Stand: 30.09.2020

Grundsätzliches:
Die komplette Veranstaltung findet im Freien statt. Das Teilnehmerlimit des Duathlons (Laufen-Radfahren-Laufen) ist auf 200 Starter begrenzt. Gestartet wird in zwei Blocks . Anmeldung, Start und Ziel befinden sich auf dem weitläufigen, übersichtlichen und gut absperrbaren Areal des Lanzenanger.

Das Konzept wurde auf Grund der 6. Infektionsschutzmaßnahmenverordnung, mit Rahmenhygienekonzept Sport“ vom 7. Juli 2020 und vom 22.06.2020 Das Konzept wurde auf Grund der 6. Infektionsschutzmaßnahmenverordnung, mit Rahmenhygienekonzept Sport“ vom 7. Juli 2020, vom 22.06.2020 und vom 17. September 2020 erstellt. Somit ist die zwingende Einhaltung des allgemeinen Abstandsgebotes seit dem Inkrafttreten der 6. BayIfSMV am 22.06.2020 nicht mehr vorgegeben. Gegen die Unterschreitung des Mindestabstandes bei der Sportausübung bestehen grundsätzlich keine Einwände. Dessen ungeachtet werden die Sportler angehalten, wo immer es möglich ist, einen Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. Zuschauer und Betreuer sind nicht erlaubt

Duathlon:
Die Sportart Duathlon ist eine kontaktlose Einzel-Sportart, welche unter freiem Himmel stattfindet. Dies berücksichtigt auch die Sportordnung für den Duathlon, wie zum Beispiel die verbotene Annahme von Hilfe durch eine andere Person von außen. Durch die Regelungen der Sportordnung wird auch erreicht, dass sich die Teilnehmer*innen während des Wettkampfes über die Wettkampfstrecken verteilen. Die Sportordnung lässt auch Spielraum, die Teilnehmerzahlen zu begrenzen und bei den Streckenlängen zu variieren, wenn es aktuelle Situationen erfordern. Weitere Maßnahmen sind möglich, um die Kontakte von Teilnehmern einer Veranstaltung, sowie auch den Besuchern, zu reduzieren. Auf diese Maßnahme soll im Folgenden eingegangen werden.

Aus diesem Grund erscheint es uns – unter Mehraufwand – möglich, den Wettkampf am Burglengenfelder Lanzenanger derart zu organisieren, dass jede*r Sportler*in den Wettkampf weitergehend für sich austrägt und dabei die notwendigen Abstands- und Hygieneregeln einhält, dort wo es noch Pflicht ist.

Die Sportart Duathlon kombiniert die Disziplinen Radfahren und Laufen. Diese werden hintereinander absolviert:

Beim Duathlon „Jag de Wuidsau“, werden zwei Distanzen angeboten:
Kurz: 3,4 m Laufen / 14 km Radfahren / 1,7 km Laufen
Lang: 6,2 m Laufen / 21 km Radfahren / 4 km Laufen

Ziel der Maßnahmen:
Das Ziel der ausgearbeiteten Maßnahmen dient dazu die Eindämmung der Virusinfektion im Rahmen der erlassenen Vorschriften einzuhalten und den Schutz aller Beteiligten zu gewährleisten, bzw. das Infektionsrisiko zu reduzieren.

Allgemeine Maßnahmen für die Veranstaltung:

  1. Gesellschaft
    Seit Mitte März gelten die Maßnahmen und Einschränkungen für das öffentliche Leben. Die Menschen haben sich seitdem sehr diszipliniert verhalten, was sich auch an der Verdopplungs- und Reproduktionszahl zeigt. Das bedeutet, dass die Gesellschaft, hier Teilnehmer*in und Zuschauer, gelernt hat, mit der Situation zu leben und umzugehen.
  2. Schutzmaßnahmen
    a. Mund- und Nasenschutz
    Für die Helfer*innen und das Organisationsteam wird analog zu den Verhaltensregeln im ÖPNV und Einzelhandel, das Tragen von Mundschutz zur Pflicht, dort wo es unmittelbaren Kontakt zu den Wettkämpfern gibt. Des Weiteren werden Teilnehmer*innen angehalten, bzw. verpflichtet, ebenfalls Mundschutz auf dem Veranstaltungsgelände zu tragen. .
    b. Zutrittsbeschränkungen
    Das Betreten des Veranstaltungsgeländes „der Lanzenanger“ ist nur erlaubt für Sportler, Trainer und Helfer.
  3. Zuschauer
    Zuschauer sind nicht erlaubt. Soweit Veranstaltungsbereiche nicht explizit abgesperrt werden können, werden Streckenposten gestellt“ Ein Catering wird nicht angeboten. Tribünen etc. sind nicht vorhanden. Laut Gesetz sind zwar 200 Zuschauer erlaubt, doch ist es unmöglich auf dem ca. 7 km langen Wettkampfkurs die geforderten Kontaktdaten zu bekommen.
  4. Unbeteiligte Dritte
    Der Schutz unbeteiligter Dritter wie Spaziergänger oder Anwohner der Wettkampfstrecken erfolgt durch Information und sie werden so geleitet, dass es nicht zu einer Ballung entlang der Wettkampfareale kommt. Die Anwohner werden vorab durch ein Informationsschreiben informiert. Auf die Einhaltung der Abstandregelungen wird fortwährend mittels Durchsagen und Beschilderung hingewiesen.
  5. Desinfektion
    An Stellen auf dem Veranstaltungsgelände mit erhöhter Personenfrequenz stehen Handdesinfektionsmittel zur Verfügung. Diese Bereiche sind zum Beispiel Startunterlagenausgabe, Wechselzone, Zielbereich und Nachzielbereich. In den aufgestellten mobilen Toiletten werden Desinfektionstücher und eine Handdesinfektion bereitgestellt. Die Toiletten werden in großzügigem Abstand aufgestellt und vor den Toiletten werden Abstandsmarkierungen angebracht. Die Athleten werden schriftlich verpflichtet nach dem Toilettenbesuch das WC zu reinigen.
  6. Informationen an Teilnehmerinnen und Trainer
    Beschilderung
    Auf dem Veranstaltungsgelände und den angrenzenden Parkmöglichkeiten werden die Informationen über Hygiene- und Kontaktvorschriften durch Plakate und Flyer den Teilnehmer*innen vermittelt.
    Durchsagen
    Zusätzlich werden in regelmäßigen Abständen über den Moderator Durchsagen zu den Hygiene- und Kontaktvorschriften an die Teilnehmer*innen gemacht.
    Newsletter und Internet
    Die Informationen über Hygiene- und Kontaktvorschriften werden im Vorfeld auf der Internetseite veröffentlicht und zum Beispiel über einen Newsletter an die Teilnehmer*innen verschickt.
  7. Ordnungspersonal
    Das Ordnungspersonal auf dem gesamten Veranstaltungsgelände wird entsprechend den aktuellen Vorschriften unterrichtet und sensibilisiert. Das Tragen einer Maske ist dort Pflicht, wo es direkten Kontakt zu den Sportlern oder anderen Personen gibt.
  8. Hygienebeauftragter
    Der Veranstalter gewährleistet für die Veranstaltung einen eigens eingeplanten Hygienebeauftragten.
  9. Rettungsdienste
    Mit den Rettungsdiensten wurde bereits im Vorfeld Kontakt aufgenommen. Diese haben ihre eigenen Hygienekonzepte.

Bereich Startunterlagenausgabe im Freien oder Zelten:

  1. Die Startunterlagenausgabe erfolgt mit ausreichend Tischen von ca. 1,80m Länge und 2 reihig  um den 1.5 m Abstand zu erreichen. Die Helfer mit Mundschutz hinter den Tischen sitzen im 1,5 m Abstand auseinander und übergeben die Startunterlagen an die Teilnehmer*.
  2. Ein- und Ausgang sind voneinander getrennt, um Begegnungen zu vermeiden. Es werden Abstandsmarkierungen angebracht.
  3. Die Teilnehmer*innen werden über ein Leitsystem an die Tische geführt. Ordnungspersonal kontrolliert die Abstandseinhaltungen der Teilnehmer*innen und weißt sie ggf. darauf hin.

Bereich Wechselzone:

  1. Es wird für den Check-In (der Zeitraum, in dem die Teilnehmer*innen ihre Fahrräder in die Wechselzone bringen) genügend Platz vorgehalten. Das Rad dient als Abstandshalter.
  2. Die Abstandskontrolle erfolgt durch zusätzliches Ordnungspersonal.
  3. Die Markierungen für die Räder auf den Radständern, bzw. die Radhalterungen, sind so angebracht, dass der Mindestabstand zwischen den Rädern eingehalten wird.
  4. Mit Gittern, Pylonen und / oder Absperrband wird ein Leitsystem für die Teilnehmer*innen eingerichtet werden, damit Kreuzungen weitestgehend reduziert werden.
  5. Nach dem die Teilnehmer*innen ihr Rad eingecheckt haben, verlassen sie die Wechselzone über einen separaten Ausgang. Ein- und Ausgang werden deutlich markiert.
  6. In der Wechselzone werden keine Wechselzelte aufgestellt. Der Wechsel zwischen den einzelnen Disziplinen erfolgt am Radabstellplatz.
  7. Nach den einzelnen Wettkämpfen holen die Teilnehmer*innen ihre Räder wieder aus der Wechselzone, dem sogenannten Check-Out. Dieser erfolgt unmittelbar nach dem Zieleinlauf und somit gestaffelt.
  8. Die Teilnehmer*innen erhalten über ihre Startnummer fest zugewiesene Plätze in der Wechselzone, die sich im Anschluss an die Veranstaltung nachvollziehen lassen.

Bereich Radstrecke:

  1. Auf der Radstrecke soll beim Überholen ein Mindestabstand von 1.5 m eingehalten werden.
  2. Auf der Radstrecke wird es eine Verpflegungsstelle geben, bei der die Teilnehmer ihre personalisierten Flaschen vom Tisch selbst nehmen können.
  3. Für den Radaufstieg und –abstieg werden Kanäle eingerichtet werden, damit ein hintereinander auf-, bzw. absteigen erreicht wird.

Bereich Laufstrecke:

  1. Die Strecke ist ein Rundkurs.
  2. Auf der Laufstrecke sollen, soweit es möglich ist, die Teilnehmer ebenfalls die 1,5 Abstandsregelung einhalten.
  3. Grundsätzlich sollen die Teilnehmer selbst ihre Verpflegung (z.B.: Gel und Riegel) mitnehmen.
  4. Es wird der Laufstrecke eine Wasserverpflegungsstation aufgebaut. Auf Biertischen werden dort Einmalbecher bereitgestellt, die sich die Teilnehmer selber greifen müssen. Die Helfer arbeiten hier mit Einweghandschuhen und füllen damit die Becher. Es werden nach Bedarf zwei oder drei Biertische abwechselnd mit den Bechern bestückt und dann im Wechsel an die Strecke gestellt. Es kommt KEIN Kontakt Helfer – Teilnehmer zustande.
  5. Die Entsorgung der der Becher erfolgt direkt im Anschluss an die Verpflegungsstelle in einer gekennzeichneten Zone. Die Teilnehmer*innen müssen dann dort ihre Becher in bereitgestellte Abfalleimer entsorgen.
  6. Es werden zwei Übergänge entlang der Laufstrecke für Nichtbeteiligte angelegt, dass die Abstandsregel eingehalten werden kann. Die Abstandskontrolle wird durch Ordnungspersonal kontrolliert.

Bereich Ziel:

  1. Nach dem die Teilnehmer*innen ins Ziel gelaufen sind, nimmt jeder Teilnehmer*in sich seine bereitgelegte Medaille selbst. Dies erfolgt auf Tischen oder Ständern mit Haken.
  2. Helfer im Zielbereich sorgen dafür, dass die Finisher den Bereich zügig verlassen.
  3. Unmittelbar nach dem Zieleinlauf wird keine Zielverpflegung angeboten. Diese wird den Teilnehmern gleich bei der Startnummernausgabe mitgegeben.
  4. Nach dem Zieleinlauf werden keine Duschmöglichkeiten angeboten. Die Teilnehmer werden im Vorfeld darüber informiert.
  5. Ein Aushang der Ergebnisse findet nicht statt. Die Ergebnisse sind für die Teilnehmer*innen online abrufbar.
  6. Eine Ehrung der Gesamtsieger Platz 1-3 Frauen und Männer jeder Distanz findet direkt im Anschluss an den Wettkampf und unter Einhaltung der Abstandsregelungen im Zielbereich bei einer kurzen Flower Ceremony statt. Weitere Ehrungen finden nicht statt.
  7. Umkleide- und Duschmöglichkeiten in geschlossenen Räumen werden nicht angeboten.

Ergänzende Leitfäden:
Dieses Konzept wird durch folgende Leitfäden weiter detailliert:
A. Informationen Teilnehmer -Zuschauer, unbeteiligte Dritte
B. Leitfaden für die Logistik bei einer Veranstaltung
C. Leitfaden zur Kampfrichtertätigkeit mit Durchführungsbestimmungen

A. Informationen an Teilnehmer*innen

  1. Auf dem Veranstaltungsgelände und den angrenzenden Parkmöglichkeiten werden die Informationen über Hygiene- und Kontaktvorschriften durch Plakate und Flyer den Teilnehmer*innen vermittelt. Plakate werden in ausreichender Anzahl auf dem Gelände verteilt. Ebenso liegen zum Beispiel bei der Startunterlagenausgabe und am Informationszelt Flyer mit den Hinweisen aus.
  2. Zusätzlich werden in regelmäßigen Abständen über den Moderator Durchsagen zu den Hygiene- und Kontaktvorschriften an die Teilnehmer*innen gemacht.
  3. Die Informationen über Hygiene- und Kontaktvorschriften werden im Vorfeld auf der Internetseite veröffentlicht und durch einen Newsletter an die Teilnehmer*innen verschickt.
  4. Zutritt zum Veranstaltungsgelände haben lediglich die Athleten.

B. Leitfaden für die Logistik bei einer Veranstaltung
Ressorts

  1. Die Veranstaltung wird in einzelne Ressorts (Startnummernausgabe, Wechselzone, Helfer Radstrecke bzw. Laufstrecke, etc…) unterteilt. Für jedes Ressort wird ein eigenes Helferteam mit festen Aufgaben innerhalb der Ressorts eingeteilt. Dadurch wird eine Durchmischung des Personals reduziert.

Personal

  1. Die Namen/Telefonnummer der Helfer in den jeweiligen Helferteams werden erfasst, um so eine bessere Nachvollziehbarkeit zu gewährleisten.
  2. Jeder Helfer bringt sein eigenes Werkzeug mit, oder bekommt es individuell bereitgestellt.
  3. Das Tragen von Mundschutz (bei direktem Personenkontakt) und Handschuhen ist beim Auf- und Abbau erforderlich.

Dienstleister

  1. Es wird angestrebt, dass Dienstleiter die Veranstaltungsfläche so wenig wie möglich anfahren. Eine detaillierte Planung des Auf- und Abbaus im Vorfeld und eine rege Kommunikation mit den Dienstleistern wird rechtzeitig erfolgen.
  2. Die Dienstleister werden auf die aktuell geltenden Hygiene- und Kontaktvorschriften hingewiesen.

D. Leitfaden zur Kampfrichtertätigkeit
Zeitstrafen

  1. Auf den Wettkampfstrecken und -flächen wird es keine Penaltyzelte geben. Es werden Zeitstrafen an die sanktionierten Teilnehmerinnen vergeben, die auf das Ergebnis addiert werden. Die Teilnehmerinnen werden über die Regeländerungen im Vorfeld informiert.
  2. Beim Check-In sind die Kampfrichter angewiesen die geltenden Hygiene- und Kontaktvorschriften zu beachten.
  3. Kontrolle Radstrecke
  4. Littering
  5. Abstandsvergehen
  6. Einspruchsfristen und Schiedsgericht

Konzept zur Durchführung des Jag de Wuidsau am 10.10.2020 in Burglengenfeld