Jag de Wuidsau

Das virtuelle Revier des Dietldorfer Cross Duathlons

Kategorie: X-Terra

Race- Reports aus ganz Europa

Wuidsau-Jäger zieht es zu Beginn der Saison in wärmere Gefilde. Nachdem bei der diesjährigen Wuidsau-Jagd Temperaturen um den Gefrierpunkt herrschten, ist es kein Wunder, dass es einige der Athleten zu den drei Auftakts Rennen der XTERRA Europa Serie in südliche Gegenden gezogen hat.
Die XTERRA-Serie ist der weltweit führende Veranstalter, wenn es um Off-Road (Cross) Triathlon geht. Der europäische Ableger beinhaltet dabei 17 Rennen in über 16 verschiedenen Ländern der Europäischen Union. Den Auftakt zur Wettkampfsaison 2018 machten die Rennen auf Malta, Zypern und am vergangenen Wochenende in Griechenland.
Die Profis kämpfen dabei um Preisgelder und Ruhm und Ehre, während viele Altersklassen-Athleten versuchen sich für die im Oktober stattfindenden Weltmeisterschaften auf der hawaiianischen Insel Maui zu qualifizieren.
Wir haben natürlich ein Auge auf die Ergebnisse unserer Wuidsau-Jäger geworfen und hier für euch aufbereitet.
Einen famosen Auftakt beim XTERRA Malta, legte unsere amtierende Vize-Wuidsau Maximillian Saßerrath hin, er belegte nach 2:23:20 h den dritten Platz auf dem Podium im Profifeld und blieb unter einer Minute Rückstand auf den U23-Weltmeister von 2014 und Gesamtsieger Roger Serrano.
Unser Frischlings-Run Sponsor Bernd Kiesel von Kiesel-Werkzeuge war zum XTERRA Malta gesundheitlich wieder auf voller Höhe, blieb aber leider nicht vom Pannenpech verschont und finishte nach einem Plattfuß auf einen soliden 15. Platz in seiner Altersklasse.
Beim zweiten Rennen der Saison auf Zypern startete neben JDW-Vorjahres- Zweiter Sebastian Neef in einem aussichtsreichen Profi-Feld, auch JDW-Orga- Mitglied Sascha Kellner.
Im malerischen gelegenen Akamas Nationalpark versteckt sich eine knallharte Bike-Strecke und einer der verspieltesten Lauf-Kurse der XTERRA Europa-Serie.
Sebastian Neef lag auf dem Bike bis Kilometer 24 auf den aussichtsreichen 4. Gesamtrang, leider schlug bei ihm der Pannenteufel zu und so musste er auf dieser Top-Position aufgrund eines mechanischen Defektes das Rennen beenden.
Unser Orga-Mitglied Sascha Kellner schlug sich bei seiner zweiten Teilnahme des XTERRA Zypern beachtlich und konnte mit dem Gewinn in seiner Altersklasse zugleich das Hawaii-Ticket lösen.
Am vergangenen Wochenende waren gleich mehrere Athleten auf den Trails rund um Vouliagmeni auf den Spuren der griechischen Wuidsau. Vouliagmeni ist ein Vorort von Athen und war 2004 Austragungsort des olympischen Straßen-Triathlons. Bei angenehmen 29 Grad Außentemperatur waren mit Martin Gebhard (Gesamt 3. Platz JDW 2018) und Thomas Kerner (Gesamt 4. Platz JDW 2018) gleich zwei heiße Eisen im Feuer. Dazu kamen noch Adidas Infinite Trails-Tombola Gewinnerin Silvia Hackner und Sascha Kellner, der seinen zweiten Wettkampf innerhalb einer Woche absolvieren sollte. Martin Gebhard finishte als zweiter Amateur in wuidsaustarken 2:28:19 h und sollte somit auch das Ticket für Maui sicher haben.
Seine Freundin Silvia Hackner finishte auf einen starken 3. Platz in ihrer Altersklasse. Unsere beiden Orga-Mitglieder absolvierten beide ein solides Rennen. Nachdem Rennen auf Zypern konnte sich Sascha Kellner in der Gesamtzeit um 15 Minuten im Vergleich zu seinem Ergebnis aus dem Vorjahr steigern und kam somit auf Platz 11 in der starken Altersklasse M25.
Orga-Chef Thomas Kerner finishte nach 2:25:58 h auf einen guten 13. Platz in dem mit 34 Teilnehmern starken Elite-Feld.
Somit sind die ersten Rennen in der jungen XTERRA Saison bereits Geschichte und weitere spannende Cross-Triathlon warten auf die Wuidsau-Athleten. Einige von Ihnen werden auch am Start des XTERRA Italien in Toscolano Maderno am Gardasee am 27. Mai stehen. 

Wuidsau auf dem Stockerl des X-Terra Zypern!

Eine ganze Rotte von Wuidsauen hat sich letzte Woche auf den Weg nach Zypern gemacht, um beim X-Terra auf die Pirsch zu gehen. „Leider“ fiel das Schwimmen aus und es wurde ein Duathlon. Tom holte sich mit einem starken Lauf den 3 Platz(!!!). Unser Pannen-Gott Sebi Neef wurde diesmal nicht durch platte Reifen ausgebremst – aber leider spielte das Knie beim Laufen nicht mit und er musste schon beim ersten Lauf ein ganzes Stück wandern – Schade. Trotzdem ein 5. Platz mit einer starken Radleistung.
Sascha hatte einen tollen Wettkampf und freute sich sowohl über seine Finisher Medaille, als auch über die Möglichkeit endlich mal Schläuche flicken zu lernen.

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