen Kurztriathlon Meisterschaften erstmals der Herausforderung des Dreikampfes. Wichtig waren die Mundpropaganda und die Flyer – es gab ja kein Internet.
Du warst beim Ironman Hawaii 1999 am Start. Welche Erinnerungen hast Du an das Rennen?
Es war ein ganz besonderes Erlebnis, schon die Qualifikation beim Ironman in Roth. Zwar war ich schon immer ein bißchen „verrückt“ doch für das Ironman-Training musste ich mich, angesichts meiner drei Kinder, schon gewaltig strecken. Zum Beispiel fuhr ich um 5.30 Uhr mit dem Rad 37 km zur Arbeit. Der Wettkampf in Hawaii war schon beeindruckend, die Aura, das Flair, der Ort selber und natürlich das ganze Drumherum. Das Rennen selber war leider nicht das Highlight, von dem ich geträumt hatte, denn beim Radfahren war ich 50 Kilometer nach großen Schmerzen im Fußballen fast nur einbeinig unterwegs. Mit viel Kampfeskraft finishte ich dennoch. Ins Ziel zu kommen war dann der Ansporn. Gut in Erinnerung ist mir noch der Energy Lap, der angesichts der heißen Temperaturen enorme Körner forderte. Hier freute ich mich auf ein frisches Cola, doch leider bekam man nur lauwarmes Cola, ein Erlebnis das man nicht vergisst. Dafür entschädigte der schöne Zieleinlauf den harten Tag auf Big Island.
Irgendwann war Triathlon nicht mehr genug. Du hast es bis zu den Xterra Weltmeisterschaften geschafft und dort sogar gewonnen. Zahlreiche Wintertriathlon-WMs sind in deinem ITU-Profil gelistet. Die Ergebnisse dort reichen zurück bis 1998. Was hat dich an den Multisport-Veranstaltungen fasziniert?
Multisport, auch wenn damals nicht so genannt, war eigentlich schon immer mein Ding. Geprägt vom ersten Sport dem Fußball, über Skilanglauf, Mittel- und Langestreckenlauf bis zum Duathlon war ich schon gewissermassen „vorbelastet“. So war ich von der ersten Wintertriathlonteilnahme 1998 in Oberstaufen ganz angetan. Dann war es nicht mehr weit bis zur Teilnahme an einem Crosstriathlon. Die Faszination Crosstriathlon und auch Wintertriathlon ist einmalig, man kämpft nicht nur gegen seine Konkurrenten, sondern auch gegen die Natur. Diese stellen auf den Trails und Schnee hohe Anforderungen an Mensch und Material, sowohl beim Laufen als auch beim Mountainbiken. Eines der wichtigsten Dinge ist aber, dass das Windschattenfahren keine Rolle spielt.
Was fasziniert dich heute noch an dem Sport?
Als Trainer das gleiche wie damals als Aktiver: Ich freue mich, wenn meine Athleten im Sport ebenfalls mit ganzem Herzen bei der Sache sind.
Vor allem freue ich mich immer, wenn ich bei einer Multisportveranstaltung ( Cross- und Wintertriathlon) dabei bin, was meine Herzensangelegenheit ist.
Noch etwas machst du mit viel Engagement und Leidenschaft neben dem Trainerjob: Als Pressewart des TV Burglengenfeld schreibst du im Ehrenamt über 200 Zeitungsbeiträge jährlich. Im Verein bist du Motor für Veranstaltungen, die Interessierten den Zugang zum Breitensport ermöglichen sollen. Was, würdest du sagen, bringt Menschen damals und heute zum Sport?
Sport ist wie eine zweite Heimat, man fühlt sich wohl, ist unter Gleichgesinnten, man tut etwas für die Gesundheit und es macht Spaß und Freude sich zu Bewegen.
Sport im Verein, so habe ich in meiner 46 jährigen Trainertätigkeit festgestellt, macht fast allen mehr Spaß, als allein zu sportlern. Man hat Ansprechpartner, ob Trainer oder Mitsportler, und gemeinsam Sport zu treiben ist eben eine schöne Sache.
Die neuen Deutschen Meister im Crossduathlon heißen Cornelia Griesche (TSV Gaimersheim) und Martin Gebhard (RC Wendelstein). Tagesschnellster war jedoch der lizenzlose Tobias König vom MSC Miesenbach.
Zum zweiten Mal beauftragte die Deutsche Triathlon Union den TV Burglengenfeld mit der Austragung der Deutschen Meisterschaft im Crossduathlon im Rahmen der 11. Auflage von „Jag de Wuidsau“ powered by Asklepios Kliniken. Der Ausrichter, der TV Burglengenfeld, durfte kräftig mitfeiern: Michi Fuchs errang die Vizemeisterschaft bei den Männern und Paula Leupold Bronze bei den Damen. Zudem freuten sich die Herren mit Michi Fuchs, Ludwig Sigl und Michi Schoyerer über den Team-Titel.
Deutschlands Crossduathlon- und Triathlon-Elite gab sich auf dem Lanzenanger erneut ein Stelldichein, und es gelang dem TV Burglengenfeld trotz des großen logistischen Aufwands, ein kleines Team an den Start zu bringen. Nach 2023 erhielt die kleine Triathlongruppe des TV Burglengenfeld erneut den Zuschlag für die Ausrichtung der Deutschen Meisterschaft. Auch die Prominenz würdigte die langjährige Arbeit der TV-Triathlongruppe mit ihrem Besuch: Bürgermeister Thomas Gesche von Burglengenfeld, Landrat Thomas Ebeling vom Landkreis Schwandorf, Jugendwartin Heike Rockahr von der Deutschen Triathlon Union sowie der Präsident des Bayerischen Triathlon Verbandes, Gerd Rucker, waren anwesend. Die Gruppe machte bereits mit vielen WM- und EM-Titeln um Urgestein Franz Pretzl und Organisator Thomas Kerner auf sich aufmerksam. „Dies ist ein toller Vertrauensbeweis der DTU in die gute Arbeit der vergangenen Jahre der TV-Sportler“, so die beiden Schirmherren Thomas Gesche und Landrat Thomas Ebeling in ihrem Statement. Um das Ganze bewältigen zu können, half die Stadt Burglengenfeld im Vorfeld kräftig mit, und die starke Truppe der BRK-Bereitschaft Burglengenfeld, die Aktiven der Feuerwehr Burglengenfeld und rund 100 Helfer des TV Burglengenfeld (Triathlon, Radsport, Leichtathletik) waren am Veranstaltungstag Garant für den Erfolg.
Um 12:15 Uhr startete das hochkarätige Sportevent mit der Fischer-Fußfit-Wuidsaujagd um die Deutsche Meisterschaft nach der Nationalhymne durch die Blaskapelle Dietldorf. Es galt 6,3 km Laufen, 22,8 km Mountainbiken und nochmals 4,2 km Laufen zu bewältigen. Dreh- und Angelpunkt waren die Fußballplätze am weitläufigen Lanzenanger, wo die vielen Zuschauer Start und Ziel, den Hindernisparcours „Fuchsbau“ und die Röhrendurchfahrt alles kompakt im Blick hatten. Besonders am Fuchsbau bewunderten Freunde und Bekannte die Künste der Athleten und feuerten diese hautnah an.
Mächtig aufs Tempo drückten im ersten Laufpart Timo Böhl (TV Einigkeit Neptun), später Siebter der Deutschen Meisterschaft, zusammen mit Clemens Fox (Tri-Team Kaiserstuhl), später Fünfter. Überraschend sprang dann bereits das Nachwuchstalent vom TV Burglengenfeld, Michi Fuchs, als Dritter zusammen mit Martin Gebhard (RC Wendelstein) auf das Mountainbike. Der als Geheimfavorit gehandelte frischgebackene bayerische Meister im Mountainbike Tobias König (MSC Miesenbach) preschte bereits in der ersten Radrunde in überzeugender Manier von Rang 5 an die Spitze des Feldes. Mit mächtig Power baute er seinen Vorsprung aus, ließ auch auf dem Schlusslaufpart trotz schwerer Beine nichts mehr anbrennen und stürmte als neuer „Mr Wuidsau 2024“ ins Ziel. Nach ebenfalls starkem Bikeauftritt düste Mathias Frohn als Zweiter in die Wechselzone. Dahinter gab es einen erbitterten Zweikampf zwischen Michi Fuchs und Martin Gebhard (RC Wendelstein). Beide fuhren Rad an Rad durch die fordernden drei Radrunden und stellten gemeinsam auf Rang 3 und 4 ihre Mountainbikes in die Wechselzone. Nach einem kleinen Wechselfehler von Fuchs, der nochmals kurz zurücklaufen musste, um seinen Radhelm am Lenker zu befestigen, enteilte Gebhard mit rund 50 Metern Vorsprung. Diesen Vorsprung hielt Gebhard trotz vollem Einsatz von Fuchs. Beiden gelang es zudem, den Zweiten Mathias Frohn noch in die Schranken zu weisen, sodass Martin Gebhard mit 30 Sekunden Vorsprung vor Michi Fuchs als neuer Deutscher Meister finishte. Da die erfahrenen Athleten des TV Burglengenfeld als Helfer ran mussten, freuten sich die Trainer Franz Pretzl und Thomas Kerner besonders über den Gewinn des Mannschaftstitels bei den Herren durch den eigenen Nachwuchs. Mit Michi Fuchs (1. M20 und Gesamtzweiter), Ludwig Sigl (1. M18) und Michi Schoyerer (3. M18) können die TV-ler getrost in die Zukunft blicken. Dazu gesellte sich noch Rang 4 von Max Conrad in der M18.
Bei den Damen jubelte Cornelia Griesche (TSV Gaimersheim), letztjährige Dritte, über einen überzeugenden Start-Ziel-Sieg und lief als neue „Miss Wuidsau 2024“ sowie neue Deutsche Meisterin ins Ziel ein. Als Zweite schnappte sich Franziska Schrader (POST SV Tübingen), letztendlich Siebte, nach dem ersten Laufpart ihr Mountainbike vor Alexandra Rudl (Nonplusultra Esslingen). Auf dem Bike-Kurs explodierte dann das Nachwuchstalent des TV Burglengenfeld Paula Leupold mit einem Galaauftritt. Mit Tagesbestzeit (fünf Minuten vor der Zweitbesten) schnürte sie ihre Laufschuhe. Mit flotten Beinen stürmte Alexandra Rudl noch an Leupold vorbei und sicherte sich die Vizemeisterschaft vor der dennoch sehr zufriedenen Leupold, die sich zudem über den DM-Titel in der W20 freuen durfte.
Im Rahmen der Deutschen Meisterschaften im Crossduathlon, powered by Asklepios Kliniken, bot der TV Burglengenfeld ein breites Rahmenprogramm für alle Hobby- und auch Hundesportler. Insgesamt standen rund 450 Sportler an der Startlinie.
Auf sehr großes Interesse stieß der 1,5 km Ehrenreich-Massivhaus-Frischlingsrun. Auf dem Hindernisparcours, bei dem der Nachwuchs zum Abschluss sogar durch die Mountainbikehindernisstrecke stürmen durfte, standen 192 Kinder an der Startlinie. Jeder durfte sich als Sieger fühlen, denn alle bekamen eine Medaille, und es wurde bewusst auf eine Siegerehrung verzichtet.
Die Einsteiger im Duathlon durften sich bei der RadoNerd Schnupperjagd (2,6 km Lauf, 11 km Bike, 1,3 km Lauf) einmal an den Zweikampf herantasten. Für sie galt es, die Sache auf der flachen und kurzen Distanz auszuprobieren. Am besten löste die Aufgabe Paula Kleindienst (Triclub Lindenberg), die vor Zoe Schmalzbauer (Bike Team Rgbg) und Patricia Popp (MTV Pfaffenhofen) als Erste über die Ziellinie lief. Bei den Herren stand Tobias Zeller (TV Burglengenfeld) als Erster mit Tagesbestzeit im Ziel. Auf Rang 2 folgte Christian Nickl (ATSV Kallmünz) und auf Rang 3 Christoph Straubinger (RC Avanti Viechtach). Zudem wagten sich einige als Zweierstaffel an den Start. Schnellstes Herrenteam war das Duo Jonas Damm – Tobias Bender vor Tobias Remmele – Emil Heim. Anni Bach – Lotte Petz hieß das Siegerteam bei den Damen vor Victoria Engl – Lilo Vogl. In der Mixed-Wertung setzten sich das Duo Martin Bösl – Soja Lämmer knapp 40 Sekunden vor Philipp Pöschl – Tijana Bodonji durch.
Beim Trailrun über 7,3 km auf der Mountainbikestrecke der Fischer-Fußfit Wuidsaujagd sah Christoph Dallmeier (LT Teublitz) klar als Erster die Ziellinie. Knapp war die Entscheidung um Rang 2, in der Stephan Küstner mit 5 Sekunden Vorsprung vor Nico Lang ins Ziel stürmte. Hart umkämpft war der Sieg bei den Damen, den am Ende Pamela Schmid mit 7 Sekunden Vorsprung vor Frauke Tresselt für sich entscheiden konnte. Auf Rang 3 folgte Luise Nebauer.
Große Aufmerksamkeit brachten die Hundesportler ins Programm. Bei der mehula-Jagdhunde Challenge durften sich die Hunde samt Führer auf dem ebenfalls 7,3 km langen Trailkurs austoben. Mit Karacho stürmte das Hunde-Mensch-Gespann nach den Einzelstarts los. Dass die Duos schnell unterwegs waren, bewies die Damensiegerin Sonja Hackl, die fast genauso schnell war wie der Tagesbeste auf dieser Distanz. Die Plätze 2 und 3 belegten Birte Bruck und Sabine Mayer. Bei den Herren siegte mit großem Vorsprung Jean-Manuel Mietzner vor Thomas Lorenz und Stephan Irrgang.
In den Staffelwettbewerben bei der Fischer Fußfit Wuidsaujagd siegte bei den Männern das Team Uvex (Benjamin Gräb – Moritz Schüler) vor dem Team Stefan Lobinger und Christian Grießmann sowie Richard Mauerer und Armin Adler. Bei den Ladies stand das Team Milchreis mit Tina Grieger und Katja Ulbrich ganz oben auf dem Siegerpodest. In der Mixed-Wertung gewann das Team Super Caliber mit Kajetan Tropmann und Verena Häner vor dem Team Helm mit Sabine und Daniel Helm sowie dem Team Hodanschwelch mit Erika Richter und Michael Richter.
Die Deutschen Meisterschaften im Crossduathlon sowie ein breites Rahmenprogramm für Hobbysportler versprechen am Samstag ein hochkarätiges Sportevent auf dem Burglengenfelder Lanzenanger. Nachmeldungen sind vor Ort noch möglich. Um gegen die Wetterkapriolen gerüstet zu sein, wird ein beheiztes Zelt aufgebaut, in dem auch die After-Race-Party stattfindet.
Über 300 Sportler starten beim 11. Crossduathlon „Jag de Wuidsau powered by Asklepios Kliniken im Städtedreieck und Lindenlohe“ in Burglengenfeld. Am Burglengenfelder Lanzenanger hat sich Deutschlands Crossduathlon- bzw. Triathlon-Elite angekündigt. Der Ausrichter, der TV Burglengenfeld, versucht vor allem im Teamwettbewerb einen Podestplatz zu erobern. Nach 2023 hat die Deutsche Triathlon Union zum zweiten Mal die Deutschen Meisterschaften nach Burglengenfeld vergeben, aufgrund der Toporganisation des seit 11 Jahren bestehenden Events „Jag de Wuidsau powered by Asklepios Kliniken im Städtedreieck und Lindenlohe“. Das 11-köpfige Orgateam mit Thomas Kerner an der Spitze bereitete das Spitzensportereignis seit rund neun Monaten vor und freut sich auf das TV-Aushängeschild, das mittlerweile deutschlandweit bekannt ist. Von Hamburg über das Saarland, Berlin und Thüringen reisen die Teilnehmer an.
Der Ehrenreich-Massivhaus-Frischlingsrun über 1,5 km, der Lauf- und Bergkönig Trailrun über 7,3 km mit den Carnicrossern und die „RADoNERD-Schnupperjagd“ (2,6 km Lauf, 11 km Bike, 1,3 km Lauf) bieten für jeden Hobbysportler etwas, um bei der Deutschen Meisterschaft im Crossduathlon selbst mitzumachen und im Anschluss Deutschlands Cross-Elite zuzuschauen.
Dreh- und Angelpunkt dieses sportlichen Highlights im Landkreis Schwandorf ist wie bisher der Lanzenanger in Burglengenfeld. Dort können die Zuschauer den Start, den Zieleinlauf, die Wechselzone sowie den Hindernisparcours „Fuchsbau“ hautnah miterleben. Dieser ist ein begeisterter Zuschauermagnet, wo man die technischen Fähigkeiten der Zweikämpfer (Laufen-Biken-Laufen) bewundern und dabei kräftig anfeuern kann.
Bei der „Jag de Wuidsau powered by Asklepios Kliniken im Städtedreieck und Lindenlohe“, inklusive der Deutschen Meisterschaften, steht Deutschlands Crossduathlon-Elite am Start. Obwohl der amtierende Deutsche Meister im Crosstriathlon- und -duathlon Sebastian Neef vom TSG 08 Roth mit einem Schlüsselbeinbruch zuschauen muss und auch der letztjährige Dritte Scott Anderson (ESV Eintracht Hameln) nicht in der Starterliste steht, ist ein hochkarätiges Starterfeld gemeldet. Favorit dürfte der letztjährige Zweite Clemens Fox (racextract racing team) sein. Auch der Vierte von 2023 Timo Böhl (TV-Einigkeit 1900 Netphen) steht am Start. Nicht zu unterschätzen ist der Geheimtipp aus der Mountainbikeszene mit Tobi König (MSC Wiesenbach), dem aktuellen Zweiten der Deutschen U23 Mountainbike Bundesliga, sowie Martin Gebhard (TSV Katzwang). Anreisen wird auch der Deutsche Meister von 2021 Mathias Frohn (Tus Schleiden). Vor allem fürs Team kämpfen ist die Devise des Ausrichters TV Burglengenfeld, wobei einige Topleute als Helfer ranmüssen. Mit dem stark verbesserten Michi Fuchs an der Spitze versuchen die Youngsters Ludwig Sigl, Michi Schoyerer und Max Conrad ihr Bestes zu geben. Auch auf die Routiniers Markus Gleissl und Tobi Zeller darf man gespannt sein.
Bei den Damen wird es ein spannendes Rennen geben, da die letztjährige Zweite Lorenea Erl (Tristar Regensburg), die Dritte Cornelia Griesche (TSV Gaimersheim), die Vierte Eva Dengler (RSC Neukirchen) sowie die Fünfte Alexandra Rudl (Nunplusultra Esslingen) am Start stehen. Vom Ausrichter vertritt die Juniorin Paula Leupold alleine die TV-Vereinsfarben; sie musste jedoch im Vorfeld krankheitsbedingt etwas pausieren. Dennoch hofft man, dass sie an ihre Erfolge beim XTERRA France und Germany anknüpfen kann. So lautet ihre Devise: „Mal schauen wie es geht.“
Ein breites Rahmenprogramm für Jung und Alt umrahmt die Deutschen Meisterschaften im Crossduathlon „Jag de Wuidsau powered by Asklepios Kliniken im Städtedreieck und Lindenlohe“. Am 12. Oktober startet das sportliche Großereignis im Landkreis Schwandorf: die Deutschen Meisterschaften im Crossduathlon. Die 11. Auflage des Crossduathlons „Jag de Wuidsau powered by Asklepios Kliniken im Städtedreieck und Lindenlohe“ des TV Burglengenfeld bietet vom Hobby-Sportler bis zum Profi-Sportler, vom jüngsten Frischling bis zur ältesten Wuidsau, vom interessierten Zuschauer bis zum Szene-Kenner alles, was sich Sportler und Zuschauer wünschen.
Der 11. Jag die Wuidsau Cross-Duathlon verspricht nicht nur einen Wettkampf auf höchstem Niveau, sondern auch ein unvergessliches Erlebnis für Sportler und Zuschauer. Am 12. Oktober findet in Burglengenfeld diese etwas andere Ausdauersportveranstaltung statt, bei der zum zweiten Mal die Deutsche Meisterschaft im Cross-Duathlon ausgetragen wird. Sie ist mittlerweile deutschlandweit ein Markenzeichen in Bezug auf Crossduathlon und eine der bedeutendsten Veranstaltungen des Bayerischen Triathlon-Verbandes. Das zwölfköpfige Orgateam hat um das Hauptevent „der Fischer-Fußfitt-Wuidsaujagd“ ein breites Rahmenprogramm für Hobbysportler und auch für die Hundesportler zusammengestellt.
Für die Einsteiger in Sachen Triathlon-Duathlon bietet die „RADoNERD-Schnupperjagd“ ein ideales Terrain und ist vollkommen flach. Die Strecken sind mit 2,4 flachen Kilometern im ersten Laufpart und einer 11 Kilometer langen, flowigen Bikestrecke am Lanzenanger nach Greinhof einfach zu bewältigen. Eine ebenfalls flache 1,2 Kilometer lange Laufstrecke bildet den Abschluss.
Erneut im Programm ist der Lauf- und Bergkönig Trailrun, der sich nur an reine Läufer richtet. Auf 7,5 Kilometern geht es auf den flowigen Spuren der Wuidsau mit Blick auf die Burglengenfelder und Kallmünzer Burg. Auf der fast gleichen Strecke dürfen auch die Carni-Crosser ran, das Gespann Mensch-Hund. Die Mehula-Jagdhunde-Challenge ist ein Geländelauf (Cross-Country), bei dem der Sportler mit seinem Hund durch eine flexible Leine verbunden ist. Der vorauslaufende Hund wird von seinem Führer geleitet, und beide erreichen gemeinsam das Ziel. Es wird sicherlich ein tolles Erlebnis für die Zuschauer.
Für die jungen Wuiden gibt es den beliebten Ehrenreich-Massivhaus Frischlingsrun, der heuer bereits zum sechsten Mal stattfindet. Für viele Kinder ist der Spaßlauf mit den Hindernissen ein absolutes Jahres-Highlight. Zudem ist jeder Jungspund ein Sieger, der ins Ziel kommt, und darf sich auf eine schöne Siegermedaille freuen. Danach können sich die Youngsters noch an der Hüpfburg austoben.
Auch Musik ist dabei: Die Dietldorfer Blaskapelle wird zum Start aufspielen und die Teilnehmer mit bayerischer Blasmusik einheizen. Im beheizten Bierzelt werden die Teilnehmer unmittelbar nach dem Zieleinlauf begrüßt, und für die mitgereisten Fans sowie einheimischen Zuschauer wird es eine breite Auswahl an Verpflegung geben. Auch ein musikalisches Rahmenprogramm ist geplant: die Afterraceparty, bei der jeder kostenlos teilnehmen kann.
Der TV Burglengenfeld freut sich auf starke Konkurrenz bei der „Jag De Wuidsau 2024 powered by Asklepios Kliniken im Städtedreieck und Lindenlohe“ und auf eine gelungene Veranstaltung mit spannenden Rennen sowie einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm.
Die Triathleten des Burglengenfeld nahmen am bayernweiten Event des Bayerischen Triathlon Verbandes teil. Gemeinsam mit Spaß an der Sache trainieren und sich ganz nebenbei noch ein paar Mountainbike “Skills” und Tipps für die Deutsche Meisterschaft abholen. Das Community Event des TV Burglengenfeld und des Bayerischen Triathlon Verbandes im Rahmen der Deutschen Meisterschaften im Crossduathlon „Jag de Wuidsau“ powered by Asklepioskliniken im Städtedreieck und Lindenlohe fand bei den Teilnehmern großen Gefallen.
Es war ein schönes gemeinschaftliches Erlebnis und gleichermaßen eine ideale Vorbereitung auf die Deutsche Meisterschaft, die am 12. Oktober in Burglengenfeld zum zweiten Mal stattfindet. Orga Chef Thomas Kerner begrüßte die Teilnehmenden und wünschte allen viel Freude beim Event. Bei den actionliebenden Burglengenfeldern Triathleten wird jedoch nicht lang gezaudert und es ging direkt rein in das fürs Mountainbiken so wichtige Training der technischen Grundlagen. Zwei Fahrtechniktrainer der Radsportabteilung erklärten die Grundpositionen und mit spielerischen Übungen erprobten die Sportler das gelernte. Danach ging es Schritt für Schritt an die Hindernisse des “Holzbau Semmler Fuchsbaus” – eines der Hindernisse, die am Renntag am 12. Oktober vielleicht die Entscheidung bringen. Dabei ist eine kleine Holzrampe zu überwinden, die Sportler wie im Pumptrack fordert. Es folgen ein Wurzelteppich, ein Slalom und eine Rampe auf einen Anhänger hinauf, an dessen Ende ein kleiner Sprung, Drop, wie es im MTB-Jargon heißt, hinunter wartet. Alle Hindernisse wurden erklärt und ein demonstriert, sodass die Teilnehmer sich ein Bild davon machen konnten und sich dann selber mit der frisch erlernten Technik probieren konnten. Nachdem alle Hindernisse geschafft waren, ging es noch mit der ganzen Gruppe auf die “Wildsau Strecke”. Auch hier wurden technische Passagen erklärt und die Ideallinie von den ortskundigen Profis vorgeführt. So viel Neues und forderndes Training erfordert natürlich das Auffüllen der Speicher und etwas Erholung. Deshalb gab es im Anschluss ein entspanntes Treffen, Gegrilltes und Zeit, sich über Erfahrungen auszutauschen. Kein Wunder, dass die Teilnehmer sich am Abend mit positivem Fazit verabschiedeten.
Über BTV Community Events
BTV Community-Events sind niedrigschwellige und offene Trainings-Angebote mit Schnupper- oder Kennenlern-Charakter, die von Vereinen oder Veranstaltern ausgerichtet werden. Der Bayerische Triathlon Verband unterstützt und fördert diese Events mit organisatorischen und werblichen Maßnahmen. Mit den Events sollen besonders Neulinge und Einsteigerangesprochen werden und so Zugang zum Triathlon Sport finden.